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Fett ist gesund – aber es muss das richtige sein

 

Welche Fette sind gut für das Herz und das Gehirn?

Zunächst einmal lohnt es, darauf hinzuweisen, dass Herz und Gehirn von den gleichen Fetten profitieren. In der Schulmedizin haben wir häufig das Dilemma, dass eine Sache, die für einen Körperteil angeblich Vorteile bringt, an anderer Stelle im Körper aber eher nachteilig wirkt. In der Natur ist es viel einfacher. Unser Gehirn braucht Fett. Da unser Gehirn Fett benötigt, kann es für unser Herz nicht schädlich sein (sonst wären wir nicht mehr hier) – es muss halt nur das richtige Fett sein.

Um herauszufinden, welche Fette gute Eigenschaften haben, lohnt ein Blick in medizinische Studien. Dort erfahren wir, dass der Konsum von Nüssen und Olivenöl das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen deutlich senkt (2), (3). Nebenbei verlangsamt er auch den Alterungsprozess (4), und in einer kürzlich erschienenen Studie zur Mittlemeerdiät zeigte sich, dass der Verzehr von Olivenöl und Nüssen den kognitiven Verfall verhindern kann (5). Beim Kauf von Olivenöl sollten Sie darauf achten, dass es sich um natives Olivenöl handelt. Und Vorsicht – es wird gerne mit billigeren Ölen gepanscht, geben Sie also lieber ein paar Euro mehr aus. Bei den Nüssen punkten Walnüsse, Pekannüsse, Macadamianüsse, Pistazien, Haselnüsse und Mandeln (bei denen es sich eigentlich nicht um eine Nuss handelt).

Auch fetthaltiger Fisch (und hier natürlich besonders der Wildlachs) überzeugen immer wieder durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und ihre nachgewiesenen Vorteile für das Herz und das Gerhirn.

Die Avocado ist ebenfalls ein Aushängeschild für gesunde Fette. Die in ihr enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren führen zu einem signifikanten Anstieg des HDL-Cholesterins und senken das Risiko für ein metabolisches Syndrom (6).

Schokolade ist gut für das Gehirn – es muss nur die richtige sein. Gefragt ist hier nicht die Milka Noisette, sondern eine dunkle Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil (gerne höher). Und sie ist nicht nur gut fürs Gehirn, sondern kann auch gleichzeitig noch den Blutdruck senken (7) und zu einem gesunden Herzen beitragen.

Wir wissen von Völkern, die viel Kokosprodukte konsumieren, dass bei ihnen Herzerkrankungen nur in sehr geringem Ausmaß vorkommen, sodass natürlich auch Kokosöl in dieser Aufzählung nicht fehlen darf.  Gegner weisen gerne darauf hin, dass Kokosöl das Öl mit der größten Konzentration an gesättigten Fettsäuren ist, Tatsache ist aber, dass Studien immer wieder zeigen, dass dieses Öl gesundheitliche Vorteile bringt. Kokosöl führt nachgewiesenermaßen zu einer Reduktion des Bauchfettes (8) (also des gefährlichen Fettes) und wirkt sich damit positiv auf eine Insulinresistenz aus. Und das ist noch nicht alles. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Triglyzeride (MCTs) werden vom Körper in Ketonkörper umgewandelt, die dann als Energiequelle bereitstehen. So werden Ketonkörper zum Beispiel in der Therapie der Alzheimer Demenz eingesetzt (9), aber auch für Athleten bilden sie eine gute Energiequelle (10). Außerdem hat Kokosöl eine starke antimikrobielle Wirkung – diese macht man sich zum Beispiel bei seinem Einsatz beim Ölziehen zunutze.

Tierische Fette, Butter und Ghee gehören ebenfalls in die Kategorie der „guten“ Fette – allerdings nur solche von Tieren, die artgerecht gehalten wurden. Vom Konsum tierischer Fette von Tieren aus Massentierhaltung kann ich nur abraten, da diese sehr hohe Werte von Omega-6 Fettsäuren aufweisen (diese haben eine entzündliche Wirkung). Außerdem speichert das Fettgewebe Schadstoffe, und da möchte man sich gar nicht vorstellen, was im Fett von Tieren aus Massentierhaltung an Pestiziden, Antibiotika und sonstigen unschönen Stoffen alles enthalten ist.

 

Welche Fette Sie unbedingt meiden sollten

Da gibt es natürlich die ganz offensichtlichen wie teilweise hydrierte Öle oder auch hydrierte Öle, die sogenannten Transfette, die das Cholesterinprofil  sowie die Blutzuckerkontrolle verschlechtern und ein erhöhtes Krebsrisiko darstellen. Die Hydrierung von Ölen wird von der Lebensmittelindustrie eingesetzt, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu erhöhen. Dummerweise verkürzt sich mit dem Konsum dieser Lebensmittel die Lebensspanne der Verbraucher.

In die Gruppe der schlechten Fette gehören auf jeden Fall Margarine so wie andere Butterersatzstoffe. Die meisten Pflanzenöle (auch die kaltgepressten) enthalten einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es wird uns immer wieder erzählt wie gesund diese Fettsäuren sind (im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren), Tatsache ist aber, dass ungesättigte Fettsäuren dazu neigen, sehr schnell ranzig zu werden (und da die Öle im Herstellungsprozess häufig desodoriert wurden, können Sie das weder riechen noch schmecken). Der Konsum ranziger Öle führt in unserem Körper zu einer Oxidierung der LDL-Cholesterin Partikel, was in der Folge eine Arterienverklalkung hervorruft (11). Diese Öle machen also genau das, was sie eigentlich verhindern sollen.

Meiner Meinung nach sollte kein Mensch Raps-, Baumwollsamen oder Sojaöl konsumieren (alle drei sind GMOs). Wenn Sie kaltgepresstes Leinsamenöl essen wollen, dann achten Sie darauf, nur kleine Mengen in einer dunklen Flasche zu kaufen und diese immer im Kühlschrank auftzubewahren und schnell zu verbrauchen.

Wie oben schon erwähnt gehören natürlich auch Fette, die Schadstoffe enthalten, in die Liste der „schlechten“ Fette. Die Ernährung von Tieren aus Massentierhaltung besteht aus Getreide und Soja, das mit Herbiziden (unter anderem dem berüchtigten Glyphosat) und Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt wurde. Zum großen Teil handelt es sich dabei auch noch um genetisch veränderte Organismen (GMOs), die weitere gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. Die Inhaltsstoffe dieser tierischen Fette lassen sie für den menschlichen Verzehr als gänzlich ungeeignet erscheinen. Nur so nebenbei: Wenn Sie amerikanisches Rindfleisch kaufen, weil Sie vielleicht meinen, das sei ein ganz besonderes Stück Fleisch (so wird es nämlich vermarktet), dann bekommen Sie wahrscheinlich auch noch eine gehörige Portion Antibiotika und Wachstumshormone, die eventuell Krebs auslösen können.

 

Fett ist rehabilitiert

Die meisten Menschen wissen es noch nicht (inklusive der Ärzte), aber Fett ist schon lange nicht mehr der Buhmann. Die richtigen Fette unterstützen Ihre Gesundheit. Dies ist allerdings kein Freifahrtschein, kiloweise Fett zu essen. Achten Sie vor allem auch immer darauf, das richtige Fett für die richtige Zubereitungsform zu wählen. Auch wenn es von den Herstellern so behauptet wird, ist Olivenöl nicht zum Kochen geeignet. Zum Erhitzen sollten Sie immer ein Fett mit einem höheren Anteil gesättigter Fettsäuren nehmen – also zum Beispiel Kokosöl, Butter oder andere tierische Fette – denn diese sind deutlich stabiler und werden beim Kochen nicht ranzig. Für kalte Speisen oder auch zum Träufeln über warme Speisen dürfen Sie dann gerne Olivenöl oder ein anderes hochwertiges kaltgepresstes Öl verwenden.

 

(1) Contribution of omega-3 fatty acids for memory and cognitive function  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25238820

(2) Olive oil intake and risk of cardiovascular disease and mortality in the PREDIMED Study.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24886626

(3) Nut consumption and risk of cardiovascular disease, total cancer, all-cause and cause-specific mortality: a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27916000

(4) Olive Oil and the Hallmarks of Aging.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26840281

(5) Mediterranean Diet and Age-Related Cognitive Decline: A Randomized Clinical Trial.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25961184

(6) Avocado consumption is associated with better diet quality and nutrient intake, and lower metabolic syndrome risk in US adults: results from the National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) 2001-2008.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23282226

(7) High-cocoa polyphenol-rich chocolate improves blood pressure in patients with diabetes and hypertension.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26089927

(8)  An Open-Label Pilot Study to Assess the Efficacy and Safety of Virgin Coconut Oil in Reducing Visceral Adiposity  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3226242/

(9) Biomarkers, ketone bodies, and the prevention of Alzheimer’s disease.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25468143

(10) The Effects of a Ketogenic Diet on Exercise Metabolism and Physical Performance in Off-Road Cyclists  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4113752/

(11) Association between circulating oxidized low-density lipoprotein and atherosclerotic cardiovascular disease  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627698/

 

 

Abnehmen – Qualität ist wichtiger als Quantität

Eigentlich sollte inzwischen klar sein, dass Abnehmen nicht einfach eine Mathegleichung ist – Kalorien rein < Kalorien raus = Gewichts-abnahme. Leider sehen es die meisten Menschen aber immer noch so und werden in dieser Annahme sowohl von ihren Ärzten als auch von den Medien und der Nahrungsmittelindustrie bestärkt. Immer wieder hören wir das Mantra: Essen Sie weniger und treiben Sie mehr Sport und schon haben Sie Ihr Wunschgewicht. Ach ja, und nicht zu vergessen, essen Sie viel Vollkorngetreide und Pflanzenöle, denn die gehören zu einer gesunden Ernährung unbedingt dazu.

Und – merken Sie was? Das funktioniert nicht. Wenn es das nämlich täte, dann müssten die meisten Menschen eigentlich rank, schlank und fit sein. Und – sind sie das? Die Antwort ist wohl offensichtlich. Abnehmen – Qualität ist wichtiger als Quantität weiterlesen

Ist Fleisch wirklich ungesund?

Wenn Sie Fleisch essen, sorgen Sie dafür, dass Ihre Arterien verkalken, Sie Ihr Risiko für Krebserkrankungen wie auch Typ 2 Diabetes erhöhen und können mal generell damit rechnen, ein paar Jahre weniger zu leben. Sicher haben Sie alle diese Sprüche schon in der einen oder anderen Form gehört.

Oh ja, ich vergaß – die Fleischproduktion ist der größte Klimakiller (all die furzenden Kühe), und die wachsende Weltbevölkerung kann nicht mit Fleisch ernährt werden (dafür nimmt man besser Soja).

Und – glauben Sie das? Falls ja, dann sind Sie nicht der Einzige. Viele Menschen halten diese Aussagen für völlig richtig – sowohl diejenigen, die Fleisch essen, als auch die, die darauf verzichten. Ist Fleisch wirklich ungesund? weiterlesen

Calcium für starke Knochen – das Ende eines Mythos

 

Sicher haben Sie auch davon gehört, dass Calcium für gesunde Knochen ein absolutes Muss ist. Mediziner jedenfalls wissen das, und so kommt es, dass Leute über 50 – speziell wenn es sich bei ihnen auch noch um Frauen handelt – gerne auf Calcium Supplemente gesetzt werden. Der Gedankengang ist folgender: Älter Menschen haben ein höheres Risiko für Knochenbrüche – sei es durch eine bestehende Osteoporose oder weil sie einfach leichter stürzen. Da Knochen ja aus Calcium besteht, ergibt es Sinn, Calcium zuzuführen, damit die Knochen gestärkt und somit diese Frakturen verhindert werden. Hört sich in der Theorie erstmal gut an, wirkt in der Praxis aber nicht. Calcium für starke Knochen – das Ende eines Mythos weiterlesen

Gesunde Fette können Schmerzen lindern

Die meisten Menschen haben ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu Fett. Zu lange ist uns erzählt worden, dass Fett dick macht und zu Herz-Kreislauferkrankungen führt. Lebensmittel, die viel Fett enthalten, gelten meist als nicht besonders gesund, während fettreduzierte Lebensmittel immer noch als gesündere Alternative angepriesen werden.
Tatsächlich brauchen wir aber mehr gesunde Fette in unserer Ernährung und weniger Fette, die Schmerzen verursachen können.  Der Grund, warum die richtigen Fette Schmerzen lindern können, liegt in ihrer antientzündlichen Wirkung. Zwar brauchen wir sowohl Omega-3 als auch Omega-6 Fette, aber auf das richtige Verhältnis kommt es an. Essen wir zu viele Omega-6 Fette, so führt das zu einer Entzündungsreaktion im Körper. Eine weitere Sorte von Fetten, die Entzündungen hervorrufen können, sind die Transfette. Diese Fette wollen Sie eigentlich überhaupt nicht in Ihrer Nahrung haben, denn sie fördern nicht nur Entzündungen, sondern haben eine ganze Reihe gesundheitsschädigender Auswirkungen.

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Vier Lügen, mit denen die Nahrungsmittelindustrie Sie über den Tisch zieht

Wenn es um Umsatzsteigerungen geht, greift die Nahrungsmittelindustrie gerne mal zu dem einen oder anderen Trick (man kann es auch als Lüge bezeichnen), um Ihre Produkte in ein besseres Licht zu rücken.

Ärgerlich ist dabei, dass durchaus auch Verbraucher, die auf ihre Gesundheit achten und sich nicht von Junkfood ernähren möchten, auf diese Schönfärberei hereinfallen.

Ich möchte hier nur einmal vier Beispiele dafür anfügen, wie die Nahrungsmittelindustrie versucht, Sie hinters Licht zu führen. Vier Lügen, mit denen die Nahrungsmittelindustrie Sie über den Tisch zieht weiterlesen

Die sechs besten Nahrungsmittel gegen Arthritis

Eine Arthritis führt bei ganz alltäglichen Bewegungen zu zum Teil sehr starken Schmerzen. So wird das Aufstehen, Anziehen, Einkaufen – ja, sogar das Sitzen – für manche Menschen absolut zur Qual. Wäre es nicht nett, diese grundlegenden Dinge ohne Schmerzen tun zu können?

Wenn Sie bestimmte Nahrungsmittel essen, dann können Sie tatsächlich eine Menge gegen Arthritis Schmerzen tun.

Nahrungsmittel, die Sie bei Arthritis nicht essen sollten

Doch zunächst einmal drei Dinge, die Sie unbedingt vermeiden sollten, da sie Ihre Gelenke und das Knorpelgewebe schädigen (Ihr Gehirn übrigens auch – nur so nebenbei).

  • Künstliche Farbstoffe, Geschmacksstoffe oder Süßstoffe.
  • Genmodifizierte Nahrungsmittel:  sie sind so schwer verdaulich, dass sie Löcher in den Darm machen (Leaky Gut), sodass Giftstoffe und fremde Proteine in Ihren Körper gelangen können und dort Schaden anrichten.
  • Herbi- und Pestizide (kaufen Sie besser Bio-Lebensmittel

Nahrungsmittel, die gegen Arthritis Schmerzen helfen

1. Bio Ingwer

Ingwer hat eine starke antientzündliche Wirkung. In einer Studie zeigte sich, dass Ingwer bei Patienten mit Osteoarthritis in der Lage ist, die Schmerzen zu verbessern (1). Eine weitere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Ingwer die Produktion von entzündungsauslösenden Cytokinen blockieren kann (2). Machen Sie sich einfach einen Ingwer Tee, raspeln Sie frischen Ingwer in Pfannengerichte oder Eintöpfe oder geben Sie gemahlenen Ingwer zu Backwaren und Pfannkuchen.

2. Sauerkirschen

Kirschen enthalten viele Anthocyanine. Diese sind auch verantwortlich für ihre dunkelrote Farbe. 2013 wurde eine Studie veröffentlicht, die aufzeigte, dass Patienten, die Sauerkirschensaft trinken weniger Arthritis Schmerzen und Steifigkeit aufweisen (3). Kirschen helfen übrigens auch bei einer Arthritis, die durch Gicht hervorgerufen wird. Sauerkirschen bekommt man das ganze Jahr über – sei es als Saft oder auch als Tiefkühlprodukt. Sie machen sich auch richtig gut im morgendlichen Smoothie.

3. Knoblauch

Knoblauch hat viele gesundheitliche Wirkungen. Er beugt Krebserkrankungen vor und wirkt antientzündlich. In einer Zwillingsstudie wurde nachgewiesen, dass die Personen, die am meisten Knoblauch aßen, deutlich weniger Symptome einer Osteoarthritis aufwiesen (4).

4. Fenchel

Fenchel mit seinem Lakritzgeschmack (auch als Anis bekannt) wurde schon von den alten Griechen und Römern als Medizin eingesetzt. Er macht sich sehr gut in Salaten, kann aber auch gebraten gegessen werden. Fenchel reduziert Entzündungen in Gelenken und Geweben dramatisch (5).

 5. Rote Beete Blätter

Ja, tatsächlich die Blätter und nicht die Rote Beete Knollen. Die Blätter stecken voller Phytonährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die Entzündungen im gesamten Körper reduzieren. Sie enthalten auch sehr viel Vitamin K, das eine starke antientzündliche Wirkung hat. Zwei Tassen voll enthalten ungefähr 4700 mg Kalium, das einen zu hohen Blutdruck senken kann. Man kann sie im Salat essen oder kurz mit etwas Knoblauch in Weidebutter anbraten.

6. Spinat 

Letztes Jahr erschien eine Studie, die zeigte, dass Kämpferol (aus Spinat) Entzündungen hemmt und das Fortschreiten einer Osteoarthritis verhindert (also einer Arthritis durch Verschleiß) (6). Kämpferol vermindert auch die Effekte von entzündlichen Cytokinen, die bei der Rheumatoiden Arthritis vorhanden sind (der Autoimmun Arthritis (7)). Also, wie wäre es mal wieder mit Spinat mit Ei?

Bauen Sie diese Lebensmittel vermehrt in Ihren Speiseplan ein zusammen mit anderen möglichst unbehandelten Lebensmitteln vorwiegend aus dem pflanzlichen Bereich.

 

(1)Effects of a ginger extract on knee pain in patients with osteoarthritis.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11710709

(2) Effect of Ginger Supplementation on Proinflammatory Cytokines in Older Patients with Osteoarthritis: Outcomes of a Randomized Controlled Clinical Trial.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27559855

(3) Randomized double-blind crossover study of the efficacy of a tart cherry juice blend in treatment of osteoarthritis (OA) of the knee.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23727631

(4) Dietary garlic and hip osteoarthritis: evidence of a protective effect and putative mechanism of action  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3018463/

(5) Suppression of the nuclear factor-kappaB activation pathway by spice-derived phytochemicals: reasoning for seasoning.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=fennel+and+arthritis

(6) Kaempferol Alleviates the Interleukin-1β-Induced Inflammation in Rat Osteoarthritis Chondrocytes via Suppression of NF-κB.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28806392

(7)Kaempferol inhibits the migration and invasion of rheumatoid arthritis fibroblast-like synoviocytes by blocking activation of the MAPK pathway.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29268189

 

Rapsöl erhöht das Risiko für eine Alzheimer Demenz

Rapsöl ist eines der beliebtesten Pflanzenöle und wird im Allgemeinen als gesund fürs Herz bezeichnet. Allerdings gibt es auch mehr und mehr kritische Stimmen. Und wie Sie natürlich wissen, bedeutet „beliebt“ nicht gleich „gesund“.

Ja, und da überrascht es auch nicht wirklich, dass jetzt eine neue Studie, die im Dezember im Magazin Scientific Reports veröffentlicht wurde, einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Rapsöl und einer Abnahme der Gedächtnisleistung und der Lernfähigkeit aufzeigt (1). Beides sind Anzeichen einer Alzheimer Demenz, die die häufigste Demenzform überhaupt darstellt. Rapsöl erhöht das Risiko für eine Alzheimer Demenz weiterlesen

Getreide – worauf Sie beim Etikettenlesen achten müssen

Beim Einkaufen muss man schon sehr aufpassen, wenn man sich glutenfrei ernähren möchte, denn Getreide – vor allem Weizen und Mais – verbergen sich sehr häufig in industriell gefertigten Lebensmitteln. Sie werden nicht nur als Zutaten, sondern oft auch als Zusatzstoffe eingesetzte, so zum Beispiel als Verdickungsmittel, Überzüge oder einfach billige Füllstoffe.

Es kann sich also als extrem schwierig gestalten, Lebensmittel mit verstecktem Getreide zu vermeiden. Erschwerend kommt hinzu, dass Weizen und Mais natürlich nicht einfach mit diesen Namen auf dem Etikett stehen, sondern sich unter einer Vielzahl von Namen verstecken, die Sie so vielleicht gar nicht mit Getreide assoziieren würden. Getreide – worauf Sie beim Etikettenlesen achten müssen weiterlesen