Über mich

 

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Schon als Kind wollte ich immer Ärztin werden, um anderen Menschen helfen zu können.

Als ich dann einen Platz für ein Medizinstudium bekam, ging für mich absolut ein Traum in Erfüllung. Aber dann kam so langsam die Ernüchterung. Es fing mit Bemerkungen einzelner Professoren an wie: „Euer Helfersyndrom treiben wir euch schon noch aus“. Es wurde uns auch gesagt, dass Mitgefühl eher hinderlich und der professionelle Abstand zum Patienten sehr wichtig sei.

Tatsächlich musste ich während meiner beruflichen Laufbahn feststellen, dass der Patient in seiner Gesamtheit in der Medizin nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wichtig ist nicht die Krankheitsursache sondern eine Diagnose, für die man eine Standardtherapie einleiten kann (Medikamente, OP). Diese Art Medizin kann man auch im Vorbeigehen im 10 Minuten Takt ausführen (die durchschnittliche Dauer einer Konsultation).

Dann stieß ich 2013 zufällig auf ein Buch über die Paleo-Diät und damit auf einen völlig neuen Lebensstil. Auf einmal gab es für Krankheitssymptome, die ich bei mir und auch bei Menschen in meiner Umgebung sah, völlig neue und sehr logische Erklärungen. Mehr noch, Symptome, die im Allgemeinen als völlig normal eingestuft wurden (Vergesslichkeit, Müdigkeit) hatten jetzt eine Ursache, die nicht einfach hieß „Na ja, du bist halt nicht mehr die Jüngste“. Und es wurden Wege aufgezeigt, wie man seinem Körper bei der Heilung helfen kann.

Ich beschloss, dieser Ernährung eine Chance zu geben und habe es nicht bereut. Meine Migräne, unter der ich über 35 Jahre lang gelitten hatte – einfach weg. Nahrungsmittelallergien – nicht mehr vorhanden (und wow, habe ich mich gefreut, als ich wieder Obst essen konnte!). Gliederschmerzen – kenne ich nicht mehr (außer wenn ich es beim Sport mal sehr übertreibe). Nachmittägliche Müdigkeit – Fehlanzeige. Was soll ich sagen, ich bin von dieser Ernährung und dem damit zusammenhängenden Lebensstil total überzeugt.

Durch diese Erfolge trat natürlich ein sehr interessanter Nebeneffekt ein: Ich begann an der Schulmedizin zu zweifeln. Wie konnte es sein, dass das Thema Ernährung im Studium nicht auf dem Stundenplan gestanden hatte. Warum waren Lebensstilumstellungen wesentlich wirkungsvoller als alle Tabletten, die ich mein Leben lang eingenommen hatte (und die ich in der Zwischenzeit in den Müll entsorgen konnte)?  Je länger ich mich mit dieser Materie beschäftigte, desto klarer wurde für mich, dass die Schulmedizin keine Lösung ist und auch keine Zukunft hat. Heute kann ich sagen, dass ich gesünder bin, mehr Energie habe und mich besser fühle als mit 30 Jahren. Ich finde, dass ist ein Ziel, das wir alle haben sollten.

Über den Paleo-Lebensstil stieß ich dann auf die sogenannte Integrative Medizin. Integrative Medizin – oder auch Funktionelle Medizin – bezeichnet eine Form von Medizin, die nicht den Patienten etikettiert und dann Medikamente verschreibt, sondern den ganzen Menschen sieht und danach fragt, warum Symptome auftreten, wie verschiedene Symptome miteinander verbunden sind und wie man die Ursachen abstellen kann.

Ärzte, die Integrative Medizin betreiben, kümmern sich tatsächlich um den Patienten statt um eine Diagnose. Sie haben wieder Spaß an ihrem Beruf, weil sie unglaubliche Therapieerfolge erzielen. Genau diese Art Medizin wollte ich immer betreiben.

Ich verfolge jetzt das Ziel möglichst vielen Menschen klar zu machen, dass sie ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen können, und dass sie selbst in der Lage sind, ein Level an Lebensqualität zu erreichen, das sie niemals für möglich gehalten hätten. Dieser Blog weist Ihnen die ersten Schritte.