Was versteht man unter Lifestyle Medizin?

Konventionelle Medizin hat ihren festen Platz in der Behandlung akuter Ereignisse also Unfälle und Infektionen. Keine Frage, wenn ich einen Verkehrsunfall hätte, würde ich bei entsprechenden Verletzungen die Möglichkeit einer Operation oder einer intensivmedizinischen Versorgung durchaus zu schätzen wissen.

Wenn es aber um chronische Erkrankungen geht, hat die Schulmedizin in Bezug auf Heilung relativ wenig anzubieten. Sicher, durch Tabletten kann man Symptome unter Kontrolle bringen, sodass sie weniger störend sind oder überhaupt ganz verschwinden. Das Problem ist nur, dass an den Ursachen für diese Symptome nicht gearbeitet wird. Bei vielen Krankheiten wird nicht einmal darüber nachgedacht, was die Ursache sein könnnte (sog. idiopathische Krankheiten). Das ist jedoch ein großer Fehler. Ein genauso großer Fehler wäre es, wenn wir bei unserem Auto eine Warnleuchte einfach überkleben und uns freuen, dass uns die Leuchte nicht mehr irritiert. Dieses Verhalten wird dazu führen, dass der Schaden am Auto zunimmt, und es irgendwann überhaupt nicht mehr funktioniert.

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Gesunde Fette können Schmerzen lindern

Die meisten Menschen haben ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu Fett. Zu lange ist uns erzählt worden, dass Fett dick macht und zu Herz-Kreislauferkrankungen führt. Lebensmittel, die viel Fett enthalten, gelten meist als nicht besonders gesund, während fettreduzierte Lebensmittel immer noch als gesündere Alternative angepriesen werden.
Tatsächlich brauchen wir aber mehr gesunde Fette in unserer Ernährung und weniger Fette, die Schmerzen verursachen können.  Der Grund, warum die richtigen Fette Schmerzen lindern können, liegt in ihrer antientzündlichen Wirkung. Zwar brauchen wir sowohl Omega-3 als auch Omega-6 Fette, aber auf das richtige Verhältnis kommt es an. Essen wir zu viele Omega-6 Fette, so führt das zu einer Entzündungsreaktion im Körper. Eine weitere Sorte von Fetten, die Entzündungen hervorrufen können, sind die Transfette. Diese Fette wollen Sie eigentlich überhaupt nicht in Ihrer Nahrung haben, denn sie fördern nicht nur Entzündungen, sondern haben eine ganze Reihe gesundheitsschädigender Auswirkungen.
Nun gut, sehen wir uns diese drei Sorten Fett doch einmal genauer an.
Omega-3 Fettsäuren

Zu diesen gehören:

  • Alpha-Linolensäure (ALA),
  • Eicosapentaensäure (EPA)
  • Docosahexaensäure (DHA).

Diese Omega-3 Fettsäuren sind „essentiell“, da unser Körper sie nicht selber herstellen kann, und sie deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Der Konsum von Omega-3 Fettsäuren führt zu einer Reduktion von Schmerzen, Entzündungen, Morbidität und Mortalität (1).

Unsere Vorfahren konsumierten ca. 5 – 10 g Omega-3 Fettsäuren pro Tag aus den Nahrungsmitteln, die sie erjagten und sammelten. EPA und DHA kommen nur in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vor, weshalb es Sinn macht, diese regelmäßig zu essen. Es kommt allerdings darauf an, dass die Tiere, von denen diese Lebensmittel stammen, artgerecht gehalten werden.  Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung enthält nur einen  geringen Anteil Omega-3 Fettsäuren.

ALA ist pflanzlichen Ursprungs. Unser Körper ist in der Lage, ALA in EPA und DHA umzuwandeln. Dieser Prozess ist allerdings sehr unzulänglich und beträgt im besten Fall 10 % – meist liegt die Effizienz deutlich niedriger.

Ernährungsformen, die zu einem Omega-3 FS Mangel führen tragen zur Auslösung der entzündlichen Kaskade bei und triggern die Nozizeptoren, die für die Schmerzempfindung zuständig sind. Studien zeigen, dass die Eskimos in Grönland, die mindestens 1 g Omega-3 FS pro Tag konsumieren, ein niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen aufweisen (2). Anmerkung: Herz-Kreislauferkrankungen entstehen auf Grund von Entzündungen.

Essen Sie also jeden Tag viele Omega-3 FS in der Form von fetthaltigem Fisch aus Wildfang (Sardinen, Anchovis, Lachs), Fleisch von Weide- oder Wildtieren und Leinsamen(-öl).

 

Omega-6 Fettsäuren

Hierzu gehören die Linolsäure und Arachidonsäure. Sie sind zwar auch essentiell und verhindern bestimmte Krankheiten, wir benötigen  sie aber in sehr viel geringerem Maße als sie in unserer Standardernährung vorkommen (3).

Um Entzündungen und chronische Erkrankungen zu vermeiden, sollte das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fetten weniger als 4:1 betragen. Das Verhältnis in der typischen westlichen Ernährung liegt aber eher bei 10::1 bis zu im Extremfall 15:1. Wir müssen uns also nicht wundern, dass wir so eine Häufung von entzündlich bedingten Krankheiten und Schmerzsyndromen haben.

Zum Vergleich: Unsere Jäger und Sammler Vorfahren aßen diese Fettsäuren in einem Verhältnis von 1:1. Sie litten nicht an unseren  entzündungsbedingten Zivilisationskrankheiten wie  Herzerkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen und Krebs, die alle mit einem hohen Konsum von Omega-6 Fetten in Zusammenhang stehen (4).

Gesunde Omega-6 FS findet man in Nüssen und Samen und  ihren kaltgepressten Ölen. Die Omega-6 FS, die in vielen Pflanzenölen, Maiskeimöl, Margarine und in industriell gefertigten Nahrungsmitteln gefunden werden, sollte man unbedingt vermeiden, da sie proinflammatorisch wirken.

 

Transfette

In unserer heutigen Ernährung fehlen die gute Fette, dafür hat sie ein Übermaß an schädlichen Transfetten. Das sind Fette, die auf der Zutatenliste als „gehärtete Fette“ deklariert werden, und die in dieser Form in der Natur nicht vorkommen. Sie finden sie aber in genau den Lebensmitteln wieder, die Sie am Besten sowieso nicht essen sollten: Kekse, Cracker, Kuchen, Pflanzenöle (Soja, Raps, Maiskeim, Sonnenblumenöl), allen frittierten Lebensmittelwie Chicken Wings, in Berlinern und Blätterteig, Fertigsuppen, Bratensaucen, Wurst und selbst in Müsliriegeln oder Frühstücksflocken. Generell kann man sagen, dass der überwiegende Teil, der industriell gefertigten Nahrungsmittel Transfette enthält.

Es gibt Experten, die behaupten, dass bis zu 2 g Transfette pro Tag eine akzeptable Menge darstellen. Ich persönlich würde mich dieser Meinung nicht anschließen, sondern Transfette vermeiden, wo immer möglich. Und wenn ich Ihnen erzähle, was diese Fette im Körper anrichten, dann schließen Sie sich meiner Meinung wahrscheinlich an.

Transfette erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, weil sie zur Oxidation von LDL Cholesterin führen  und eine Abnahme des HDL Cholesterins bewirken (5). Die Schulmedizin macht in Bezug auf Cholesterin ja viele Fehler, aber oxidiertes LDL wollen sie tatsächlich nicht haben – und weniger HDL tatsächlich auch nicht.

Außerdem haben Transfette eine entzündungsauslösende Wirkung und verursachen Kalkablagerungen in den Arterien – führen also zur Arteriosklerose (6).

In den USA sind Transfette übrigens seit einiger Zeit verboten – und in Deutschland, das doch so auf den Schutz des Verbrauchers achtet? Da sind sie weiterhin erlaubt. Man setzt hierzulande auf einen freiwilligen Verzicht der Hersteller. Noch Fragen=

Übrigens kommen natürliche Transfette im Pansen von Wiederkäuern und damit auch in unseren Milchprodukten vor. Diese haben aber mit den industriell hergestellten Transfetten überhaupt nichts zu tun und haben auch keine schädlichen Auswirkungen auf den Körper. Im Gegenteil – die in Milchprodukten und Rinderfett enthaltene Trans-Vaccensäure kann vom  Organismus  in konjugierte Linolsäure umwandelt werden.  Und diese gilt nicht nur als absolut ungiftig, sondern sie baut eine Schutzfunktion im Körper in Bezug auf Krebs oder Diabetes auf.

 

Welche Fette und Öle sind gesund und nährstoffreich?

1. Avocado(-öl)

Die Avocado ist technisch gesehen eigentlich eine Frucht, hat aber wenig Kohlenhydrate und dafür eine Menge gesundes Fett. Avocados enthalten viele Antioxidantien, Magnesium, Kalium und Ballaststoffe. Sie sind in der Lage, LDL Cholesterin und Triglyzeride zu reduzieren und HDL Cholesterin anzuheben (7).   Unsere Gelenke brauchen sowohl Fett als auch Antioxidantien um gut geschmiert zu sein.  Avocadoöl besitzt beides in hohem Maße.

2. Extra Virgin Olivenöl

Extra Virgin Olivenöl oder auch natives Olivenöl wird aus Oliven durch Kaltpressung gewonnen. Dieses Öl hat große Mengen Vitamin E und K sowie viele Antioxidantien.  Die Fettsäuren des Olivenöls wirken antientzündlich und senken das C-reaktive Protein (einen Entzündungsmarker im Blut), was logischerweise zu einer Abnahme des Risikos für entzündliche Erkrankungen führt (8).

3. Kokosöl

Kokosnüsse und Kokosöl enthalten ein ganz besonderes Fett, die sogenannten Mittelkettihgen Triglyzeride (MCT). Von allen Nahrungsmitteln enthalten sie den höchsten Anteil gesättigter Fettsäuren. Entgegen dem, was uns immer erzählt wird, erhöhen sie nicht das Herzinfarktrisiko und Völker, die viele Kokosprodukte essen, haben keine erhöhten Raten von Herz-Kreislauf-erkrankungen (9).  Die MCTs wirken antientzündlich und sind womöglich als Therapie für Erkrankungen mit entzündlicher Ursache (zum Beispiel Alzheimer Demenz) eine Therapieoption (10).  Sie sind auch ein Grundnahrungsmittel in einer kegotenen Diät.

4. Leinsamenöl

Es enthält große Mengen Omega-3 FS, die sogenannte Alpha-Linolensäure. Leinsamenöl hat nicht nur eine antientzündliche Wirkung, sondern verbessert auch die Funktion des Herzens und des Gehirns. Es vermindert das Risiko für Diabetes, Krebs, Arthritis, Osteoporose und Autoimmunerkrankungen (11).

5. Walnussöl

Unraffiniertes, kaltgepresstes Walnussöl enthält sowohl Omega-3 als auch Omega-6 FS und ist eines der gesündesten Pflanzenöle. Neben seiner antientzündlichen Wirkung verbessert Walnussöl auch die Hirnleistung (nicht umsonst sehen die Nüsse aus wie zwei Hirnhälften), vermindert das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und kann sogar in der Therapie der Alzheimer Demenz eingesetzt werden (12).

6. Ghee

Ghee – auch als geklärte Butter oder Butterreinfett bezeichnet – ist ein altes ayurvedisches Heilmittel. Es handelt sich praktisch um Butter ohne das Milchprotein Casein und ohne Lactose. Ghee ist reich an Omega-3 und Omega-6 FS und Buttersäure . Zudem sind die fettlöslichen Vitamine A, D,  E und K2 im Ghee enthalten. In der ayurvedischen Heillehre zählt Ghee zu den ultimativen antientzündlichen Substanzen. Was will man mehr?

Gründe, warum unser Körper Fett braucht

Das in Nahrungsmitteln enthaltene Fett ermöglicht es unserem Körper, die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufzunehmen. Eine fettarme Ernährung kann also zu einem Mangelzustand an diesen wichtigen Vitaminen führen.

Zellmembranen und die Myelinscheiden der Nerven bestehen aus einer Fettschicht, die aus Phospholipiden besteht. Es handelt sich dabei um eine Reihe von Proteinen und Fettzellen. Nervenschmerzen – eine sogenannte Neuropathie – können verbessert werden, wenn der tägliche Konsum von essentiellen Fettsäuren gesteigert wird. Diese helfen, die Myelinscheide wieder aufzubauen (13).

Und nicht zuletzt wird Fett benötigt, um Hormone zu produzieren, unser Gehirn mit Energie zu versorgen, Muskeln am Laufen zu halten und ja – Entzündungen abzubauen.

Aber – wie gesagt – nicht alle Fette sind gleich. Hier ist eine Aufstellung von „guten“ und „schlechten Fetten.

Gute Fette
  • Avocadoöl
  • Kokosöl
  • Extra Virgin Olivenöl
  • Tierische Fette von artgerecht gehaltenen Tieren
  • Nüsse und Samen
  • Fischöl
  • Ghee
  • Leinsamenöl*
  • Hanföl*
  • Walnussöl*

*kaltgepresst

„Schlechte“ Fette
  • Jeglicher Butterersatz
  • Rapsöl
  • Maiskeimöl
  • Traubenkernöl
  • Margarine
  • Distelöl
  • Sojaöl
  • Sonnenblumenöl
  • Pflanzenöl

 

(1)  Dietary omega-3 fatty acids aid in the modulation of inflammation and metabolic health  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4030645/

(2) From Inuit to implementation: omega-3 fatty acids come of age.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10852422

(3) https://www.umm.edu/health/medical/altmed/supplement/omega6-fatty-acids

(4) Omega-3 Fatty Acids in Inflammation and
Autoimmune Diseases   http://www.direct-ms.org/pdf/NutritionOther/SimopoulosAutoimmunity.pdf

(5) Health effects of trans fatty acids.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9322581

(6) The negative effects of hydrogenated trans fats and what to do about them.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19345947

(7) Effects of avocado as a source of monounsaturated fatty acids on plasma lipid levels.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1308699

(8) Dietary intake of fatty acids and serum C-reactive protein in Japanese.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17545695

(9) Cholesterol, coconuts, and diet on Polynesian atolls: a natural experiment: the Pukapuka and Tokelau Island studies  https://academic.oup.com/ajcn/article/34/8/1552/4812510

(10) The addition of medium-chain triglycerides to a purified fish oil-based diet alters inflammatory profiles in mice.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25458829

(11)Flax and flaxseed oil: an ancient medicine & modern functional food   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4152533/

(12) Fight against Alzheimer’s disease: New research on walnuts  https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141021125744.htm

(13) Rebuilding the myelin sheath to improve neuropathy issues  https://csn.cancer.org/node/236350

 

Rote Beete Salat mit Fetakäse

Als Kind fand ich rote Beete absolut eklig. Labskaus – ein typisch hamburgisches Gericht – habe ich allein aus diesem Grund nicht gegessen. Zum Glück habe ich meine Einstellung roter Beete gegenüber inzwischen geändert. Ich vermute ja, dass es etwas damit zu tun hat, dass ich keinen Zucker mehr esse und diese Tatsache meine Geschmacksnerven ganz schön umgepolt hat.

Warum Rote Beete so gesund ist

Sie enthält eine ganze Reihe wichtiger Nährstoffe darunter die Vitamine A, C, B und Folsäure. Ebenfalls ausgestattet ist sie mit Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen.

Das in ihr enthaltene Betain senkt Homocystein, einen Risikofaktor für Herzkrankheiten.  Die Anthocyane, die der Knolle ihre lila Farbe geben, haben eine Schutzwirkung gegen einige Krebsarten (zum Beispiel Dickdarmkrebs). Das enthaltene Nitrat senkt den Blutdruck genauso gut wie Blutdrucktabletten (und mal wieder ohne die unerwünschten Nebenwirkungen).  All diese Stoffe machen die rote Beete zur absoluten Powerknolle.

Und dazu enthält sie auch noch sehr viele Ballaststoffe – und die sind für einen gesunden Darm und eine gute Verdauung immens wichtig und fehlen in unserer Ernährung sehr häufig.

Zutaten:

  • 500 g  Rote Beete
  • 250 g  Feta Käse
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 EL Apfelessig
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Himalaya Salz
  • Prise Pfeffer
  • Pinienkerne zum Darüberstreuen

Zubereitung:

  1. Die Rote Beete klein schneiden. Ich nehme dazu meine Küchenmaschine und schneide sie in sehr dünne Scheiben.
  2. Den Feta in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebel sehr fein würfeln und alles gut vermischen.
  4. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
  5. Dann mit Essig und Öl gut vermengen.
  6. Anschließend die Pinienkerne auf den Salat streuen.Den Salat ca. 30 Minuten ziehen lassen und evtl. noch einmal nachwürzen, da die Rote Beete sehr viel Geschmack aufnehmen kann. Am besten bei Zimmertemperatur servieren.

Aber Vorsicht! Rote Beete enthält auch Oxalate. Dieses sollte man bedenken, wenn man die Knollen roh isst. Ein übermäßiger Konsum von oxalathaltigen Nahrungsmitteln kann zu Nierensteinen und Osteoporose führen. Also diesen Salat bitte nicht jeden Tag essen.

Man kann diese Gefahr natürlich umgehen, indem man die Rote Beete vorher kocht und das Wasser weggießt. Dadurch reduziert sich der Oxalatgehalt drastisch. Ich esse den Salat aber lieber mit roher Roter Beete.

 

Kombucha – fermentierter Tee voller Power

Haben Sie schon von Kombucha gehört? Wenn nicht – wird es Zeit, dass Sie sich kundig machen.

Kombucha ist in gesundheitsbewußten Kreisen inzwischen total In und das aus gutem Grund. Es gibt viele Studien, die die Auswirkungen von Kombucha auf die Gesundheit untersuchen. Und diese Auswirkungen können sich sehen lassen!

Was ist Kombucha?

Es handelt sich um ein Getränk, das durch die Fermentation von grünem oder schwarzen  Tee hergestellt wird.  Der  Tee sollte sollte für mindestens eine Woche fermentiert werden. Ich lasse meinen in der Regel 14 – 21 Tage fermentieren, damit er nicht mehr soviel Zuker enthält. Zur Herstellung benötigt man:

  • Tee (grün, schwarz)
  • Rohrzucker
  • einen SCOBY (Kombuchapilz).

Die Bezeichnung SCOBY ist ein Akronym und bedeutet „Symbiotic Colony of Bacteria and Yeast“ also eine symbiotische Kultur aus Bakterien und Hefen. Dieser SCOBY ist eine beigefarbene gallertige Platte, die am ehesten an eine Qualle erinnert. Bei jeder Fermentation bildet sich ein neuer SCOBY, mit dem man dann Freunde und Familie beglücken kann.

Forscher der Universität  Lettland haben eine Übersichtsstudie veröffentlicht, die die Ergebnisse von 75 Studien zum Thema gesundheitliche Vorteile von fermentiertem Tee zusammenfasst (1).

16 Gründe, warum Sie täglich ein Glas Kombucha trinken sollten

1.  Entgiftung

Kombucha enthält große Mengen Glucuronsäure (GlcA). Diese wird von der Leber für die Entgiftung benötigt. GlcA bindet an Giftstoffe wie Medikamente und Umweltschadstoffe und macht sie wasserlöslich, sodass sie ausgeschieden werden können. Fermentierter Tee verhindert womöglich auch, dass Gewebe im Körper industrielle Giftstoffe aus der Umwelt aufnehmen.

2. Antioxidantien

Kombucha enthält reichlich Antioxidantien, unter anderem die Vitamine E, C, β-Carotin und andere Carotinoide. Wie schwarzer Tee enthält er auch Polyphenole und andere Substanzen mit antioxidativen Eigenschaften.  Durch die Fermentation hat Kombucha aber eine sehr viel größere Effektivität als normaler Tee.  So ist zum Beispiel die antioxidative Wirkung des im Kombucha enthaltenen Catechins 100-mal größer als die von Vitamin C und 25-mal größer als die von Vitamin E (2)]

3.  Energie

Kombucha setzt aus dem schwarzen Tee Eisen frei. Und er sorgt dafür, dass Nicht-Hämeisen (aus Pflanzen) vom Körper besser aufgenommen werden kann. Dadurch steigt die Konzentration des Hämoglobins in den roten Blutkörperchen , welches für eine bessere Sauerstoffversorgung der Gewebe sorgt.

4.  Immunsystem

Oxidativer Stress schwächt das Immunsystem. Der hohe Vitamin C Gehalt des Kombuchas hingegen unterstützt das Immunsystem. Die Antioxidative Wirkung schützt gegen Zellschäden, entzündliche Erkrankungen, Immunschwäche und Tumorbildung.

5.  Magen-Darmerkrankungen

Schmerzmittel aus der Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) – hierzu gehören Ibuprofen und Voltaren – schädigen den Magen-Darmtrakt und können zum Beispiel Magengeschwüre verursachen. Man konnte nachweisen, dass Kombucha Magengeschwüre heilen kann. Die Forscher gehen davon aus, dass der fermentierte Tee die Magenschleimhaut schützen kann.  Die Antioxidantien schützen auch die Darmschleimhaut. Desweiteren reduziert Kombucha die Sekretion von Magensäure, die zu einer Schädigung der Schleimhaut führen könnte. Tatsächlich war die Wirksamkeit des Teesin Bezug auf die Therapie von Magengeschwüren mit der Wirkung von Omeprazol (einem Protonenpumpenhemmer) gleichzusetzen (3).

6.  Adipositas

Kombucha reguliert den Stoffwechsel. Tierexperimentelle Studien zeigen, dass der Tee womöglich bei der Gewichtsreduktion helfen kann, indem er zu einer verminderten Kalorienaufnahme führt.

7.  Diabetes

Schon 1929 kamen Studien zu dem Schluss, dass Kombucha den Blutzuckerspiegel senken kann. Neuere Tierexperimente berichten, dass er bei Ratten mit Diabetes den Blutzuckerspiegel erheblich senken kann (4). Eine andere Studie kommt sogar explizit zu dem Schluss, dass man Kombucha vorbeugend und therapeutisch gegen Diabetes einsetzen könnte (5).

8.  Nierenschäden

Kombucha  könnte in der Therapie von Nierenschäden durch Umweltgifte eingesetzt werden und könnte für Patienten, die an Nierenfunktionsstörungen leiden vorteilhaft sein (6). Der Tee  wurde auch angewendet, um Verkalkungen in der Niere vorzubeugen und so die Bildung von Nierensteinen zu verhindern.

9.  Endothelfunktion

Das Endothel – die innere Zellschicht der Blutgefäße – wird durch oxidativen Stress geschädigt.  Diese Schädigung ist ein Vorläufer der Arteriosklerose und damit ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Herzinfarktes.  Die Antioxidantien im Kombucha  unterstützen den Wiederaufbau einer gesunden Gefäßwand (7).

10.  Fettstoffwechsel

In einer Studie mit 52 Patienten mit Arteriosklerose und hohen Cholesterinspiegeln konnte Kombucha diese Werte normalisieren. Im Tierexperiment senkte er LDL Cholesterin signifikant und erhöhte gleichzeitig das HDL Cholesterin – und das in nur 10 Tagen (8).

11.  Blutarmut (Anämie)

Organische Säuren aus dem Tee wandeln dreiwertiges Eisen pflanzlichen Ursprungs in zweiwertiges Eisen um. Dies führt dazu, dass der Körper das dreiwertige Eisen der Pflanze besser verwerten kann (und dann klappt es doch mit dem Spinat). Das im Kombucha enthaltene Vitamin C sorgt ebenfalls für eine verbesserte Eisenaufnahme. Das macht ihn interessant für ältere Menschen und Vegetarier. Beide Gruppen sind häufiger von einem Eisenmangel betroffen.

12.  Leberfunction

Kombucha schützt vor Lebertoxizität zum Beispiel durch  Pilzgifte -Aflatoxine (9) – oder Überdosierung von Medikamenten wie Paracetamol (10). Dieser Effekt wurde bisher nur bei Tieren nachgewiesen. Forscher gehen jedoch davon aus, dass er auch beim Menschen auftritt.

13.  Nervensystem

Kombucha enthält einige Aminosäuren, Methylxanthine (Coffein, Theophyllin und Thebromin), Vitamin C und B Vitamine (inklusive Folsäure), die wichtig für einen normalen Stoffwechsel im Nervensystem sind.  Er kann bei Kopfschmerzen und Nervosität hilfreich sein. Eventuell hilft er sogar bei der Vorbeugung von Altersdepression (und nein, das ist nicht der Alkohol).

14.  Asthma

Da Kombucha  Theophyllin in nicht unbeträchtlichen Mengen enthält, hat er eine bronchienerweiternde Wirkung (11).

15.  Gelenkerkrankungen

Auch für Menschen mit Gelenkerkrankungen hat Kombucha einiges zu bieten. Die in ihm enthaltene Glucuronsäure kann vom Körper in Glucosamin, Chondroitinsulfat und andere Polysaccharide und Glucoproteine umgewandelt werden, die mit dem Knorpel, dem Kollagen und der Gelenkflüssigkeit in Zusammenhang stehen (12).

16.  Krebserkrankungen

Der Konsum von Kombucha geht mit einer niedrigeren Rate an Krebserkrankungen einher. Forscher führen dies darauf zurück, dass der Tee, die Krebsabwehrmechanismen des Immunsystems unterstützt. Außerdem könnte er aufgrund seines Gehalts an Glucuron- und Essigsäure das Tumorwachstum in frühen Stadien unterdrücken. Diese krebshemmenden Effekte scheinen vor allem bei hormonabhängigen Krebsarten aufzutreten. So findet eine Studie einen Hinweis auf einen Nutzen von Kombucha zur Vorbeugung und Behandlung von Prostatakrebs (13).

Was beim Trinken von Kombucha zu beachten ist

Inzwischen ist Kombucha so verbreitet, dass er sogar in einigen ganz normalen Supermärkten im Regal steht. Ich persönlich mache meinen immer selbst, dann weiß ich genau, was drin ist.

Achtung! Kombucha kann mehr oder weniger Alkohol enthalten. Eine Freundin von mir, hat es sogar geschafft, sich mit selbst hergestelltem Kombucha einen Rausch anzutrinken.

 

Wenn man selbst fermentiert, dann muss man unbedingt darauf achten, Hygienestandards einzuhalten. Das heißt, Sie sollten sich vorher auf jeden Fall informieren. Es gibt vereinzelt Berichte über bakterielle Verunreinigungen, die bei der DIY Methode aufgetreten sind. Ich kann aus eigener Erfahrung (ich fermentiere seit 4,5 Jahren) nur, berichten, dass ich damit noch nie Probleme gehabt habe.

Wenn Sie Kombucha trinken, dann fangen Sie mit kleinen Mengen an. Der Tee hat einen entgiftenden Effekt! Wenn Ihre Leber in ihrer Funktion eingeschränkt ist, dann kann sie frei werdende Giftstoffe nicht schnell genug abbauen. Darauf lassen sich wahrscheinlich „allergische Reaktionen“ auf den Tee zurückführen. Einige Experten raten deshalb, zum Kombucha ausreichend Wasser zu trinken, um Giftstoffe auszuschwemmen.

Kombucha ist ein traditionsreiches Getränk mit vielen gesunden Eigenschaften. Das bedeutet aber nicht, dass es für jeden Menschen gleich gut geeignet ist. Probieren Sie es einfach einmal aus, und beobachten Sie wie Ihr Körper darauf reagiert.

 

Kann man medizinischen Studien wirklich trauen?

Medizinische Studien bilden das Rückgrad für Therapieleitlinien, therapeutische Empfehlungen und die Entscheidung darüber, was als gute Praxis zu gelten hat.  Sie gelten als Grundstein der Evidenzbasierten Medizin.

Im besten Fall soll es sich bei diesen Untersuchungen um doppelblind, randomisierte Studien handeln. Randomisiert bedeutet, es gibt eine Verumgruppe, die zum Beispiel mit einem Medikament behandelt wird, und eine Plazebogruppe, die nur die inzwischen wohlbekannte „Zuckerpille“ erhält.  Die Zuteilung zu einer dieser Gruppen erfolgt zufällig. Um unverfälschte Ergebnisse zu erhalten, wissen weder der Untersucher noch der Proband, ob das Medikament oder der Plazebo verabreicht wird (deshalb doppelblind).

Das klingt ja zunächst mal sehr gut und sollte dafür sorgen, dass die so erzielten Ergebnisse unvoreingenommen und richtig sind. Das ist aber leider nicht der Fall. Kann man medizinischen Studien wirklich trauen? weiterlesen

Saunieren reduziert das Risiko an Alzheimer zu erkranken

Zurzeit leben ca. 1,6 Millionen Demenzkranke in Deutschland. 2/3 von ihnen leiden unter Alzheimer Demenz. Bis zum Jahr 2030 wird diese Zahl voraussichtlich auf 3 Millionen ansteigen (1).  Die Zahl der Todesfälle durch die Alzheimer Erkrankung nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die Pharmaindustrie erforscht neue Substanzen, die diese Erkrankung in Schach halten könnten – bisher aber ohne Erfolg. Eigentlich ist das auch nicht verwunderlich, denn die Alzheimer Demenz ist eine sehr vielschichtige Erkrankung, der nicht einfach mit einer Pille beizukommen ist.

Und so werden auch sehr unkonventionelle Therapien untersucht – mit teilweise verblüffenden Ergebnissen.

Eine neue Studie zeigt jetzt, dass das Schwitzen in einer Sauna das Risiko für eine Alzheimer Demenz drastisch reduzieren kann (2). Saunieren reduziert das Risiko an Alzheimer zu erkranken weiterlesen

Vier Lügen, mit denen die Nahrungsmittelindustrie Sie über den Tisch zieht

Wenn es um Umsatzsteigerungen geht, greift die Nahrungsmittelindustrie gerne mal zu dem einen oder anderen Trick (man kann es auch als Lüge bezeichnen), um Ihre Produkte in ein besseres Licht zu rücken.

Ärgerlich ist dabei, dass durchaus auch Verbraucher, die auf ihre Gesundheit achten und sich nicht von Junkfood ernähren möchten, auf diese Schönfärberei hereinfallen.

Ich möchte hier nur einmal vier Beispiele dafür anfügen, wie die Nahrungsmittelindustrie versucht, Sie hinters Licht zu führen. Vier Lügen, mit denen die Nahrungsmittelindustrie Sie über den Tisch zieht weiterlesen

Mammographie – mehr Schaden als Nutzen?

Die Mammographie gilt für viele als das Non-plus-ultra was die Brustkrebsvorsorge angeht. So wird es jedenfalls in der breiten Öffentlichkeit vertreten. Sicher hat Ihr Gynäkologe oder Ihre Gynäkologin Sie auch schon auf diese Vorsorgeuntersuchung hingewiesen, die alle 1 – 2 Jahre durchgeführt werden soll.

Aber sind Mammographien tatsächlich so harmlos und nützlich wie sie immer dargestellt werden? Oder stellen Sie nicht sowohl ein erhebliches Strahlenrisiko (und damit auch Krebsrisiko) sowie das Risiko für eine Überdiagnostik mit entsprechenden – womöglich völlig unnötigen – invasiven Untersuchungen dar. Mammographie – mehr Schaden als Nutzen? weiterlesen

Die sechs besten Nahrungsmittel gegen Arthritis

Eine Arthritis führt bei ganz alltäglichen Bewegungen zu zum Teil sehr starken Schmerzen. So wird das Aufstehen, Anziehen, Einkaufen – ja, sogar das Sitzen – für manche Menschen absolut zur Qual. Wäre es nicht nett, diese grundlegenden Dinge ohne Schmerzen tun zu können?

Wenn Sie bestimmte Nahrungsmittel essen, dann können Sie tatsächlich eine Menge gegen Arthritis Schmerzen tun.

Nahrungsmittel, die Sie bei Arthritis nicht essen sollten

Doch zunächst einmal drei Dinge, die Sie unbedingt vermeiden sollten, da sie Ihre Gelenke und das Knorpelgewebe schädigen (Ihr Gehirn übrigens auch – nur so nebenbei).

  • Künstliche Farbstoffe, Geschmacksstoffe oder Süßstoffe.
  • Genmodifizierte Nahrungsmittel:  sie sind so schwer verdaulich, dass sie Löcher in den Darm machen (Leaky Gut), sodass Giftstoffe und fremde Proteine in Ihren Körper gelangen können und dort Schaden anrichten.
  • Herbi- und Pestizide (kaufen Sie besser Bio-Lebensmittel

Nahrungsmittel, die gegen Arthritis Schmerzen helfen

1. Bio Ingwer

Ingwer hat eine starke antientzündliche Wirkung. In einer Studie zeigte sich, dass Ingwer bei Patienten mit Osteoarthritis in der Lage ist, die Schmerzen zu verbessern (1). Eine weitere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Ingwer die Produktion von entzündungsauslösenden Cytokinen blockieren kann (2). Machen Sie sich einfach einen Ingwer Tee, raspeln Sie frischen Ingwer in Pfannengerichte oder Eintöpfe oder geben Sie gemahlenen Ingwer zu Backwaren und Pfannkuchen.

2. Sauerkirschen

Kirschen enthalten viele Anthocyanine. Diese sind auch verantwortlich für ihre dunkelrote Farbe. 2013 wurde eine Studie veröffentlicht, die aufzeigte, dass Patienten, die Sauerkirschensaft trinken weniger Arthritis Schmerzen und Steifigkeit aufweisen (3). Kirschen helfen übrigens auch bei einer Arthritis, die durch Gicht hervorgerufen wird. Sauerkirschen bekommt man das ganze Jahr über – sei es als Saft oder auch als Tiefkühlprodukt. Sie machen sich auch richtig gut im morgendlichen Smoothie.

3. Knoblauch

Knoblauch hat viele gesundheitliche Wirkungen. Er beugt Krebserkrankungen vor und wirkt antientzündlich. In einer Zwillingsstudie wurde nachgewiesen, dass die Personen, die am meisten Knoblauch aßen, deutlich weniger Symptome einer Osteoarthritis aufwiesen (4).

4. Fenchel

Fenchel mit seinem Lakritzgeschmack (auch als Anis bekannt) wurde schon von den alten Griechen und Römern als Medizin eingesetzt. Er macht sich sehr gut in Salaten, kann aber auch gebraten gegessen werden. Fenchel reduziert Entzündungen in Gelenken und Geweben dramatisch (5).

 5. Rote Beete Blätter

Ja, tatsächlich die Blätter und nicht die Rote Beete Knollen. Die Blätter stecken voller Phytonährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die Entzündungen im gesamten Körper reduzieren. Sie enthalten auch sehr viel Vitamin K, das eine starke antientzündliche Wirkung hat. Zwei Tassen voll enthalten ungefähr 4700 mg Kalium, das einen zu hohen Blutdruck senken kann. Man kann sie im Salat essen oder kurz mit etwas Knoblauch in Weidebutter anbraten.

6. Spinat 

Letztes Jahr erschien eine Studie, die zeigte, dass Kämpferol (aus Spinat) Entzündungen hemmt und das Fortschreiten einer Osteoarthritis verhindert (also einer Arthritis durch Verschleiß) (6). Kämpferol vermindert auch die Effekte von entzündlichen Cytokinen, die bei der Rheumatoiden Arthritis vorhanden sind (der Autoimmun Arthritis (7)). Also, wie wäre es mal wieder mit Spinat mit Ei?

Bauen Sie diese Lebensmittel vermehrt in Ihren Speiseplan ein zusammen mit anderen möglichst unbehandelten Lebensmitteln vorwiegend aus dem pflanzlichen Bereich.

 

(1)Effects of a ginger extract on knee pain in patients with osteoarthritis.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11710709

(2) Effect of Ginger Supplementation on Proinflammatory Cytokines in Older Patients with Osteoarthritis: Outcomes of a Randomized Controlled Clinical Trial.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27559855

(3) Randomized double-blind crossover study of the efficacy of a tart cherry juice blend in treatment of osteoarthritis (OA) of the knee.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23727631

(4) Dietary garlic and hip osteoarthritis: evidence of a protective effect and putative mechanism of action  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3018463/

(5) Suppression of the nuclear factor-kappaB activation pathway by spice-derived phytochemicals: reasoning for seasoning.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=fennel+and+arthritis

(6) Kaempferol Alleviates the Interleukin-1β-Induced Inflammation in Rat Osteoarthritis Chondrocytes via Suppression of NF-κB.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28806392

(7)Kaempferol inhibits the migration and invasion of rheumatoid arthritis fibroblast-like synoviocytes by blocking activation of the MAPK pathway.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29268189

 

Rapsöl erhöht das Risiko für eine Alzheimer Demenz

Rapsöl ist eines der beliebtesten Pflanzenöle und wird im Allgemeinen als gesund fürs Herz bezeichnet. Allerdings gibt es auch mehr und mehr kritische Stimmen. Und wie Sie natürlich wissen, bedeutet „beliebt“ nicht gleich „gesund“.

Ja, und da überrascht es auch nicht wirklich, dass jetzt eine neue Studie, die im Dezember im Magazin Scientific Reports veröffentlicht wurde, einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Rapsöl und einer Abnahme der Gedächtnisleistung und der Lernfähigkeit aufzeigt (1). Beides sind Anzeichen einer Alzheimer Demenz, die die häufigste Demenzform überhaupt darstellt. Rapsöl erhöht das Risiko für eine Alzheimer Demenz weiterlesen

Getreide – worauf Sie beim Etikettenlesen achten müssen

Beim Einkaufen muss man schon sehr aufpassen, wenn man sich glutenfrei ernähren möchte, denn Getreide – vor allem Weizen und Mais – verbergen sich sehr häufig in industriell gefertigten Lebensmitteln. Sie werden nicht nur als Zutaten, sondern oft auch als Zusatzstoffe eingesetzte, so zum Beispiel als Verdickungsmittel, Überzüge oder einfach billige Füllstoffe.

Es kann sich also als extrem schwierig gestalten, Lebensmittel mit verstecktem Getreide zu vermeiden. Erschwerend kommt hinzu, dass Weizen und Mais natürlich nicht einfach mit diesen Namen auf dem Etikett stehen, sondern sich unter einer Vielzahl von Namen verstecken, die Sie so vielleicht gar nicht mit Getreide assoziieren würden. Getreide – worauf Sie beim Etikettenlesen achten müssen weiterlesen