Gesunde Fette können Schmerzen lindern

Die meisten Menschen haben ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu Fett. Zu lange ist uns erzählt worden, dass Fett dick macht und zu Herz-Kreislauferkrankungen führt. Lebensmittel, die viel Fett enthalten, gelten meist als nicht besonders gesund, während fettreduzierte Lebensmittel immer noch als gesündere Alternative angepriesen werden.
Tatsächlich brauchen wir aber mehr gesunde Fette in unserer Ernährung und weniger Fette, die Schmerzen verursachen können.  Der Grund, warum die richtigen Fette Schmerzen lindern können, liegt in ihrer antientzündlichen Wirkung. Zwar brauchen wir sowohl Omega-3 als auch Omega-6 Fette, aber auf das richtige Verhältnis kommt es an. Essen wir zu viele Omega-6 Fette, so führt das zu einer Entzündungsreaktion im Körper. Eine weitere Sorte von Fetten, die Entzündungen hervorrufen können, sind die Transfette. Diese Fette wollen Sie eigentlich überhaupt nicht in Ihrer Nahrung haben, denn sie fördern nicht nur Entzündungen, sondern haben eine ganze Reihe gesundheitsschädigender Auswirkungen.

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Rote Beete Salat mit Fetakäse

Als Kind fand ich rote Beete absolut eklig. Labskaus – ein typisch hamburgisches Gericht – habe ich allein aus diesem Grund nicht gegessen. Zum Glück habe ich meine Einstellung roter Beete gegenüber inzwischen geändert. Ich vermute ja, dass es etwas damit zu tun hat, dass ich keinen Zucker mehr esse und diese Tatsache meine Geschmacksnerven ganz schön umgepolt hat. Rote Beete Salat mit Fetakäse weiterlesen

Kann man medizinischen Studien wirklich trauen?

Medizinische Studien bilden das Rückgrad für Therapieleitlinien, therapeutische Empfehlungen und die Entscheidung darüber, was als gute Praxis zu gelten hat.  Sie gelten als Grundstein der Evidenzbasierten Medizin.

Im besten Fall soll es sich bei diesen Untersuchungen um doppelblind, randomisierte Studien handeln. Randomisiert bedeutet, es gibt eine Verumgruppe, die zum Beispiel mit einem Medikament behandelt wird, und eine Plazebogruppe, die nur die inzwischen wohlbekannte „Zuckerpille“ erhält.  Die Zuteilung zu einer dieser Gruppen erfolgt zufällig. Um unverfälschte Ergebnisse zu erhalten, wissen weder der Untersucher noch der Proband, ob das Medikament oder der Plazebo verabreicht wird (deshalb doppelblind).

Das klingt ja zunächst mal sehr gut und sollte dafür sorgen, dass die so erzielten Ergebnisse unvoreingenommen und richtig sind. Das ist aber leider nicht der Fall. Kann man medizinischen Studien wirklich trauen? weiterlesen

Saunieren reduziert das Risiko an Alzheimer zu erkranken

Zurzeit leben ca. 1,6 Millionen Demenzkranke in Deutschland. 2/3 von ihnen leiden unter Alzheimer Demenz. Bis zum Jahr 2030 wird diese Zahl voraussichtlich auf 3 Millionen ansteigen (1).  Die Zahl der Todesfälle durch die Alzheimer Erkrankung nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die Pharmaindustrie erforscht neue Substanzen, die diese Erkrankung in Schach halten könnten – bisher aber ohne Erfolg. Eigentlich ist das auch nicht verwunderlich, denn die Alzheimer Demenz ist eine sehr vielschichtige Erkrankung, der nicht einfach mit einer Pille beizukommen ist.

Und so werden auch sehr unkonventionelle Therapien untersucht – mit teilweise verblüffenden Ergebnissen.

Eine neue Studie zeigt jetzt, dass das Schwitzen in einer Sauna das Risiko für eine Alzheimer Demenz drastisch reduzieren kann (2). Saunieren reduziert das Risiko an Alzheimer zu erkranken weiterlesen

Vier Lügen, mit denen die Nahrungsmittelindustrie Sie über den Tisch zieht

Wenn es um Umsatzsteigerungen geht, greift die Nahrungsmittelindustrie gerne mal zu dem einen oder anderen Trick (man kann es auch als Lüge bezeichnen), um Ihre Produkte in ein besseres Licht zu rücken.

Ärgerlich ist dabei, dass durchaus auch Verbraucher, die auf ihre Gesundheit achten und sich nicht von Junkfood ernähren möchten, auf diese Schönfärberei hereinfallen.

Ich möchte hier nur einmal vier Beispiele dafür anfügen, wie die Nahrungsmittelindustrie versucht, Sie hinters Licht zu führen. Vier Lügen, mit denen die Nahrungsmittelindustrie Sie über den Tisch zieht weiterlesen

Mammographie – mehr Schaden als Nutzen?

Die Mammographie gilt für viele als das Non-plus-ultra was die Brustkrebsvorsorge angeht. So wird es jedenfalls in der breiten Öffentlichkeit vertreten. Sicher hat Ihr Gynäkologe oder Ihre Gynäkologin Sie auch schon auf diese Vorsorgeuntersuchung hingewiesen, die alle 1 – 2 Jahre durchgeführt werden soll.

Aber sind Mammographien tatsächlich so harmlos und nützlich wie sie immer dargestellt werden? Oder stellen Sie nicht sowohl ein erhebliches Strahlenrisiko (und damit auch Krebsrisiko) sowie das Risiko für eine Überdiagnostik mit entsprechenden – womöglich völlig unnötigen – invasiven Untersuchungen dar. Mammographie – mehr Schaden als Nutzen? weiterlesen

Die sechs besten Nahrungsmittel gegen Arthritis

Eine Arthritis führt bei ganz alltäglichen Bewegungen zu zum Teil sehr starken Schmerzen. So wird das Aufstehen, Anziehen, Einkaufen – ja, sogar das Sitzen – für manche Menschen absolut zur Qual. Wäre es nicht nett, diese grundlegenden Dinge ohne Schmerzen tun zu können?

Wenn Sie bestimmte Nahrungsmittel essen, dann können Sie tatsächlich eine Menge gegen Arthritis Schmerzen tun.

Nahrungsmittel, die Sie bei Arthritis nicht essen sollten

Doch zunächst einmal drei Dinge, die Sie unbedingt vermeiden sollten, da sie Ihre Gelenke und das Knorpelgewebe schädigen (Ihr Gehirn übrigens auch – nur so nebenbei).

  • Künstliche Farbstoffe, Geschmacksstoffe oder Süßstoffe.
  • Genmodifizierte Nahrungsmittel:  sie sind so schwer verdaulich, dass sie Löcher in den Darm machen (Leaky Gut), sodass Giftstoffe und fremde Proteine in Ihren Körper gelangen können und dort Schaden anrichten.
  • Herbi- und Pestizide (kaufen Sie besser Bio-Lebensmittel

Nahrungsmittel, die gegen Arthritis Schmerzen helfen

1. Bio Ingwer

Ingwer hat eine starke antientzündliche Wirkung. In einer Studie zeigte sich, dass Ingwer bei Patienten mit Osteoarthritis in der Lage ist, die Schmerzen zu verbessern (1). Eine weitere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Ingwer die Produktion von entzündungsauslösenden Cytokinen blockieren kann (2). Machen Sie sich einfach einen Ingwer Tee, raspeln Sie frischen Ingwer in Pfannengerichte oder Eintöpfe oder geben Sie gemahlenen Ingwer zu Backwaren und Pfannkuchen.

2. Sauerkirschen

Kirschen enthalten viele Anthocyanine. Diese sind auch verantwortlich für ihre dunkelrote Farbe. 2013 wurde eine Studie veröffentlicht, die aufzeigte, dass Patienten, die Sauerkirschensaft trinken weniger Arthritis Schmerzen und Steifigkeit aufweisen (3). Kirschen helfen übrigens auch bei einer Arthritis, die durch Gicht hervorgerufen wird. Sauerkirschen bekommt man das ganze Jahr über – sei es als Saft oder auch als Tiefkühlprodukt. Sie machen sich auch richtig gut im morgendlichen Smoothie.

3. Knoblauch

Knoblauch hat viele gesundheitliche Wirkungen. Er beugt Krebserkrankungen vor und wirkt antientzündlich. In einer Zwillingsstudie wurde nachgewiesen, dass die Personen, die am meisten Knoblauch aßen, deutlich weniger Symptome einer Osteoarthritis aufwiesen (4).

4. Fenchel

Fenchel mit seinem Lakritzgeschmack (auch als Anis bekannt) wurde schon von den alten Griechen und Römern als Medizin eingesetzt. Er macht sich sehr gut in Salaten, kann aber auch gebraten gegessen werden. Fenchel reduziert Entzündungen in Gelenken und Geweben dramatisch (5).

 5. Rote Beete Blätter

Ja, tatsächlich die Blätter und nicht die Rote Beete Knollen. Die Blätter stecken voller Phytonährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die Entzündungen im gesamten Körper reduzieren. Sie enthalten auch sehr viel Vitamin K, das eine starke antientzündliche Wirkung hat. Zwei Tassen voll enthalten ungefähr 4700 mg Kalium, das einen zu hohen Blutdruck senken kann. Man kann sie im Salat essen oder kurz mit etwas Knoblauch in Weidebutter anbraten.

6. Spinat 

Letztes Jahr erschien eine Studie, die zeigte, dass Kämpferol (aus Spinat) Entzündungen hemmt und das Fortschreiten einer Osteoarthritis verhindert (also einer Arthritis durch Verschleiß) (6). Kämpferol vermindert auch die Effekte von entzündlichen Cytokinen, die bei der Rheumatoiden Arthritis vorhanden sind (der Autoimmun Arthritis (7)). Also, wie wäre es mal wieder mit Spinat mit Ei?

Bauen Sie diese Lebensmittel vermehrt in Ihren Speiseplan ein zusammen mit anderen möglichst unbehandelten Lebensmitteln vorwiegend aus dem pflanzlichen Bereich.

 

(1)Effects of a ginger extract on knee pain in patients with osteoarthritis.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11710709

(2) Effect of Ginger Supplementation on Proinflammatory Cytokines in Older Patients with Osteoarthritis: Outcomes of a Randomized Controlled Clinical Trial.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27559855

(3) Randomized double-blind crossover study of the efficacy of a tart cherry juice blend in treatment of osteoarthritis (OA) of the knee.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23727631

(4) Dietary garlic and hip osteoarthritis: evidence of a protective effect and putative mechanism of action  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3018463/

(5) Suppression of the nuclear factor-kappaB activation pathway by spice-derived phytochemicals: reasoning for seasoning.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=fennel+and+arthritis

(6) Kaempferol Alleviates the Interleukin-1β-Induced Inflammation in Rat Osteoarthritis Chondrocytes via Suppression of NF-κB.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28806392

(7)Kaempferol inhibits the migration and invasion of rheumatoid arthritis fibroblast-like synoviocytes by blocking activation of the MAPK pathway.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29268189

 

Rapsöl erhöht das Risiko für eine Alzheimer Demenz

Rapsöl ist eines der beliebtesten Pflanzenöle und wird im Allgemeinen als gesund fürs Herz bezeichnet. Allerdings gibt es auch mehr und mehr kritische Stimmen. Und wie Sie natürlich wissen, bedeutet „beliebt“ nicht gleich „gesund“.

Ja, und da überrascht es auch nicht wirklich, dass jetzt eine neue Studie, die im Dezember im Magazin Scientific Reports veröffentlicht wurde, einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Rapsöl und einer Abnahme der Gedächtnisleistung und der Lernfähigkeit aufzeigt (1). Beides sind Anzeichen einer Alzheimer Demenz, die die häufigste Demenzform überhaupt darstellt. Rapsöl erhöht das Risiko für eine Alzheimer Demenz weiterlesen

Rotkohlsuppe – zum Durchwärmen an kalten Tagen

Jetzt im Winter futter ich mich durch sämtliche Kohlsorten, aber ich muss zugeben, dass ich Rotkohl wirklich am liebsten mag.

Und zudem ist er durch seinen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien, Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen auch noch super gesund. Um hier nur einige Inhaltsstoffe zu nennen, er enthält Folsäure, Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Außerdem die Vitamine A, C, E, K und B-Vitamine. Und wie alle Kohlsorten hat er auch eine Menge Ballaststoffe.

Auch die gesundheitlichen Auswirkungen können sich durchaus sehen lassen: Rotkohlsuppe – zum Durchwärmen an kalten Tagen weiterlesen