Grüner Smoothie

Grüner SmoothieGrüne Smoothies sind in aller Munde, und sie können wirklich gesund sein, wenn man die richtigen Zutaten nimmt. Die selbst hergestellten Smoothies sind unglaublich variabel, denn sie haben unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten von Obst und Gemüse. Mit den richtigen Zutaten haben Sie ein Frühstück voller Vitamine und Spurenelemente, das Ihnen langanhaltende Energie verleiht.

Ich kann nur davor warnen, zu viele Früchte in den Smoothie zu tun, denn die in ihnen enthaltene Fructose kann schnell zum Problem für die Leber werden. Sowohl die Smoothies aus dem Supermarkt als auch die Varianten aus Smoothie Bars enthalten in der Regel viel zu viel Zucker.

Halten wir uns also lieber an grünes Gemüse. Es eignen sich Grünkohl, Salate, Spinat, Löwenzahnblätter, Petersilie aber auch Gurken oder Zucchini.Wer viel Giersch im Garten hat, kann auch den mit in den Smoothie tun.

Für Anfänger ist ein Smoothie aus Salat und Spinat eine gute Wahl, weil beide recht süß sind. Aber Vorsicht, Spinat enthält viel Oxalsäure und sollte deshalb nicht roh in den Smoothie getan werden. Wenn man ihn kurz in Wasser kocht, und dann das Kochwasser wegschüttet, kann man einen Großteil der Oxalate entfernen.

Ich gebe hier nur ein Grundrezept. Sie können die Zutaten je nach eigenem Geschmack austauschen.

Zutaten

  • 1/2 Kopf Salat (Eichblatt, Batavia…)
  • die gleiche Menge Spinat
  • 1/4 Bund Petersilie
  • 1 EL Mandelbutter
  • 20 g Whey Protein Konzentrat
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Vanillepulver
  • 250 ml Kokosmilch
  • 150 – 250 ml Wasser (je nach gewünschter Konsistenz)
  • 1 Banane

Zubereitung:

Die Zubereitung ist natürlich denkbar einfach. Alle Zutaten einfach in den Mixer geben und gut mischen. Fertig.

Die Menge reicht für 1 – 2 Personen.

Da dieser Smoothie ausreichend Fett und Proteine enthält, eignet er sich vorzüglich als richtig gesundes Frühstück. Außerdem sorgt er dafür, dass der Blutzuckerspiegel stabil gehalten wird (vielen Dank auch an den Zimt) und verhindert Hungerattacken.

 

 

10 Gründe warum Sie Apfelessig trinken sollten

Apfelessig ist bei gesundheitsbewussten Menschen extrem populär und wird praktisch als Jungbrunnen angesehen.

Überall auf der Welt wird Apfelessig seit Jahren benutzt, aber die meisten Menschen sind sich gar nicht darüber im Klaren, welche Vorteile der tägliche Genuss dieses Essigs bringen kann. Bio-Apfelessig in seiner reinen Form (nicht erhitzt und naturtrüb) ist bekannt dafür, dass er einen sauren pH-Wert alkalisieren und den Körper entgiften kann. Schon 2 TL Apfelessig pro Tag reichen zur Vorbeugung von Krankheiten aus.

Zu einer Übersäuerung des Körpers kann es kommen, wenn viele säurebildende Nahrungsmittel wie Kaffee, Rotwein, Käse, Getreide und bestimmte Fleischsorten regelmäßig gegessen werden. Zu einer Verschiebung des pH-Wertes in den sauren Bereich kommt es auch, wenn Sie ständig unter Stress stehen.

Und man sieht es Ihnen an: Die Haut sieht trocken und wächsern aus, weil Ihr Körper keine alkalinen Reserven mehr hat. Ihr Körper muss sich in diesem Zustand sehr viel mehr anstrengen, den pH auszugleichen. Eine schwere Übersäuerung kann nach einiger Zeit dazu führen, dass Ihre Organe leichter angreifbar sind. Es kommt zu Problemen wie Adipositas, Nieren- und Blasenerkrankungen, Diabetes und sogar Krebserkrankungen (1).

Von Natur aus ist Apfelessig eine milde Säure. Umso überraschender wird es für viele sein zu erfahren, dass er, wenn wir ihn essen oder trinken tatsächlich in der Lage ist, einen sauren pH im Körper in einen mehr alkalischen Bereich zu verschieben. Der Essig enthält Kalium, Calcium, Natrium und Magnesium, die nach dem Verzehr im Körper alle Substanzen bilden, die saure Flüssigkeiten alkalisieren.

Wenn Ihr Körper in einem alkalischen Zustand ist, ist der pH-Level ausgeglichen. Das ist der Schlüssel für einen gesunden Körper und einen gesunden Lebensstil.

Apfelessig hilft bei folgenden Symptomen:

Sodbrennen und Reflux

Entgegen der bestehenden Meinung kommt es im Regelfall nicht zu Sodbrennen und Reflux, weil zuviel Magensäure vorhanden ist, sondern es befindet sich im Magen in der Regel zu wenig Magensäure. Dies führt dazu, dass der Magen von Bakterien besiedelt wird, der Mageneingang nicht richtig schließt und deshalb Mageninhalt in die Speiseröhre zurücklaufen kann. Hier setzt der Apfelessig an. Er enthält antibiotische Eigenschaften. Trinken Sie einen EL Apfelessig in Wasser gelöst, um Ihre Magensäure auf ein gesundes Niveau anzuheben.

Fördert gesunde Blutfette

Im Tierversuch wurde nachgewiesen, dass der Verzehr von Apfelessig zu einem verbesserten Lipidprofil führte. So kam es zu einem signifikanten Abfall des LDL und gleichzeitig zu einem signifikanten Anstieg des HDL, während die Triglyzeridspiegel anstiegen (2). Das sind genau die Veränderungen, die Ihr Arzt in Ihren Fettwerten sehen möchte (und sie funktionieren ganz ohne Statine).

Unterstützt gesunde Blutzuckerwerte

In der gleichen Studie wurde bei diabetischen Ratten, die Apfelessig konsumierten, ein Abfall des HbA1-Wertes (Langzeit BZ-Wert) festgestellt. Tatsächlich verhindert der Essig, dass ein Teil der aufgenommenen Stärke (Kohlenhydrat) verstoffwechselt wird, so dass es nicht zu einem BZ-Anstieg kommt.

Gewichtsabnahme

Auch beim Abnehmen kann Apfelessig helfen. Die Essigsäure unterdrückt Ihren Appetit, verbessert Ihren Stoffwechsel und reduziert die Speicherung von Wasser in Geweben. Alles zusammen führt – wie man sich gut vorstellen kann – zu einem Gewichtsverlust.

Antioxidative Eigenschaften

In einer 2014 erschienenen Studie wurde nachgewiesen, dass Apfelessig protektiv gegen oxidativen Stress an Erythrocythen (roten Blutkörperchen), Nieren- und Leberzellen wirkt (3). Es wird angenommen, dass Apfelessig die Lipid-Peroxidation hemmen kann. Die Lipid-Peroxidation durch Radikale und hochreaktive Sauerstoff-Spezies (ROS) erzeugt Schänden direkt an den zellulären Membranen. Dies führt dazu, dass Membranen durchlässig werden und membrangebundene Enzymsysteme nicht mehr richtig funktionieren.

Verbesserte Nährstoffaufnahme

Die Essigsäure des Apfelessigs kann die Aufnahme von wichtigen Mineralien aus Ihrer Nahrung verbessern.

Hilfe bei Verdauungsproblemen
Bei einer Magenverstimmung kann es helfen, 1-2 EL Apfelessig in Wasser gelöst zu trinken. Wenn Sie Durchfall haben, der durch Bakterien hervorgerufen wird, so kann Apfelessig hilfreich sein, weil er antibakterielle Eigenschaften hat. Das im Essig enthaltene Pektin kann sogar Darmkrämpfe lindern.
Hilfe bei Halsschmerzen

Sobald Sie ein leichtes Kribbeln im Hals spüren, sollten Sie mit Apfelessig gurgeln, um den Bakterien den Garaus zu machen. Wie sich herausstellt, können die meisten Bakterien in der sauren Umgebung, die der Essig hervorruft, nicht überleben. Mischen Sie Apfelessig und Wasser im Verhältnis 1:1 und gurgeln Sie jede Stunde.

Schleimhautabschwellende Wirkung

Wenn Sie erkältet sind und eine verstopfte Nase haben, sollten Sie es mal mit Apfelessig versuchen. Das in ihm enthaltene Kalium verflüssigt den Schleim, und die Essigsäure verhindert das Bakterienwachstum, das andernfalls zu Schleimhautschwellung und versopfter Nase führen könnte. Trinken Sie ein Glas Wasser mit einem TL Apfelessig, um die Nebenhöhlen wieder frei zu bekommen.

Mehr Energie

Sportliche Betätigung und extremer Stress können dafür sorgen, dass im Körper Laktat angehäuft wird, was zu Müdigkeit führt. Interessanterweise wirken die im Apfelessig enthaltenen Aminosäuren als Gegenmittel. Auch Kalium und Enzyme des Essigs können die Müdigkeit mildern. Wenn Sie das nächste Mal richtig fertig sind, trinken Sie ein Glas Wasser oder Gemüsesaft mit 1 EL Apfelessig, um Ihre Lebensgeister wieder zu wecken.

 

Apfelessig-Elixier für einen guten Start in den Tag

Hier ist mein Vorschlag, wie Sie Apfelessig ganz einfach und schnell jeden Tag in Ihre Routine einbauen können. Sie können dieses Getränk gleich morgens trinken, um Ihren Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

Zutaten:

  • 1 – 2 EL Bio-Apfelessig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 l kochendes Wasser
  • Optional: Stevia zum Süßen

Zubereitung:

  • Rühren Sie alle Zutaten zusammen
  • Entweder heiß trinken oder abkühlen lassen

Probieren Sie es mal aus. Ich kann Ihnen ziemlich sicher versprechen, dass Sie morgens auf dieses Getränk nicht mehr verzichten wollen.

 

(1) Acidic pH enhances the invasive behavior of human melanoma cells.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8605731

(2) Apple cider vinegar attenuates lipid profile in normal and diabetic rats. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19630216

(3) Apple cider vinegar modulates serum lipid profile, erythrocyte, kidney, and liver membrane oxidative stress in ovariectomized mice fed high cholesterol. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24894721

 

 

Butterkaffee – Volle Power für den Morgen

 

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Wenn es morgens mal wieder schnell gehen muss, ist ein Kaffee mit Butter und MCT-Öl, der nicht nur stundenlang satt macht, sondern auch noch die Konzentration fördert und Energie verleiht, einfach eine schon fast magische Sache.

Erfinder dieses Kaffeerezeptes ist Dave Asprey, ein Biohacker aus Amerika, der dieses Getränk unter dem Namen Bulletproof Coffee unter die Leute bringt.

Für Bulletproof Coffee benötigt man

Kaffeebohnen (selbstverständlich). Es ist darauf zu achten, dass Biokaffee verwendet wird, der möglichst frei von Schimmelpilzen sein sollte. Schimmelpilzbefall ist bei Kaffeebohnen weit verbreitet und nicht nur unappetitlich sondern auch gesundheitsschädlich (1).

Butter von Weidetieren. Bitte nicht die Billigbutter aus Massentierhaltung kaufen, da diese neben den Hormonen und Antibiotika, mit denen die Tiere häufig gefüttert werden, auch deutlich mehr Omega-6-Fettsäuren enthält (durch die nicht artgerechte Fütterung von Mais und Getreide). Weidebutter enthält sehr viel mehr Omega-3-Fettsäuren, die im Körper antientzündlich wirken (2).

MCT-Öl. Ein Öl, das aus mittelkettigen Fettsäuren (Medium-Chain-Triglycerides) besteht und aus Kokosöl oder Palmöl gewonnen wird. Das MCT-Öl wird in der Leber bevorzugt in Ketonkörper umgewandelt, die vom Körper und vom Gehirn verstoffwechselt werden können ⇒ erhöhte Energie und Konzentrationsfähigkeit.

Zimt (optional). Bei mir gehört Zimt zum Kaffee einfach dazu. Aber Zimt schmeckt nicht nur gut, sondern er hat auch einen sehr günstigen Effekt auf den Blutzuckerspiegel. In diversen Studien wurde nachgewiesen, dass Zimt positive Auswirkungen auf den Kohlenhydratstoffwechsel hat und den Blutzuckerspiegel stabilisiert (3).

So, nun kommen wir aber zum Rezept.

Zutaten:

  • 300 ml Kaffee
  • 2 EL Weidebutter (Kerrygold)
  • 1 EL MCT-Öl

Alle Zutaten in den Mixer geben und für ca. 30 Sekunden mixen. Dadurch wird der Kaffee schön cremig. Nur noch in eine Tasse gießen und genießen.

 

(1)http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0956713515002583$

(2)http://www.worldsoffood.de/gesundes-und-bio/item/634-butterstudie-der-universit%C3%A4t-gie%C3%9Fen-butter-aus-weidemilch-am-besten.html

(3)http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1587

Kokos-Latte

 

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Wer wie ich nichts mehr liebt als sich mit einem schönen Latte Macchiato auf’s Sofa zu setzen, der hat im ersten Moment mit einer strikten Paleo-Diät, die ja Milch ausschließt, ein Problem. Dieses ist aber zum Glück schnell lösbar.

Auftritt: Kokosmilch (man kann auch ungesüßte Mandelmilch nehmen), aber Vorsicht Sie wollen eine Milch, die keine zweifelhaften Zutaten wie Verdickungsmittel und Emulgatoren hat. In Kokosmilch gehören nur Kokos und Wasser. Ich persönlich verwende Aroy D Kokosmilch.

Zutaten:
  • 250 ml Kokosmilch (oder 200 ml Kokosmilch + 50 ml Wasser für diejenigen, denen Kokosmilch zu fettig ist)
  • Espresso
  • Zimt und/oder Vanille

Ich bereite die Kokosmilch in einem Milchaufschäumer zu, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass sie nicht so schäumt wie Tiermilch. Das Kokosmilch/Wasser-Gemisch schäumt ein bisschen mehr. Dann noch den Espresso hinzugeben, das Ganze mit Zimt und/oder Vanille garnieren und ab auf’s Sofa.