Eine Grippeimpfung während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für eine Fehlgeburt auf das Achtfache

Grippeimpfung

Die meisten Schwangeren wissen, dass sie während der Schwangerschaft auf Alkohol, Zigaretten und andere offensichtlich giftige Substanzen verzichten sollten, um das in ihnen wachsende Kind nicht zu gefährden. Aber wie sieht es eigentlich mit der Grippeimpfung aus?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt allen gesunden Schwangeren die Grippeimpfung ab dem vierten Schwangerschaftsmonat (1).

„Schwangere mit chronischen Grunderkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck sollten sich bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel gegen Grippe impfen lassen.
Die Grippeimpfung für Schwangere bietet nachweislich einen wirksamen Schutz für Mutter und Kind.“

Ich muss zugeben, da bin ich erstmal geplättet. Eine Impfung, die nach Cochrane Database keine Wirksamkeit zeigt, bietet einen wirksamen Schutz für Mutter und Kind. Ob die das bei Cochrane nicht wissen?? Tatsache ist, diese Datenbank ist absolut die Quelle für unvoreingenommene (das heißt nicht von der Pharmaindustrie gesponserte) Studien.

Fakt ist, dass keine RCTs (randomisierte Kontrollstudien) durchgeführt wurden, um diese Behauptung zu beweisen. Und das obwohl eigentlich in der Medizin immer genau auf diese Studien so gepocht wird.

Barbara Loe Fisher, die Präsidentin des National Vaccine Information Centers (NVIC) führt hierzu aus (2):

Seit den 70-ger Jahren wurde die Grippeimpfung für Schwangere im zweiten und dritten Trimester empfohlen, aber erst 2006 empfahl die CDC die Grippeimpfung für alle Schwangeren. Durch diese Empfehlung wurde die bewährte Regel aufgehoben, dass auf jegliche Giftstoffe während einer Schwangerschaft verzichtet werden sollte, die auf die Entwicklung des Embryos oder Fetus eine negative Wirkung haben könnten, und diese einfach durch die Annahme ersetzt, dass Impfungen sicher sind.

Da wundert es einen dann doch, dass wir überhaupt Schiedsstellen für Impfschäden brauchen, die an Betroffene sogar große Beträge auszahlen. Und überhaupt, wer kann den betroffen sein, wenn die Impfstoffe doch so sicher sind. Obwohl… ich muss schon sagen, der Hinweis im Beipackzettel, dass der Impfstoff Formaldehyd enthält, macht mir jetzt doch so ein bisschen Sorgen (3). Ich bin nicht sicher, dass ich mir das tatsächlich injizieren lassen möchte. Und auch Polysorbat 80, das als Emulgator eingesetzt wird, ist ja nicht wirklich gesund und kann zudem noch die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Nimmt es da das Formaldehyd vielleicht gleich mit?

Die Grippeimpfung hat keine wissenschaftliche Grundlage

In ihrem Beitrag führt Frau Fisher 10 Fakten über die Grippeimpfung an, die beweisen, dass eine Sicherheit für die Anwendung bei Schwangeren einfach nicht gegeben ist. So wurden in den USA keine Studien zur Sicherheit durchgeführt, bevor die Impfungen ihre Zulassung erhielten. Es fehlen auch Daten zu entzündlichen oder anderen biologischen Reaktionen, die den Schwangerschaftsverlauf beeinträchtigen könnten.

Es wird Schwangeren im Prinzip zugemutet, dass sie den Empfehlungen einfach blind vertrauen sollen. In Amerika, wo Impfungen noch deutlich vehementer vertreten werden als hierzulande, besteht die höchste Mütter- und Säuglingssterblichkeit in der Welt (4).

Die Grippeimpfung könnte für eine höhere Rate an Fehlgeburten verantwortlich sein

Schon 2009 erschienen im Internet erste Berichte über Fehlgeburten nach einer Grippeimpfung mit dem H1N1 Schweinegrippenvirus (5). Dutzende Frauen führten ihre stattgehabten Fehlgeburten auf die kurz zuvor durchgeführte Impfung zurück. Der Impfstoff war nie an schwangeren Frauen getestet worden. Da aber Fehlgeburten durch viele Faktoren ausgelöst werden können, wurde angenommen, dass es sich um einen Zufall handelte und die Sache nicht weiterverfolgt.

Im September erschien aber nun eine Studie in der angesehenen Zeitschrift Vaccine, die diese Frage wieder zur Diskussion stellt (6). In der Studie wurde aufgezeigt, dass Frauen, die den pH1N1 Impfstoff zwei Jahre hintereinander bekamen, ein fast 8-fach erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt in den nächsten 28 Tagen aufwiesen. Diese Risikoerhöhung zeigte sich speziell in der Gruppe, die die Impfung während des ersten Trimenons erhielt. Insgesamt 485 Schwangere im Alter von 18 – 44 Jahren, die in der Grippesaison 2010/11 sowie 2011/12 eine Fehlgeburt erlitten, wurden mit 485 Schwangeren verglichen, die ihre Kinder austrugen.

In der Fehlgeburtengruppe waren 17 Schwangere zweimal hintereinander geimpft worden – einmal in den 28 Tagen vor der Fehlgeburt und einmal im Jahr zuvor. Im Vergleich dazu waren aus der Kontrollgruppe nur vier Schwangere zweimal hintereinander geimpft worden. Selbstverständlich handelt es sich zu diesem Zeitpunkt nur um einen Zusammenhang und keine Kausalität, aber Amanda Cohn, Impfberaterin der CDC stellt fest:

„Ich glaube, es ist wichtig, dass Frauen verstehen, dass es einen möglichen Zusammenhang gibt, und dass dieser Zusammenhang weiter untersucht werden muss. Wir müssen Klarheit darüber haben, ob es die Grippeimpfung war, oder ob diese Frauen von Haus aus eher zu Fehlgeburten neigen.“

In Deutschland hat diese Studie bisher keine Schlagzeilen gemacht, aber auch die CDC zeigt sich unbeeindruckt und empfiehlt weiterhin eine Grippeschutzimpfung zu jeder Zeit der Schwangerschaft.

Zu bedenken ist, dass hierzulande gerade Frauen mit chronischen Erkrankungen dazu angehalten werden, sich jedes Jahr gegen Grippe impfen zu lassen. Und das mit dem Hinweis, dass sie damit sich und ihrem ungeborenen Baby etwas gutes tun.

Es gibt keine Studien zur Sicherheit der Grippeschutzimpfung bei Schwangeren

Es wird in den Beipackzetteln damit geworben, dass „die Daten“ zeigen, dass die Impfstoffe auch für Schwangere und Stillende sicher seien. Tatsache ist, dass es sich dabei um epidemiologische Studien handelt, denn kein Hersteller hat seine Grippeimpfstoffe in einer randomisierten Kontrollstudie an Schwangeren getestet.

Die Arbeitsgruppe um Jennifer A. Hutcheon von der Universität British Columbia in Vancouver rechnet zu diesem Thema vor, dass für mögliche Einflüsse einer Grippeimpfung auf den Fötus Studien mit ein bis zweieinhalb Millionen Frauen nötig seien (7). Allein schon dann, wenn das bakterielle Scheidenmilieu krankhaft verändert ist (Vaginose) oder wenn die Mutter raucht, werden die Ergebnisse so massiv verzerrt, dass eine vernünftige Einschätzung der Vorteile und damit auch der Nachteile für den Fötus gar nicht möglich ist.

Haben Sie jemals von solchen Studien gehört? Ich nicht. Und ganz ehrlich – würden Sie daran teilnehmen wollen, wenn Ihnen erklärt werden müsste, dass getestet werden soll, ob der Grippeimpfstoff in der Schwangerschaft sicher angewendet werden kann? Sehen Sie.

Das Fazit ist: Die Fakten zur Grippeimpfung sind eigentlich überhaupt nicht bekannt, aber trotzdem wird damit geworben, dass die Impfung sicher ist und eigentlich nur Vorteile mit sich bringt. Ich muss hier einfach nochmal Impfen-Info zitieren, weil ich das schlicht unglaublich finde:

„Die Sicherheit der Impfstoffe wurde sowohl für Schwangere als auch für Ungeborene in verschiedenen Studien bestätigt: Es konnte keine erhöhte Zahl von schweren Reaktionen auf Grund einer Grippeimpfung festgestellt werden. Weder die Anzahl der Frühgeburten oder Kaiserschnitte war erhöht, noch gab es Unterschiede im Gesundheitszustand der Säuglinge nach der Geburt.

Bei einer ärztlich diagnostizierten schweren Allergie gegen Hühnereiweiß, die sehr selten vorkommt, sollte in einer Umgebung geimpft werden, in der eine klinische Überwachung und Behandlung nach der Impfung möglich sind.“

Auf Normaldeutsch: Eine schwere Allergie gegen Hühnereiweiß kann zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führen. Komisch, irgendwie haben wir da unterschiedliche Auffassungen von Sicherheit. Ist ja toll, wenn in einer Umgebung geimpft wird, in der dann auch die Wiederbelebungsversuche für die Patientin mit dem anaphylakischen Schock durchgeführt werden können. Ich hätte jetzt gedacht, dass es für den Feten schon echt bedenklich wird, wenn seine Mutter eine Reaktion auf einen Impfstoff zeigt, die tödlich enden kann….

Schwangere sollten nicht geimpft werden

Ärztliches Handeln sollte eigentlich immer unter dem Grundsatz stehen „Primum non nocere“ (lat. erstens nicht schaden), und unter diesen Grundsatz sollte auch die Impfung bei Schwangeren fallen.

Bis vor einigen Jahren wurden Schwangere nur in Extremfällen geimpft, weil das Risiko für das sich entwickelnde Baby als zu hoch eingestuft wurde. Erst in neuerer Zeit, wird diese Regel ganz offensichtlich verletzt.

Studien haben aufgezeigt, dass die Aktivierung des Immunsystems einer Schwangeren, das Risiko ihres Babies Autismus oder in späteren Jahren eine Schizophrenie zu entwickeln stark erhöht (8).

Und wenn wir die Sache mit den Impfungen ganz falsch verstanden haben?

Impfungen werden gegeben, damit der Körper zur Bildung von Antikörpern gegen krankheitsverursachende Keime angehalten wird, ohne dass es vorher zu einer zellvermittelten Immunreaktion (in Form von T-Zellen) kommt. Diese Theorie geht auf die Annahme zurück, dass der humorale Arm des Immunsystems (die Antikörper) den wichtigeren Teil in der Immunantwort darstellt.

Es gibt aber Studien, die zeigen, dass Menschen, die aufgrund eines genetischen Defekts keine Antikörper produzieren können, sich genauso schnell von Infektionen erholen wie Personen, die Antikörper bilden (9). Und was noch besser ist, auch ohne Antikörper sind sie gegen eine erneute Infektion geschützt.

Dies beweist die wichtige Rolle des zellvermittelten Immunsystems (T1) und deutet an, dass das humorale Immunsystem (T2) nur eine untergeordnete Rolle in der natürlichen Abwehr der „durch Impfung vermeidbaren“ Infektionen darstellt. Sowohl dieser Punkt als auch die Erkenntnis, dass Impfungen nicht zu einer lebenslangen Immunität führen, rückt die zellvermittelte Immunität in ein ganz neues Licht. Und hinzu kommt, dass Studien inzwischen Belege dafür finden, dass die übermäßige Stimulation von T2 durch Impfungen dazu führt, dass das Immunsystem auf lange Sicht verletzt werden kann, was zum Beispiel Krankheiten wie Krebs Vorschub leisten kann.

Wenn Sie das Risiko einer Grippeerkrankung minimieren wollen

Was können Sie aber nun außer einer Grippeimpfung, die in den meisten Fällen eh keine Wirkung hat, tun, damit Sie eine Erkrankung vermeiden.

Das Allerwichtigste ist, dass Sie einen optimalen Vitamin D Spiegel haben. Also gehen Sie an die frische Luft (das ist sowieso gesund), am besten wenn die Sonne scheint (und ohne Sonnenschutz, aber unter Vermeidung eines Sonnenbrandes). Na ja, und im Winter (Sonne steht zu tief) dann eben doch mal ein paar Vitamin D Tropfen.

Auch Vitamin C bietet guten Schutz gegen Grippeerkrankungen – und eine Vielzahl anderer Dinge. Aber bitte nehmen Sie mehr ein als die absolut realitätsfremde empfohlene Tagesdosis von 80 mg. 1 – 3 g pro Tag können es schon sein. Und verteilen Sie die Einnahme über den Tag, denn Vitamin C ist wasserlöslich und wird schnell im Urin ausgeschieden.

Ausreichend Schlaf und ein gutes Stressmanagement hilft Ihrem Immunsystem dabei, sich auf die wirklich wichtigen Sachen konzentrieren zu können.

Selbstverständlich gelten auch die üblichen Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, keine Leute anhusten etc.

 

 

 

(1) https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/schwangere/

(2) http://www.nvic.org/NVIC-Vaccine-News/November-2013/Vaccination-During-Pregnancy–Is-It-Safe-.aspx

(3) http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Influvac-20162017-Fertigspritze-mit-Kanuele-11556812.html

(4) Recent Increases in the U.S. Maternal Mortality Rate: Disentangling Trends From Measurement Issues.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27500333

(5) http://organichealthadviser.com/archives/shocking-h1n1-swine-flu-vaccine-miscarriage-stores-from-pregnant-women-tell-your-doctors-that-vaccines-and-pregnancy-do-not-mix

(6) Association of spontaneous abortion with receipt of inactivated influenza vaccine containing H1N1pdm09 in 2010–11 and 2011–12  http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0264410X17308666

(7) https://academic.oup.com/aje/article/184/3/227/1739823/Detectable-Risks-in-Studies-of-the-Fetal-Benefits

(8) Maternal immune activation alters fetal brain development through interleukin-6.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17913903

(9) https://academic.oup.com/jid/article/190/5/998/871068/Limited-Contribution-of-Humoral-Immunity-to-the Clearance of Measles Viremia in Rhesus Monkeys

 

Was Sie über Antibiotika wissen sollten

Antibiotika TablettenWas Antibiotika angeht, so besteht inzwischen Alarmstufe Rot. Zeitungsmeldungen wie „Die Rückkehr der Seuchen“, „Multiresistente Keime nehmen zu“, „Antibiotikaresistenzen“ häufen sich. Der Grund dafür ist, dass Antibiotika sowohl beim Menschen als auch in der Tiermedizin viel zu häufig verordnet werden.

Sie werden für Husten, Schnittwunden, Harnwegsinfekte, vorsorglich bei Operationen und oftmals „für alle Fälle“ verschrieben, selbst bei viralen Infektionen, für die sie überhaupt nicht wirken (denn es könnte ja zu einer bakteriellen Superinfektion kommen). „Infektionen können tödlich sein“ ist das Mantra derjenigen, die immer noch nicht begriffen haben, dass es nicht wir gegen die Bakterien sind, sondern dass wir einen Großteil dieser kleinen Lebewesen tatsächlich brauchen, damit wir überleben.

Es mag Sie jetzt überraschen, aber die wirkliche Gefahr könnte darin bestehen, dass Sie Ihrem Körper eine „gegen das Leben“ (anti bios) gerichtete Chemikalie zuführen, die unbeabsichtigte Kollateralschäden verursachen kann. Einige dieser Schäden sind so schwerwiegend, dass sie Ihr gesamtes Leben verändern können. Klingt dramatisch? Das ist es auch! Und ich bin überzeugt, dass Sie die nächste Einnahme eines Antibiotikums stark überdenken werden, wenn Sie erfahren, dass es sicherere Methoden gibt, mit Infektionen fertig zu werden.

In der Medizin gilt, dass der Patient eine „informierte Einwilligung“ geben muss.  Dies bedeutet, dass Sie rechtmäßig nur dann in eine Behandlung einwilligen können, wenn Sie sämtliche Vor- und Nachteile der Behandlung sowie etwaige Alternativen kennen. Sind Sie schon mal umfassend über die Vor- und Nachteile von Antibiotika aufgeklärt worden? – Dachte ich mir.

In der Regel greifen Ärzte bei Infektionen weiterhin reflexartig zum Rezeptblock, und – seien wir mal ganz ehrlich – ist es auch genau das, was die Patienten erwarten. Schließlich wollen sie sich möglichst schnell wieder besser fühlen und diese lästige Infektion weg haben.

Nun, sehen wir uns doch mal die Vor- und Nachteile einer Antibiotikabehandlung sowie die Alternativen an.

Die Vorteile der Antibiotika

Offensichtlich wirken Antibiotika, oder? Na ja, wir sehen inzwischen, dass unsere Annahmen diese Substanzgruppe betreffend auf sehr wackeligen Füßen stehen. Tatsache ist, dass Infektionen einen natürlichen Verlauf haben. Sicher gibt es Infektionen, die tödlich verlaufen (und in diesem Fall – danke Antibiotikum), aber viele heilen auch ohne Folgen aus (und das auch, wenn man kein Antibiotikum nimmt). Sie wissen schon, der Schnupfen dauert mit Behandlung 2 Wochen und ohne Behandlung 14 Tage (ja, und ich weiß, dass das ein blödes Beispiel ist, weil Antibiotika bei Schnupfen nicht indiziert sind – sie werden aber trotzdem verschrieben).

Mit steigenden Zahlen von Antibiotika resistenten Keimen (durch häufig unnötige Verordnungen) und weniger neu entwickelten Substanzen in der Pipeline (mit anderen Medikamenten lässt sich so viel mehr Geld verdienen), müssen wir uns jetzt ernsthaft fragen, ob das Vorgehen, Leben einfach auf breiter Fläche auszurotten (und genau das tut ein Breitband-Antibiotikum) wirklich der Weg zu mehr Gesundheit ist.

Die Risiken der Antibiotika

Eine Aufklärung über die Risiken der Antibiotikaeinnahme könnte ungefähr so aussehen:

„Sie haben einen oberen Atemwegsinfekt. Ich bin mir nicht sicher, ob der bakteriell bedingt ist, aber nehmen Sie auf jeden Fall mal dieses Antibiotikum, damit Sie nicht womöglich eine Superinfektion bekommen und dann mit einer Lungenentzündung dasitzen… Ach ja, es ist zwar unwahrscheinlich, aber es kann durch dieses Antibiotikum passieren, dass Sie hinterher bettlägerig sind, weil neurologische Schäden aufgetreten sind, Sie könnten auch eine Infektion durch opportunistische Keime (Keime, die die Immunschwäche durch die Infektion ausnutzen, um sich zu vermehren) bekommen und wenn es ganz blöd läuft, dann haben Sie hinterher vielleicht eine brandneue psychiatrische Diagnose wie zum Beispiel eine manisch-depressive Störung. Ich hoffe, es geht Ihnen bald besser.“

Mikrobiom abhängige Risiken

Als das Mikrobiom entdeckt wurde, hätte die Schulmedizin eigentlich ihre therapeutischen Ansätze neu überdenken müssen. Die Ansicht, dass der Körper eine Maschine ist, die nur gut gewartet und geschmiert werden muss, damit sie funktioniert, ist völlig obsolet. Wir wissen jetzt, dass ein inneres Ökosystem unsere Gene an- und abschaltet (epigenetische Expression) und damit Auswirkungen unter anderem auf die Nährstoffproduktion, den Stoffwechsel, die hormonelle Balance, das Immunsystem und entzündliche Reaktionen hat. Es wird höchste Zeit, dass wir uns damit beschäftigen, was unser Mikrobiom gesund erhält und was ihm schadet.

Bisher haben wir viele Fragen und nur wenige Antworten (1).

Das Mikrobiom moderner Jäger und Sammler wurde untersucht, denn diese sind in der Regel gesund (solange die Zivilisation sie in Ruhe lässt). Es zeigte sich, dass vor allem die Diversität der Darmbakterien bei ihnen wesentlich höher ist als in der zivilisierten Welt (2). Inzwischen ist man sich einig, dass diese Diversität zur Gesundheit beiträgt. Zu dieser Einsicht passt so gar nicht, dass jede Antibiotikaeinname die Diversität der Bakterien im Darm vermindert. Uups.

Man weiß inzwischen auch, dass Probiotika sich vorteilhaft auf die Gesundheit auswirken, während Chemikalien wie das Ackergift Glyphosat für unsere Darmbakterien ein Desaster sind. Außerdem haben wir erfahren, dass die Übertragung von Bakterien schon vor der Geburt anfängt, bei gestillten Kindern durch die Muttermilch weitergeführt wird und so im Alter von 2 Jahren den Grundstein für die spätere Gesundheit legt. Es ist auch jedem klar, dass das wahllose Abtöten von Bakterien womöglich seinen Preis hat. Die Frage ist nur, ist dieser Preis höher als eine Pilzinfektion oder Durchfall?

Wahrscheinlich schon. Wir haben inzwischen genug Hinweise dafür, dass Antibiotika die „guten“ Darmbakterien genauso wie die „schlechten“ abtöten und dadurch zu einer Dysbiose führen, die den Betroffenen verletzlich macht. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2017 (3) zeigt auf, dass Reisende, die Antibiotika einnahmen, ein erhöhtes Risiko für Lebensmittelvergiftungen hatten – inklusive Infektionen durch Antibiotika resistente Bakterienstämme. Die Heilungsraten waren nicht vorhersehbar und wurden mit jeder weiteren Antibiotikaeinnahme schlechter.

„Selbst kurzzeitige Antibiotikagaben können das Mikrobiom für ein Jahr oder sogar länger stören. Bei wiederholten Einnahmen scheint eine Wiederherstellung des Mikrobioms nicht mehr statt zu finden.“

In einer weiteren Studie wurde gezeigt, dass selbst nach einem kurzen Einsatz von Ciprobay (häufig verschrieben bei Harnwegsinfekten) das Mikrobiom nach mehr als selchs Monaten noch eine Abnahme der Diversität um ca. ein Drittel aufwies (4).  Schon diese Verminderung der Diversität kann die Ursache einer weiteren Erkrankung sein.

Das Reizdarmsyndrom ist zum Beispiel so eine Erkrankung, die mit einer geringeren Anzahl „guter“ Bakterien in Zusammenhang gebracht wird. Ebenso ist eine Dysbiose der Vorläufer für Autoimmunerkrankungen (5), Adipositas und Gewichtszunahme (6).

Es ist also ziemlich klar, dass wir alle weniger Antibiotika nehmen sollten. Lässt es sich aber trotzdem nicht umgehen, dann sollten Sie wenigstens schon während der Einnahme zusätzlich ein Probiotikum nehmen und fermentierte Lebensmittel essen, um die Darmflora wieder aufzubauen.

Vom Mikrobiom nicht abhängige Risiken

Wenn Sie von den Mikrobiom abhängigen Risiken nicht schon die Nase voll haben, es gibt auch immer mehr Literatur zum Thema von Mikrobiom unabhängigen Antibiotikarisiken.

Diese Risiken gehen von verlangsamter Knochenheilung (7) bis zu akuten Leberschäden (8). Es sind Effekte auf zellulärer Ebene, die weit über das Auslösen einer Dysbiose hinausgehen. Diese Effekte beinhalten auch Veränderungen in den Stoffwechselprodukten der Darmbakterien, Schäden an den Mitochondrien (9) (die Energielieferanten der Zelle) und Schäden an der Darmschleimhaut.

Sehr beunruhigend finde ich auch die gut dokumentierten psychiatrischen Risiken der Antibiotika. Diese treten auf, da Antibiotika in klinisch relevanten Konzentrationen mit den gleichen Molekülen interagieren, die normalerweise für die Wirkung psychotroper Medikamente verantwortlich gemacht werden.

In einer gerade erschienen Arbeit (10) wird vorgeschlagen, dass Patienten über diese Risiken informiert werden sollten. Es ist also darauf hinzuweisen, dass Antibiotika zu Störungen wie Reizbarkeit, Verwirrung, Enzephalopathie (Hirnerkrankungen), Suizidalität (Selbstmordgefährdung), Psychose und Manie führen können. Die Forscher bemerken abschließend:

„Die neuropsychiatrischen Effekte von antimikrobiell wirksamen Medikamenten sind in der Literatur dokumentiert. Eine Anzahl dieser Substanzen haben das Potential Effekte am ZNS (Zentralnervensystem) auszuüben und viele werden mit stimulierenden, psychotomimetischen* und epileptogenen** Eigenschaften in Verbindung gebracht, die über einen GABA Antagonismus (β-Lactame, Quinolone und Clarithromycin), NMDA Agonismus (D-Cycloserin, Aminoglykoside, evtl. Quinolone), MAO Inhibition (Metronidazol und Isoniazid) ausgeübt werden.“

 *Psychotischen Reaktionen ähnelnd, ** Krampfanfall fördernd

Tatsächlich wird teilweise der Terminus „Antibiomanie“ verwendet, um das Vermögen der Antibiotika zu beschreiben, manische Symptome zu verursachen. Es scheint so als wären Männer häufiger von dieser Nebenwirkung betroffen als Frauen. Es gibt auch Untersuchungen, die einen dosisabhängigen Zusammenhang zwischen einer Antibiotikagabe und dem Auftreten einer Depression sehen (11).

Wenn Sie diese Zusammenhänge nicht kennen, könnten Sie überzeugt sein, dass Ihre neu aufgetretene „psychische Erkrankung“ eine völlig neue Diagnose ist, die eine lebenslange Behandlung bedingt.

Die Alternativen

Glücklicherweise gibt es zum Einsatz eines Antibiotikums aber viele Alternativen. Noch besser – Sie können viele dieser pflanzlichen Therapien täglich in Ihre Mahlzeiten integrieren.

Botanische Kräuter

Schon seit Jahrhunderten werden Kräuter als Antibiotika verwendet. Wenn Sie das Internet durchsuchen, werden Sie für fast alle Beschwerden entsprechende Heilkräuter finden. Ich gebe hier nur einige Beispiele:

  • Inula helenium (Echter Alant) ist 100 Prozent effektiv gegen 200 Isolate von Staphylococcus aureus (verursacht u. a. Furunkel, Abszesse) (12).
  • Alpinia galanga (Thai Ingwer) ist eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse, die traditionell in asiatischen Ländern benutzt wird. Sie wirkt effektiv gegen Salmonella typhi und E. coli sowie andere Antibiotika resistente Bakterienstämme (13).
  • Nigella sativa (Echter Schwarzkümmel) Extrakt tötet MRSA Bakterien
  • Zimt und Oregano wirken ebenfalls gegen viele resistente Bakterien (14).
  • Kümmel und Rosmarin haben eine starke antibakterielle Wirkung, ebenso wie Holunderbeeren.
  • Nicht zu vergessen Echinacea (Sonnenhut), der das Immunsystem kräftig ankurbelt (15).
Probiotika

Probiotika bieten eine gute Möglichkeit, eine Dysbiose auszugleichen, indem sie die „guten“ Bakterien vermehren. Wenn Sie Probiotika konsumieren, verbessern Sie die Funktion Ihres Stoffwechsels und Ihres Immunsystems und sorgen außerdem dafür, dass unerwünschte Bakterien unterdrückt werden.

Studien haben gezeigt, dass Probiotika bakterielle Infektionen von Zahnfleischentzündungen über durch H. pylori hervorgerufene Infektionen des Magens bis zur bakteriellen Vaginose (Ungleichgewicht der Scheidenflora) bereinigen können.

Natürlich können Sie Probiotika in Pillenform einnehmen, aber fermentierte Nahrungsmittel erledigen den Job eigentlich wesentlich besser (und billiger), da sie sehr viel mehr unterschiedliche Bakterienstämme enthalten. Also essen Sie am besten täglich eine Portion Sauerkraut oder bereiten Sie zuhause Kefir oder Kombucha zu.

Knoblauch

Hippokrates, dem das Zitat „Lass Nahrung deine Medizin sein“ zugesprochen wird, hätte Knoblauch sicherlich als ein medizinisch sehr wertvolles Nahrungsmittel angesehebn. Diverse Studien belegen den antimikrobiellen Effekt von Knoblauch, unter anderem auch eine, in der Knoblauchwasser gegen 133 Bakterienstämme mit Resistenzen gegen verschiedene Antibiotika getestet wurde, und die aufzeigte, dass das Knoblauchwasser beachtliche antimikrobielle Eigenschaften hat (16).

Eine randomisierte kontrollierte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Knoblauch dem Antibiotikum Metronidazol in der Behandlung der bakteriellen Vaginosis überlegen ist. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Knoblauch sowohl eine bessere therapeutische Effektivität als auch geringere Nebenwirkungen aufwies (17).

Knoblauch stellt eine effektive Therapie für Infektionen durch H. pylori und Clostridium difficile dar. Ebenso kann er für die Therapie der Lungenentzündung eingesetzt werden (18). Und der Konsum von Knoblauch schützt nicht nur vor bakteriellen Infektionen, sondern führt außerdem zu einer Blutdrucksenkung, stabilisiert den Blutzucker und senkt das Krebsrisiko. Das macht Knoblauch zu einem meiner Lieblingsnahrungsmittel.

 Manuka Honig

Manuka Honig ist wahrscheinlich eine der leckersten Möglichkeiten, gesund zu bleiben. Dieser Honig kommt aus Neuseeland und stammt aus den Pollen des Manuka Busches. Er wird schon seit Tausenden von Jahren angewendet.

Dieser Antioxidantien-reiche Honig wird gerne in teurer Kosmetik verwendet, da er eine antientzündliche und antimikrobielle Wirkung hat. Innerlich angewandt kann er Antibiotika-resistente C. difficile Infektionen heilen (19), ebenso Halsentzündungen, Harnwegsinfekte und MRSA (20).

Ein weiterer Bonus, den Sie durch den Verzehr von Honig erhalten, ist, dass er Propolis enthält. Das ist eine Mischung aus Bienenspeichel und Wachs, die als Bienenkittharz, bekannt ist. Es enthält über 300 therapeutische Substanzen, die sowohl schädliche Bakterien als auch Krebszellen bekämpfen (21).

Kolloidales Silber

Bei kolloidalem Silber handelt es sich um äußerst kleine, feine, positiv geladene Silberpartikel, so genannte Nanopartikel, die tief in das Körpergewebe des menschlichen Organismus eindringen und schädliche Krankheitserreger abtöten können. Es wurde bereits in der Antike als „natürliches“ Wunder- und Heilmittel verwendet, um Infektionen und Entzündungen wirksam zu behandeln, die durch schädliche Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze verursacht wurden.

Silber wird häufig in intravenösen Kathetern, Zahnfüllungen, Verbandmatierial und Knochenimplantaten verwendet. Der genaue Mechanismus der amtimikrobiellen Wirkung wird noch diskutiert. Der Wirkmechanismus scheint auf einer Schädigung der Zellmembranen pathogener (krankmachender) Bakterien zu beruhen. Je nach Oberflächenladung der Silber Nanopartikel und der Bakterienart, können die Bakterien durch die Bildung freier Radikale, die Ansammlung von Nanopartikeln in der Bakterienzellwand oder den Verlust von Zellmembrankomponenten getötet werden (22).

Kolloidales Silber kann sowohl als topische Behandlung bei Hautinfektionen wie MRSA angewendet werden als auch als orales Antibiotikum.

Vitamine

Natürlich dürfen auch Vitamine nicht in der Aufzählung fehlen. Hier ist besonders Vitamin C zu nennen, dessen Effektivität sogar bei einer Blutvergiftung (Sepsis) nachgewiesen ist (23). Unverständlich ist nur der Tageshöchstwert den die Deutsche Gesellschaft für Ernährung angibt. Dieser beträgt zwischen 100 und 150 mg/Tag für einen Erwachsenen. Selbst ein Meerschwein stellt mehr Vitamin C pro Tag her!

Das zweite Vitamin (oder eigentlich besser Hormon), das ich Ihnen ans Herz legen möchte, ist Vitamin D3. Es steuert praktisch das gesamte Immunsystem (24).

Vielleicht ist es Zeit für einen Waffenstillstand

Wir sind alle darauf eingeschworen, dass Bakterien unbedingt bekämpft werden müssen, alles muss klinisch sauber und am besten steril sein. Aber vielleicht ist es Zeit, diesen Kampf zu beenden. Und wenn wir schon dabei sind, sollten wir vielleicht auch Frieden mit unserem Körper schließen. Wie schon öfter gesagt: Unser Körper tut alles, um uns am Leben zu erhalten. Es wäre zur Abwechslung vielleicht einmal ganz nett, ihn dabei zu unterstützen.

Das heißt, dass wir unsere Einstellung überdenken müssen und zu dem Schluss kommen sollten, dass wir nicht die Alleinherrscher sind, die mit der Natur machen können, was sie wollen. Mit dieser Einstellung können wir nur verlieren. Es wird Zeit einzusehen, dass eine natürliche Geburt (im Gegensatz zu einem Kaiserschnitt) und die Ernährung mit Muttermilch (statt industrieller Säuglingsnahrung) der Grundstein für unsere gesundheitliche Widerstandskraft ist und nicht irgendwelche Pillen, die schlau vermarktet werden.

Das Mikrobiom zeigt uns auf, dass wir mit der Natur enger verwoben sind, als es die meisten von uns wahrhaben wollen. Man kann nicht einfach einen Faden aus diesem Netz ziehen und glauben, dass es schon weiterhin halten wird. Denken Sie daran, dass Symptome einfach die Art sind, wie Ihr Körper auf Missstände aufmerksam macht. Es ist allemal besser, die Ursache dieser Missstände abzustellen als blind mit einer Schrotflinte zu schießen und zu hoffen, dass man schon irgendetwas treffen wird.

(1) The effects of antibiotics on the microbiome throughout development and alternative approaches for therapeutic modulation https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4831151/

(2) http://www.iflscience.com/health-and-medicine/tremendously-diverse-microbiome-found-hunter-gatherers-living-amazon/

(3) Effects of short- and long-course antibiotics on the lower intestinal microbiome as they relate to traveller’s diarrhea. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28520993

(4) The pervasive effects of an antibiotic on the human gut microbiota, as revealed by deep 16S rRNA sequencing. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19018661

(5) Commensal bacteria (normal microflora), mucosal immunity and chronic inflammatory and autoimmune diseases. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15158604

(6) An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest http://www.nature.com/nature/journal/v444/n7122/abs/nature05414.html

(7) A comparison of effects of fluoroquinolones on fracture healing (an experimental study in rats). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15688263

(8) Fluoroquinolone therapy and idiosyncratic acute liver injury: a population-based study. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22891208

(9) Bactericidal Antibiotics Induce Mitochondrial Dysfunction and Oxidative Damage in Mammalian Cells https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3760005/

(10) Neuropsychiatric Effects of Antimicrobial Agents. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28197902

(11) Antibiotic exposure and the risk for depression, anxiety, or psychosis: a nested case-control study. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26580313

(12) In vitro activity of Inula helenium against clinical Staphylococcus aureus strains including MRSA. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20095126

(13) Antiplasmid activity of 1′-acetoxychavicol acetate from Alpinia galanga against multi-drug resistant bacteria. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19501283

(14) Plant-derived compounds inactivate antibiotic-resistant Campylobacter jejuni strains. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18592739

(15) In vitro effects of echinacea and ginseng on natural killer and antibody-dependent cell cytotoxicity in healthy subjects and chronic fatigue syndrome or acquired immunodeficiency syndrome patients.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9043936

(16) In vitro antimicrobial properties of aqueous garlic extract against multidrug-resistant bacteria and Candida species from Nigeria. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15383227

(17) Comparing the Therapeutic Effects of Garlic Tablet and Oral Metronidazole on Bacterial Vaginosis: A Randomized Controlled Clinical Trial. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4166107/#A19118R8

(18) Investigation on the antibacterial properties of garlic (Allium sativum) on pneumonia causing bacteria. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12602248

(19) Antibacterial effect of Manuka honey on Clostridium difficile. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23651562

(20) Manuka honey inhibits cell division in methicillin-resistant Staphylococcus aureus.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21903658

(21) In vitro antiproliferative/cytotoxic activity on cancer cell lines of a cardanol and a cardol enriched from Thai Apis mellifera propolis. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22458642

(22) Antimicrobial effects of silver nanoparticles. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17379174

(23) Mechanism of action of vitamin C in sepsis. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2767105/

(24) Vitamin D macht das Immunsystem scharf. http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/994522/

Verursacht Ihr Sonnenschutzmittel Hautkrebs

Sonnenschutzmittel, Sonnencreme, StrandSonnenstrahlen sind extrem gefährlich, sodass Sie sich ohne Sonnenschutzmittel ja nicht nach draußen trauen sollten. Das ist es jedenfalls, was die Boulevardpresse, aber leider eben auch die Ärzteschaft uns einreden wollen.

Vergessen Sie einfach, dass die Sonne das Leben auf der Erde erst möglich macht. Sie ist der Feind – der große Killer, der für Hautkrebs sorgt und dem man – wenn irgend möglich – aus dem Weg gehen sollte. Na ja, und wenn man dann schon nach draußen gehen muss, wenn die Sonne scheint, dann aber doch bitte wenigstens eingeweicht in Sonnencreme mit LSF 50 – 100. Lasst diese bösen Strahlen bloß nicht an eure Haut.

Bei der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft liest sich das dann so (1):

Während die Sonne scheint, sollen Sie sich so kurz wie möglich und vor allem nicht zur Mittagszeit im Freien aufhalten. Sie sollen nicht länger im Freien bleiben, als es Ihr Hauttyp erlaubt. Sie sollen an sonnigen Tagen Aktivitäten im Freien auf den Morgen oder Abend verlegen und Schatten aufsuchen. Sie sollen die Haut im Frühjahr und im Urlaub langsam an die Sonne gewöhnen, und Sie sollen auf jeden Fall einen Sonnenbrand vermeiden.

Ich stimme zu: Sie sollen auf jeden Fall einen Sonnenbrand vermeiden. Damit hören die Gemeinsamkeiten dann aber auch schon auf. Sollen wir tatsächlich die Sonne um alle Kosten meiden? Und was genau sind das für Kosten, die wir damit auf uns nehmen? Immerhin zeigen neuere Studien, dass der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln, der in den letzten 30 Jahren so wahnsinnig angepriesen wird, möglicherweise mehr Schaden als Nutzen hat.

Sonnenschutzmittel blockieren die Vitamin D Produktion in der Haut – darauf weist immerhin sogar die Dermatologische Gesellschaft hin. Auf der Sonnencreme selber werden Sie diesen Hinweis eher nicht finden, obwohl er lebenswichtig ist. Warum? Nun, Vitamin D ist ein extrem wichtiges Hormon (es ist nämlich eigentlich kein Vitamin), das für Ihre Gesundheit und bei der Krebsprävention (Vorbeugung) eine Schlüsselrolle spielt. UUPS!

Zudem enthalten viele – auch bekannte – Sonnenschutzmittel giftige Substanzen, die von Ihrer Haut aufgenommen werden, in den Blutstrom und dann weiter in Ihren gesamten Körper gelangen. Die Frage stellt sich: Könnte das Zusammenwirken einer Vitamin D Blockade und die Effekte dieser giftigen Chemikalien womöglich ursächlich an der Entstehung von Hautkrebs beiteiligt sein? Und Sie werden sehen, es ist eine sehr berechtigte Frage.

Welche Hautkrebstypen werden unterschieden?

Die häufigsten Hautkrebsarten sind:

  • der sogenannte schwarze Hautkrebs (malignes Melanom)
  • der helle Hautkrebs. Zu diesem zählen das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzimon.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 22.000 Menschen an einem malignen Melanom. Das maligne Melanom macht 4 % aller bösartigen Neubildungen aus und ist für etwa 1 % aller Krebstodesfälle verantwortlich. Die Fälle von hellem Hautkrebs werden in Deutschland nicht flächendeckend erfasst. Angaben einiger Krebsregister lassen aber darauf schließen, dass es jedes Jahr zu etwa 300 Neuerkrankungen an hellem Hautkrebs pro 100.000 Einwohner kommt. Dies führt dazu, dass in Deutschland jedes Jahr bis zu 170.000 Menschen an invasiven Formen des hellen Hautkrebses erkranken. Davon entfallen rund 80 % auf das Basalzellkarzinom, welches damit der häufigste bösartige Tumor beim Menschen überhaupt ist, und etwa 20 % auf das Plattenepithelkarzinom (2).

Sehen wir uns die einzelnen Hautkrebstypen mal genauer an.

Basalzellkarzinom

Der häufigste Hautkrebs überhaupt. Basalzellkarzinome traten früher typischerweise ab dem mittleren Lebensalter auf. Inzwischen sind auch viele junge Leute von diesem Krebs betroffen. Dieser Krebs wächst sehr langsam und metastasiert in der Regel nicht.

Plattenepithelkarzinom

Dieses wächst auch in tiefere Hautschichten ein und kann Metastasen bilden – allerdings nicht sehr häufig. Interessanterweise treten Plattenepithelkarzinome eher bei dunkelhäutigen Individuen in Hautarealen auf, die eher selten der Sonne ausgesetzt sind so wie die Fußsohlen oder die Handinnenflächen.

Malignes Melanom

Das maligne Melanom macht weniger als 2 Prozent der Hautkrebs-erkrankungen aus. Da es unbehandelt Metastasen bildet, handelt es sich aber auch um die Hautkrebserkrankung mit der höchsten Todesrate. Bei Frauen mittleren Alters entwickeln sich Melanome bevorzugt an den Beinen, bei Männern eher am Rumpf. Grundsätzlich kann ein Melanom jedoch an jeder Körperstelle, auch an Schleimhäuten und am Auge, auftreten.

Ein wichtiger Risikofaktor ist die wiederholte starke UV-Exposition z. B. durch Sonnenbaden. Dazu zählt auch die Nutzung von Solarien! Auch die Anzahl der schweren Sonnenbrände (v. a. in der Kindheit) ist ein Risikofaktor für das spätere Auftreten eines Melanoms.

Bedenklich ist, dass die Inzidenz des malignen Melanoms stark angestiegen ist.  Währen sie in den dreißiger Jahren in Mitteleuropa noch 1-2 pro 100.000 betrug, stieg sie in den sechziger Jahren auf 5 pro 100.000 und in den achtziger Jahren auf 7-14 pro 100.000 Einwohner an (3). In der gleichen Zeit wurde allerdings auch der Einsatz von Sonnencremes stark ausgeweitet. Und wie gesagt, den Menschen wird eher dazu geraten, die Sonne zu meiden und einen Sonnenschutz zu verwenden, als dass sie darauf hingewiesen werden, dass Vitamin D und gesunde Ernährung bei der Vorbeugung von Hautkrebs eine extrem wichtige Rolle spielen.

Verursachen Sonnenschutzmittel Hautkrebs?

Ärzte insgesamt, aber natürlich vor allem Hautärzte, geben der Sonne die Schuld am vermehrten Auftreten von Hautkrebserkrankungen, da sie nun einmal die größte Quelle von UV-Strahlung ist. Allerdings mehren sich – zum Glück – die Stimmen von Ärzten und Gesundheitsexperten, die auf dem neuesten Stand der Forschung sind und diesem Dogma widersprechen.

Tatsächlich sind der Lebensstil und die Ernährung deutlich wichtigere Faktoren bei der Entstehung von Hautkrebs als die Sonnenexposition. Bernard Ackerman, der Gründervater der Dermatopathologie, die sich mit dem Studium von Hauterkrankungen auf dem mikoroskopischen und molekularen Level widmet, hat die Problematik der Hautkrebserkrankung ausführlich untersucht. Er kommt zu dem Schluss, dass die Beweisführung dafür, dass Sonneneinstrahlung zu Hautkrebs führt widersprüchlich und nicht überzeugend ist (4):

„Während einige Studien einen gewissen Zusammenhang zwischen Sonnenexposition und Hautkrebs aufweisen, zeigen andere diesen Zusammenhang überhaupt nicht.“

Einer der weltweit führenden Experten für natürliche Krebsbehandlung, Dr. Leonard Coldwell, bestätigt, dass die Chemikalien in Sonnencremes die meisten Hautkrebserkrankungen hervorrufen und nicht etwa die Sonne (5).

Im Lancet erschien 2004 eine Studie, die aufzeigte, dass Menschen, die in geschlossenen Räumen arbeiten zweimal so häufig an Hautkrebs erkrankten wie Individuen, die mehr Zeit in der Sonne verbrachten (6). Die Autoren stellten fest:

„Paradoxerweise haben Menschen, die im Freien arbeiten ein niedrigeres Risiko an einem malignen Melanom zu erkranken als Menschen, die in geschlossenen Räumen arbeiten. Dies könnte bedeuten, dass chronische Sonneneinstrahlung einen schützenden Effekt haben könnte.“

Und warum genau bekommt die Öffentlichkeit ein ganz anderes Bild gemalt? Wie gesagt – wir streiten uns hier nicht über den Sonnenbrand. Da sollte inzwischen jedem klar sein, dass der nicht gesund ist. Aber es geht hier um die Empfehlung, die Sonne zu meiden und zwar vor allem in der Mittagszeit, wenn sie in den nördlichen Gefilden im Sommer gerade hoch genug steht, um den Körper zu veranlassen, Vitamin D zu produzieren (im Winter haben wir diese Möglichkeit durch die Sonne sowieso nicht, weil sie in unseren Breitengraden viel zu niedrig steht).

Niedrige Vitamin D Spiegel sind mit einer Vielzahl Gesundheitsprobleme assoziiert – inklusive Krebserkrankungen. Ein ausreichender Aufenthalt in der Sonne hilft dabei, die Vitamin D Spiegel zu optimieren. Wer Sonnencreme benutzt, behindert die körpereigene Vitamin D Produktion und könnte dadurch den Weg für eine Hautkrebserkrankung frei machen.

Sind Sonnenschutzmittel an sich gesundheitsschädlich?

Sonnencremes verhindern einen Sonnenbrand indem sie UVB Strahlen blockieren. Dadurch kann man länger in der Sonne bleiben. Der auf den Sonnenschutzprodukten aufgedruckte Lichtschutz- oder Sonnenschutzfaktor gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie lange man sich mit dem Mittel in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Beispiel: Wer ungeschützt nach 15 Minuten eine rote Haut bekommt, soll unter dem Schutz eines Präparats mit Faktor 20 zwanzigmal länger brutzeln dürfen, bis sich der Sonnenbrand einstellt. Klingt theoretisch gut, praktisch wissen wir jedoch alle, dass das so nicht funktioniert.

Aber mal ganz abgesehen davon, dass Sie nicht mit einer Sonnencreme mit LSF 50 eingecremt 12,5 Stunden in der Sonne bleiben dürfen (allein diese Tatsache sollte einem schon klar machen, dass die Werbeversprechen eine einzige Lüge sind), haben wir noch ein paar andere Probleme.

  • Nicht nur der Sonnenbrand wird „blockiert“, sondern eben auch die Vitamin D Produktion, denn die wird durch UVB Strahlung angestoßen.
  • Viele Sonnenschutzmittel behaupten zwar von sich, dass sie auch UVA Strahlung reduzieren, das stellt sich jedoch in den meisten Fällen als Fake heraus. Dummerweise sind es aber gerade die UVA Strahlen, die die meisten Hautschäden hervorrufen. Sie blockieren also mit Sonnencremes das Frühwarnsystem der Haut (die Rötung auf die UVB Strahlen), das Ihnen sagt, Sie sollten mal in den Schatten gehen, und lassen gleichzeitig die schädliche UVA Strahlung (die keine Frühwarnsymptome auslöst) ungehindert mit verlängertet Zeitdauer (schließlich hat Ihre Sonnencreme ja einen hohen LSF) auf Ihre Haut einwirken. Das klingt jetzt wirklich ziemlich bescheuert, finden Sie nicht auch?
  • Viele Sonnenschutzmittel enthalten krebserregende Chemikalien, die wenn Sie gut eingeschmiert in der Sonne liegen, direkt in Ihre Haut eingebrannt werden, in den Blutstrom gelangen und die Leber mit Giftstoffen überschwemmen.

Toxine in Sonnenschutzmitteln

Octylmethoxycinnamat (Octinoxat)

Chemisch handelt es sich um ein Gemisch zweier Zimtsäureester. Octinoxat bietet Schutz vor UVB-Strahlung. Es ist wegen seiner Wirkung als endokriner Disruptor auf das östrogene Hormonsystem umstritten. Bei Sonnenexposition treten toxische Wirkungen vermehrt auf.

Titandioxid

Wird ebenfalls häufig als UV-Blocker verwendet. Das macht auch keine Probleme solange es sich um normal große Titandioxid-Partikel handelt. Da diese aber einen unschönen weißen Film auf der Haut hinterlassen, sind Sonnenschutzproduzenten dazu übergegangen, Nanopartikel zu verwenden. Diese haben den Nachteil, dass sie die Hautbarriere überwinden können und zu Erbgutschädigungen führen (7).

Oxybenzon

Ist nach deutscher Kosmetikverordnung als Sonnenschutz zugelassen, obwohl es genügend Hinweise auf seine krebserregende Wirkung gibt, die besonders unter Sonneneinwirkung auftritt.

Dieser Stoff ist auf der Inhaltsliste unter Benzophenone-3 zu finden. UV-Strahlen werden durch den Filter auf der Hautoberfläche von Licht zu Wärme umgewandelt. Dieser Prozess kann jedoch Hautzellen schädigen. Außerdem kann Oxybenzon Allergien auslösen und den Hormonhaushalt gewaltig durcheinanderbringen.

Besonders gefährlich: Die Chemikalie wirkt sehr stark photosensibilisierend. Die Haut wird durch den UV-Filter immer empfindlicher. Eine geringe Sonnenstrahlung reicht dann meist schon aus, um Rötungen, Jucken oder sogar Hautverbrennungen hervorzurufen. Ergo: Der Filter wirkt kontraproduktiv. Trotzdem ist er nach wie vor in vielen Sonnenschutzprodukten enthalten.

Vitamin A Derivate wie Retinol oder Retinylpalmitat

Auch diese Substanzen wandeln sich unter Sonneneinstrahlung in Karzinogene um (8).

Sie sehen also, bei der Anwendung von Sonnenschutzmitteln ist extreme Vorsicht geboten.

Weshalb Vitamin D3 so wichtig ist

Vitamin D ist – da unser Körper es selber herstellen kann – eigentlich kein Vitamin – sondern ein Hormon. Es wird bei genügender Sonnenexposition unter Zuhilfenahme von Cholesterin in der Haut gebildet.

Vitamin D erfüllt eine Menge Aufgaben im Körper. So ist es wichtig für:

  • Aufbau und Erhalt der Knochen
  • Funktion des Immunsystems
  • Schutz vor diversen Krebserkrankungen (u. a. Hautkrebs).

Ein chronischer Vitamin D Mangel (Blutspiegel unter 50 ng/ml) ist in Deutschland häufig (zu wenig Sonne + zu viel Sonnenschutz) und führt zu einer Vielzahl von Erkrankungen – und eben auch Krebs. Lassen Sie sich also unbedingt testen.

Sonnenbaden ohne Reue

Sicheres Sonnenbaden führt nicht zu Hautkrebs. Zwei Studien aus dem Jahr 2005 geben Hinweise darauf, dass „Sonnenstrahlen einen günstigen Einfluss sowohl auf die Inzidenz (Häufigkeit) als auch den Verlauf von Krebserkrankungen haben können“ (9, 10).  Auch sie unterstreichen die Rolle von Vitamin D in der Krebsprävention und Therapie.

Generell wird empfohlen täglich 15 – 30 Minuten in die Sonne zu gehen, um ausreichende Vitamin D Level aufrechtzuerhalten. Dunkelhäutige Menschen müssen sich länger in der Sonne aufhalten, da sie mehr UVB Strahlung absorbierendes Melanin in der Haut haben.

Am besten fangen Sie mit 10 Minuten an und arbeiten sich langsam auf 30 Minuten hoch (es sei denn, Sie haben sehr helle Haut). Achten Sie darauf, dass keine starke Rötung auftritt. Wenn Sie sich länger in der Sonne aufhalten müssen, sollten Sie lieber einen Hut und sonnenprotektive Kleidung tragen als Sonnencreme zu nehmen.

Eine leichte Bräunung ist ein natürlicher Sonnenschutz. Übrigens sollten Sie nach dem Aufenthalt in der Sonne für mindestens 12 Stunden darauf verzichten, die Haut zu waschen, damit der Körper das Vitamin D, das er produziert, auch aufnehmen kann.

Eine schwedische Studie, die im Jahr 2014 im Journal of Internal Medicine erschien, untersuchte fast 30000 Frauen über einen Zeitraum von 20 Jahren (11). Die Forscher stellten fest, dass die Frauen, die sich am wenigsten in der Sonne aufhielten, ein erhöhtes Risiko für Melanome aufwiesen und doppelt so häufig an irgendeiner Krebserkrankung verstarben wie Frauen, die sich häufiger in der Sonne aufhielten. Tja, für Frauen scheinen die populären Empfehlungen ein gewisses Krebsrisiko zu beinhalten.

Wenn Sie Sonnenschutzmittel verwenden wollen, dann achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das von Ihnen gewählte Produkt keine krebserregenden Stoffe enthält. Sie können die Inhaltsstoffe in die Datenbank der Environmental Working Group Skin Deep eingeben, um Informationen über eine womögliche Toxizität zu erhalten.

Zinkoxid (nicht als Nanopartikel!) kann in der Sonne sicher angewendet werden und ist bei der EWG die erste Wahl für den Sonnenschutz. Es bietet größeren Schutz gegen UVA Strahlung als andere Substanzen. Natürliche Zutaten wie Kokosöl oder Sheabutter sind ebenfalls sicher. Sie pflegen und schützen die Haut.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass Ihr Sonnenschutz keine schädlichen Substanzen enthält, dann machen Sie ihn doch einfach selbst. Ich benutze schon seit Jahren nur noch selbst hergestellte Sonnencreme und habe damit super Erfahrungen gemacht. Keinen Sonnenbrand – selbst bei einem Sommerurlaub in Kalifornien und häufigen Aufenthalten am Meer. Es geht einfach und schnell. Ein Rezept finden Sie hier.

 

(1) http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-052OLp_S3_Praevention_von_Hautkrebs_2016-09.pdf

(2) https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/hautkrebs/malignes-melanom-schwarzer-hautkrebs/definition-und-haeufigke.html

(3) Informationen für Patienten zum Malignen Melanom. http://klinikum.uni-muenster.de/index.php?id=3729

(4) Another Dissident Dermatologist. http://chetday.com/sunskincancer.htm

(5) https://www.ihealthtube.com/video/sunscreen-causes-not-prevents-skin-cancer

(6) Is there more than one road to melanoma?http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(04)15649-3/fulltext

(7) Titanium dioxide nanoparticles induce DNA damage and genetic instability in vivo in mice. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3873219/

(8) https://www.ewg.org/skindeep/ingredient/705545/RETINYL_PALMITATE_(VITAMIN_A_PALMITATE)/#

(9) Ultraviolet radiation exposure and risk of malignant lymphomas. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15687363

(10) Sun exposure and mortality from melanoma. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15687362

(11) Avoidance of sun exposure is a risk factor for all-cause mortality: results from the Melanoma in Southern Sweden cohort. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/joim.12251/abstract