Grippeimpfung – überflüssig und gefährlich

vaccination-1215279_1920Es ist wieder diese Zeit des Jahres, wo Haus- und Kinderärzte ganz unruhig werden, und ihren Patienten ans Herz legen, sich doch auf jeden Fall gegen die Grippe impfen zu lassen, damit sie im besten Fall überhaupt nicht erkranken und wenn sie erkranken, sie wenigstens um die teilweise tödlichen Komplikationen herumkommen. Wenn man ihren Aussagen glauben darf, dann ist die Grippeimpfung das einzige Mittel, das kleine Kinder und Senioren eine Grippeepidemie überleben lässt.

Aber ist das tatsächlich so?

Zunächst einmal muss man wissen, dass Grippeviren sich sehr schnell verändern. Die WHO muss aber schon im Frühjahr festlegen, wie der Grippeimpfstoff für den Herbst zusammengesetzt sein soll, denn sonst kommt die Pharmaindustrie mit der Produktion nicht mehr hinterher. Mit etwas Pech enthält dieser Impfstoff also Stämme, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr aktuell sind.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem.

Im Lancet (keine so ganz unbekannte Medizinische Zeitschrift) stand 2007, dass „kürzlich durchgeführte Mortalitätsuntersuchungen (also Untersuchungen zu tödlich verlaufenden Erkrankungen) keinen Rückgang bei Grippetodesfällen seit 1980 nachweisen konnten, obwohl die Impfraten von 15 % auf 65 % gestiegen waren“ (1). Das ist ja schade, denn gerade die Todesfälle sollen durch die Impfung ja vermieden werden.

In einem weiteren Artikel im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, der 2008 erschienen ist, wurden Statistiken der letzten 20 Jahre untersucht und gefunden, dass es keine Studie gibt, die aufzeigt, dass die Grippeschutzimpfung irgendeinen Mortalitätsvorteil (sprich eine geringere Todesfallrate) aufweist. Ganz im Gegenteil haben sowohl die Grippeinfektionen als auch die Todesfälle bei den über 65-Jährigen zugenommen und nehmen auch noch weiterhin zu, je mehr Menschen sich gegen die Grippe impfen lassen (2).

Auch die Cochrane Database (eine pharmaunabhängige Einrichtung) kommt 2014 in einer Metaanalyse zu dem Schluss, dass Grippeimpfungen einen moderaten Einfluss auf Influenzasymptome und Krankheitstage haben. Auf Komplikationen wie Lungenentzündung und Ansteckungsgefahr scheinen sie überhaupt keine Auswirkung zu haben (3).

Aber Ihr Arzt sagt doch, dass Grippeimpfungen die Grippe verhindern können. Wie kann es sein, dass seine Aussage ganz anders ist als das, was Sie hier lesen. Um das zu erklären, brauchen wir einen kleinen Exkurs.

Wenn aus 1 Prozent 50 Prozent  werden:

1994 wurde im Journal of the American Medical Association eine Studie veröffentlicht, an der 1838 Probanden über 60 Jahre teilnahmen, die entweder eine Grippeimpfung oder eine Kochsalzlösung injiziert bekamen. Das Fazit der Studie war, dass die Grippeimpfung zu einer 50 prozentigen Reduktion der Erkrankungshäufigkeit führte (4).

Na, das klingt doch super, und dann hat Ihr Arzt ja doch Recht, wenn er Ihnen eine Grippeschutzimpfung geben möchte. Aber halt! Gucken wir uns doch mal genau an, was bei der Studie herausgekommen ist.

  • 3 % der Kontrollgruppe erkrankten an der Grippe
  • 2 % der Impfgruppe erkrankten an der Grippe.

Also erkrankten erstens sowieso nur sehr wenige Menschen an der Grippe. Es bedeutet aber zweitens, die absolute Risikoredukion betrug nur 1 %. Ich würde sagen, dass ist nicht besonders beeindruckend. Wie sind die Autoren der Studie aber nun auf 50 % gekommen? Sie haben einfach ein bisschen mit Zahlen getrickst, und das geht so:

Anstatt geimpfte Probanden mit der Kontrollgruppe zu vergleichen, verglichen sie den Unterschied von 1 % in der Erkrankungshäufigkeit mit den Probanden, die geimpft worden waren und erhielten damit 1:2, was 50 Prozent entspricht. Sie haben sich noch nicht einmal mit dem relativen Risiko zufriedengegeben, wie es sonst gerne gemacht wird, denn da wären sie nur bei einer Risikoreduktion von 33,3 % gelandet (2:3). Was in diesem Artikel gemacht wird, ist also nicht nur falsch sondern schlichtweg unmoralisch. Aber es ist genau die Information, auf die Ihr Arzt sich stützt, wenn er Ihnen eine Grippeimfung empfiehlt. Ähnlich gehen Pharmaunternehmen auch vor, um ihre Medikamente effektiver erscheinen zu lassen.

Selbst das Deutsche Ärzteblatt (kein Organ für neueste medizinische Studien) gibt zu, dass der normale trivalente Grippeimpfstoff bei Risikopersonen, älteren Menschen und Kindern unter 8 Jahren eine bestenfalls moderate Wirksamkeit hat. Für Kinder unter 2 Jahren war er sogar nicht besser als ein Placebowirkstoff (5). Sie halten es für fraglich, ob die derzeit zugelassenen nicht adjuvantierten TIV in höherer Dosierung zur Grundimmunisierung immunologisch naiver Personen (also von Patienten, die noch keine vorherige Grippeschutzimpfung erhalten haben) geeignet sind. Es wird daher zur Anwendung von adjuvantierten trivalenten Influenzaimpfstoffen geraten. Diese beinhalten Hilfsmittel (Adjuvantien), die zu einem verstärkten Anspringen des Immunsystems führen sollen.

Squalen ist so ein Adjuvans. Es handelt sich dabei um eine natürlich in Tieren, Pflanzen und Menschen vorkommende Substanz. Sie wird in großen Mengen im gesamten Nervensystem und im Gehirn angetroffen. Tatsächlich ist Squalen ein nützliches Antioxidans, wenn es gegessen wird.

Wird Squalen aber als Adjuvans injiziert ist das eine ganz andere Geschichte. Experten berichten, dass durch die durch Squalen ausgelöste überschießende Immunantwort das Immunsystem getriggert wird, Squalen im gesamten Körper anzugreifen – auch wenn es für das Nervensystem lebenswichtig ist. Und tatsächlich hat sich gezeigt, dass Adjuvantien wie Squalen eine langanhaltende, unablässige Immunantwort hervorrufen kann.

Nebenwirkungen von Squalen:

Berühmt, berüchtigt wurde Squalen als wahrscheinlicher Verursacher des „Golfkriegsyndroms“. Vor dem Einsatz wurden amerikanische Soldaten mit squalenhaltigen Impfseren behandelt. Viele von ihnen litten hinterher an Symptomen wie: Chronische Müdigkeit und Schwäche, Hautausschlägen, chronische Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen,  Haarausfall, Wundheilungsstörungen, schmerzhafte Schleimhautentzündungen, Benommenheit, epileptischen Anfällen, Blutarmut, Lymphknotenschwellungen, Durchfall, Vergesslichkeit, autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen, erhöhter Empfänglichkeit für Autoimmunerkrankungen, Umweltgifte und neurologische Störungen. Auffällig war, dass nur bei Soldaten, die am Golfkriegsyndrom litten, Antikörper gegen Squalen im Blut nachgewiesen werden konnten, während dieses bei gesunden Soldaten nicht der Fall war (6).

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2000 kam zu dem Ergebnis, dass eine einzige Injektion von Squalen bei Ratten zu einer Arthritis führte – einer Autoimmunerkrankung (7).

Im Rahmen der breiten Anwendung der pandemischen H1N1-Impfstoffe kam es in Skandinavien und England zu einem bis zu 17-fachen Anstieg der Fälle von Narkolepsie bei 4- bis 18-Jährigen. Zurückgeführt wird dies auf das im Impfstoff enthaltene AS03 (8). Die Narkolepsie ist eine seltene, lebenslang andauernde neurologische Erkrankung, die zu einer Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus führt und  sich durch eine übermäßige Tagesschläfrigkeit auszeichnet. Betroffene können bis zu 20 Stunden am Tag schlafen und sind schwer erweckbar.

Im Allgemeinen wird behauptet, dass Grippeimpfungen gut verträglich sind und nur kurzfristige, leichte Nebenwirkungen haben (z. B. Rötung und Schwellung der Einstichstelle). Die CDC (Centers for Disease Control) führen allerdings als Nebenwirkungen von Grippeimpfungen auch die folgenden Erkrankungen auf:

  • Erkrankungen des Blut- und lymphatischen Systems
  • Cellulitis ähnliche Reaktionen
  • Krämpfe
  • Allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie (lebensbedrohlich!)
  • Erkrankungen des Nervensystems wie Guillain-Barre Syndrom (aufsteigende Lähmungen durch Schäden an den Myelinscheiden der Nerven).

Sie werden mir zustimmen, dass das alles nicht so wirklich toll klingt. Wir sind aber noch nicht am Ende. Grippeimpfstoffe enthalten nämlich noch ein paar andere wirklich unappetitliche Dinge.

Ein weiteres Adjuvans ist Thiomersal – eine Quecksilberverbindung, die als Konservierungsmittel eingesetzt wird. Es besteht zur Hälfte aus Quecksilber und soll in der Konzentration, wie es in Impfstoffen verwendet wird, unschädlich sein. Nach Angaben der europäischen Arzneimittelagentur sind bis zu fünf Prozent der Bevölkerung gegen die Verbindung allergisch. Deutliche Symptome entwickelt jedoch nur jeder Zehnte dieser Gruppe. Tatsächlich ist Quecksilber eines der stärksten Gifte, das wir kennen, und es gibt keinen auch nur einigermaßen logischen Grund anzunehmen, dass es sicher ist, diesen Stoff intramuskulär zu injizieren sodass er in die Blutbahn gelangen kann. Aus Impfseren für Kinder wurde es auch inzwischen entfernt, aber in den Seren für Senioren ist es weiterhin vorhanden (z.B. Grippeimpfstoff Chiron). Das Natural News Forensic Food Lab testete 2014 den GKS Grippeimpfstoff Flulaval und fand dabei Quecksilberkonzentrationen in Höhe von 51000 ppb (9). Diese Konzentration ist 25000 mal höher als der von der FDA erlaubte Quecksilber Höchstwert für Trinkwasser von 2 ppb. Und dieses Quecksilber wird ja wie gesagt nicht oral aufgenommen, sodass der Körper noch eine Chance hätte es über Urin oder Fäces auszuscheiden.

Interessant finde ich die Gefahrenhinweise für Thiomersal (10):

 

Gefahr EG/1272/2008
       Piktogramme GHS06   GHS08   GHS09
       Gefahrenhinweise H300 Lebensgefahr bei Verschlucken.
H310 Lebensgefahr bei Hautkontakt.
H330 Lebensgefahr bei Einatmen.
H373 ** Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

 

Und wir sollen jetzt ernsthaft glauben, dass dieses Zeug völlig ungefährlich ist? Lebensgefahr bei Hautkontakt, aber injizieren ist in Ordnung?!?

Es gibt zu Thiomersal keine Langzeitstudien am Menschen. In Tierversuchen an Ratten hat man herausgefunden, dass es nur zu einem geringen Grad über die Nieren ausgeschieden wird und sich zum größten Teil im Gehirn anreichert. Es wird immer wieder darüber diskutiert in wieweit Thiomersal für Autismus, ADHS aber auch Multiple Sklerose und Alzheimer verantwortlich ist (11). Whistleblower von den CDC behaupten, dass dementsprechende Hinweise in Untersuchungen von Lobbyisten der Pharmaindustrie sofort unterdrückt werden.

Nur kurz erwähnen möchte ich noch zwei weitere Komponenten, die häufig in Grippeimpfstoffen zu finden sind: Formaldehyd und Antibiotika.

Wie inzwischen bekannt ist, ist Formaldehyd krebserregend, und dazu müssen Sie es nicht in größeren Mengen aufnehmen (was Sie aber womöglich sowieso schon tun, wenn Sie die falschen Kosmetika verwenden). Zusammenhänge zwischen bei Kindern immer häufiger auftretenden Allergien, Autoimmunerkrankungen, Krebsfällen etc. und Formaldehyd in Impfungen werden nicht gesucht. Und selbst wenn man sie suchte, würden Spätfolgen dieser Art grundsätzlich nicht als Impfschäden anerkannt. Denn wer kann schon beweisen, dass die Impfungen aus der Kindheit Jahre später zu diesem oder jenem Gesundheitsproblem führten?

In Impfstoffen finden sich gelegentlich auch Rückstände von Antibiotika, wie zum Beispiel Gentamycin, Streptomycin oder auch Neomycin. Diese Antibiotika können schwere Schäden an Nieren und Gehör auslösen und dürfen auch nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit gegeben werden. Bei Früh- und Neugeborenen kann es zu Nebenwirkungen an den Nieren und am Innenohr kommen. Zwar sind in Impfseren nur Spuren dieser Antibiotika vorhanden, trotzdem sollte man auch die Resistenzentwicklung von Krankheitserregern im Auge behalten, die immer häufiger Schlagzeilen macht.

So, das ist jetzt ein sehr langer – aber wie ich finde- wichtiger Post geworden. Zum Abschluss möchte ich nur sagen: Ich lasse mich nicht gegen Grippe impfen, sondern beuge lieber auf natürliche Weise vor mit Vitamin C und Vitamin D. Es gibt absolut keine Nebenwirkungen außer dass ich seit über 3 Jahren nicht einmal mehr eine Erkältung gehabt habe.

 

(1)Simonson, et al (2007). Lancet Infect Dis 7: 658-66

(2)Eurich, D. et al (2008). Am j Respir Crit Care Med 178: 527-33

(3)Cochrane Database Syst Rev. 2010 Jul 7;(7):CD001269. doi: 10.1002/14651858.CD001269.pub4

(4)Govaert, M.E. et al (1994). J.A.M.A. 272: 1661-65.

(5)http://www.aerzteblatt.de/archiv/149561

(6)http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014480099922955

(7)http://ajp.amjpathol.org/article/S0002-9440(10)65077-8/abstract

(8)https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit-vigilanz/archiv-sicherheitsinformationen/narkolepsie/narkolepsie-studien-europa.html

(9)http://www.naturalnews.com/045418_flu_shots_influenza_vaccines_mercury.html

(10)https://www.chemie.uni-hamburg.de/claks/gefahrstoffe/54-64-8.htm

(11)http://www.prnewswire.com/news-releases/new-study-verifies-mercury-in-flu-shots-is-toxic-118432874.html

 

Autor: Simone Bendig

2013 stieß ich auf die Paleo-Diät und damit auf einen völlig neuen Lebensstil. Durch die Paleo Ernährung konnte ich meine seit Jahrzehnten bestehende Migräne heilen. Meine ständige Müdigkeit verschwand, und ich habe heute mehr Energie und fühle mich sehr viel gesünder als mit 30 Jahren. Mein Ziel ist es, möglichst vielen Menschen zu zeigen, wie sie ihren Lebensstil ändern können, um ebenfalls optimale Gesundheit zu erreichen.

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