Masernimpfung

Ist die Masernimpfung tatsächlich effektiv?

Wenn es nach der WHO ginge, dann sollten die Masern durch die seit Jahrzehnten durchgeführte Masernimpfung ja längst ausgerottet sein. Einige Länder hatten auch schon Vollzug gemeldet. Es stellt sich jedoch heraus, dass das pures Wunschdenken war.

Die amerikanische Seuchenschutzbehörde gibt an, dass die Zweifachimpfung mit dem MMR Impfstoff einen 97-prozentigen Schutz gegen eine Maserninfektion bietet (die Einfachimpfung liegt laut CDC bei 93 Prozent) (1).

Da muss man sich doch fragen, warum wir mit Masern überhaupt noch ein Problem haben.  Na, ganz klar, Schuld sind die Impfverweigerer. Diese Leute, die nicht an das Gemeinwohl denken und ihre Kinder einfach ungeimpft in Menschenmengen schicken (zum Beispiel ins Disneyland), wo sie dann ganz viele andere Kinder und Erwachsene anstecken. Oder eben ungeimpfte Asylanten, die in Berlin für einen Masernausbruch sorgen (2).

Das Stichwort ist hier „ungeimpft“. Tatsächlich hat sich aber herausgestellt, dass bei Disney durchaus auch Geimpfte unter den Erkrankten waren. Jetzt wäre es natürlich total interessant zu wissen, wer eigentlich wen angesteckt hat.

 

Eine Impfung mit zum Teil gravierenden Nebenwirkungen

 

Die meisten Ärzte sind davon überzeugt, dass Impfungen Leben retten. Sie wollen Ihnen eigentlich nichts Böses tun. Ich habe mich und meine Kinder auch gegen alles impfen lassen, bis ich dann über die Nebenwirkungen von Impfungen gestolpert bin. Und die gehen eben weit über Hautrötung und ein bisschen Fieber hinaus. Nur um Ihnen ein Bild zu vermitteln, hier mal einige der ernsteren Nebenwirkungen der MMR Impfung:

Wohlgemerkt, Eltern lassen ihre Kinder impfen, weil sie sich für ihre Gesundheit verantwortlich fühlen (zu Recht). Ein „informed consent“, der Grundlage für ärztliches Handeln ist, das ansonsten eine Körperverletzung darstellt, setzt allerdings voraus, dass über mögliche Risiken aufgeklärt wird. Wann hat Ihr Kinderarzt Sie darüber aufgeklärt, dass die MMR Impfung zu Autismus, einer Hirnhautentzündung oder einem Diabetes Typ I führen kann? Und ich lasse nicht gelten, dass es sich um seltene Nebenwirkungen handelt, weil das für die Betroffenen nun wirklich kein Trost ist. Die Frage ist ganz einfach, würden Sie Ihr Kind impfen lassen, wenn Ihnen diese Nebenwirkungen bekannt wären?

 

MMR Geimpfte können die Masern trotzdem weiterverbreiten

 

Zurück zum Thema. Da muss man jetzt mal festhalten, dass der Impfschutz – im Gegensatz zur Maserninfektion – keinen lebenslangen Schutz verleiht. Aber er hat noch einen ganz anderen Nachteil: Gegen Masern Geimpfte können die Infektion trotzdem auf andere Personen übertragen! Und das ist ein Punkt, der übersehen wird, wenn man bei einem Masernausbruch sofort Ungeimpfte für dessen Entstehung verantwortlich macht.

2014 machte ein Fall Schlagzeilen, in dem eine gegen Masern geimpfte Person sich mit dem Masern Virus infizierte und die Erkrankung an andere Personen weitergab (3). Das macht jetzt natürlich die Behauptung, dass es die Ungeimpften sind, die für den Ausbruch von Masern sorgen, völlig kaputt.

2011 erschien eine Studie, die genau diesen Sachverhalt beschrieb. Hier wurde nachgewiesen, dass sich Geimpfte sehr wohl mit dem Masern Virus infizieren und diesen auch weitergeben können (4). Ist das nicht klasse. Man weiß also schon seit längerem, dass eine Masern Impfung – selbst wenn es sich um eine Zweifach Impfung handelt – nicht 100-prozentig gegen Masern schützt. Kommt es aber zu einem Masernausbruch, so sind es immer die Ungeimpften, die dafür verantwortlich gemacht werden. Und als nächstes folgt der Aufschrei nach einer Impfpflicht.

Wissenschaftler der amerikanischen Seuchenschutzbehörde haben in ihren Untersuchungen darauf hingewiesen, dass Masernfälle genau untersucht werden müssen und zwar unabhängig vom Impfstatus. Warum? Weil sie wissen, dass es eine hohe Quote von Impfversagern gibt.

Schon seit über 20 Jahren ist bekannt, dass das Masernvirus von nahezu allen Geimpften ausgeschieden wird (5). Wenn sie dieses Virus ausscheiden, dann können sie es auch auf andere übertragen.

Hören wir das von Ärzten? Ich jedenfalls nicht. Stattdessen wird sehr viel über Herdenimmunität erzählt, und dass Menschen, die sich nicht impfen lassen, nicht am Wohl der Allgemeinheit interessiert sind.

 

Bieten die Antikörper, die durch die Impfung gebildet werden, wirklich einen Schutz?

 

Schauen wir uns doch mal den Beipackzettel von Priorix an, das am häufigsten zur Impfung eingesetzt wird. Hier wird vom Hersteller GSK angeführt:

„Obwohl es keine Daten zur Schutzwirkung von Priorix gibt, gilt die Immunogenität als Surrogat für eine Schutzwirkung. Allerdings wurde in einigen Feldstudien berichtet, dass die Wirksamkeit gegen Mumps möglicherweise niedriger ist als die beobachteten Serokonversionsraten für Mumps.“

Die fett hervorgehobenen Stellen stammen natürlich von mir.

Was heißt das? Die Bildung von Antikörpern gegen die enthaltenen Viren wird als Nachweis für die Schutzwirkung angesehen. Es ist aber nie getestet worden, ob diese Antikörper tatsächlich ihren Job tun. Abgesehen davon, wann sind bei Ihrem Kind das letzte mal nach einer Impfung die Antikörpertiter bestimmt worden. Ach so, noch nie…. Komisch, bei mir und meinen Kindern auch nicht.

Die Masernimpfung verleiht keinen lebenslangen Schutz. Tatsächlich ist dieser Schutz womöglich sehr viel kürzer als allgemein angenommen wird. So fand eine schon vor 20 Jahren erschienene Studie heraus, dass bei Geimpften die Antikörper in einigen Fällen schon nach einem Jahr zurückgingen (6). Da können wir dann ja mal hochrechnen, wie viele Impfdosen jeder von uns erhalten muss, um sein Leben lang geschützt zu sein. Also, ich muss mich nicht impfen lassen. Ich hatte im Alter von 6 Jahren die Masern und bin damit mein Leben lang geschützt.

Desweiteren haben wir das Problem, das Babies geimpfter Mütter keinen Nestschutz mehr haben, weil diese ihren Kindern – wenn überhaupt – nur sehr kurzfristig wirksame Antikörper mit auf den Weg geben (7). Ganz anders bei Müttern, die eine Maserninfektion hatten und ihren Babies für die ersten Monate wirksame Antikörper übertragen (weshalb gegen Masern auch erst später geimpft wird). Funktionsgeschwächte beziehungsweise nicht mehr vorhandene Antikörper sind auch der Grund dafür, dass Masern bei sehr jungen Säuglingen auftreten (die anfälliger für Komplikationen sind)  und deshalb darüber diskutiert wird, die Impfung immer weiter nach vorne zu verlegen.

 

Masern bei Geimpften, was die Daten sagen

 

Darüber wird natürlich nicht gerne gesprochen, denn es wirft ja ein schlechtes Bild auf die Wirksamkeit der Impfung. Aber in PubMed finden sich einige:

  • 1985 kam es in Corpus Christi, Texas zu einem Masernausbruch an einer weiterführenden Schule, obwohl dort mehr als 99 Prozent der Schüler geimpft waren.
  • 1988 gab es an einem College in Colorado einen Masernausbruch mit 84 Fällen. Auch hier war eine Impfung gegen Masern für die Aufnahme Pflicht. Die Impfquote lage bei über 98 Prozent.
  • 1989, Houston, Texas. 71 Schüler an drei Schulen, die einen vollständigen Impfstatus hatten.
  • 1989 Quebec, Canada. Mindestens 84,5 Prozent der Maserninfizierten waren geimpft. Die Untersucher stellen ausdrücklich fest, dass Impfmüdigkeit keine Ursache dieses Ausbruchs darstellt!
  • 1991/92 in Rio de Janeiro. Insgesamt 250 Masernfälle. Auch hier waren viele der Betroffenen gegen Masern geimpft. Die Autoren weisen darauf hin, dass sich das Erkrankungsalter nach hinten verschiebt (Teenager und junge Erwachsene).

  • Die gleiche Beobachtung machten auch Untersucher eines Masernausbruchs in Cape Town, Südafrika, 1992. 91 Prozent der Betroffenen waren mindestens einmal gegen Masern geimpft.

Es gäbe noch zig weitere Fälle, aber ich glaube, Ihnen ist klar, wohin die Reise geht. Was also schließen wir daraus? Nun anscheinend ist die Impfung nicht das Allheilmittel gegen Masern als das sie hingestellt wird. Eine Impfung ist nicht mit einer natürlichen Immunisierung durch eine Infektion gleichzusetzen.

Ich halte es für wichtig, dass eine Aufklärung über Impfungen relevante Nebenwirkungen enthält. Nur so ist ein „informed consent“ tatsächlich möglich. Die jetzige „Aufklärung“ ist lediglich eine Verschleierungstaktik.

 

(1) Measles Vaccination  https://www.cdc.gov/measles/vaccination.html

(2) https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61722/Masernausbruch-beutelt-Berlin

(3) https://www.sciencemag.org/news/2014/04/measles-outbreak-traced-fully-vaccinated-patient-first-time

(4) Outbreak of Measles Among Persons With Prior Evidence of Immunity, New York City, 2011  https://academic.oup.com/cid/article/58/9/1205/2895266

(5) Detection of measles virus RNA in urine specimens from vaccine recipients.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC228449/

(6)Serologic responses to measles, mumps, and rubella (MMR) vaccine in healthy infants: failure to respond to measles and mumps components may influence decisions on timing of the second dose of MMR.    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9813922

(7)Seroprevalence of Maternal and Cord Antibodies Specific for Diphtheria, Tetanus, Pertussis, Measles, Mumps and Rubella in Shunyi, Beijing  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6115429/

Ein Gedanke zu „Ist die Masernimpfung tatsächlich effektiv?“

  1. Und schon wieder ich, Entschuldigung, aber ich wollte mich bedanken für die so schnelle Erfüllung meines Wunsches mit einem Blogbeitrag über Impfungen. Aus meiner Praxis bzw. meinem Studium der Tierpsychologie kann ich beisteuern, dass gleiche Fakten auch für die Herpesimpfungen gelten: Studien an Pferden in Canada und England haben unterstrichen, dass bei geimpften Pferden gegen EHV 1 und 4 als Beispiel ebenso viele Pferde trotzdem erkrankt sind wie unter den nicht geimpften. Dazu wurde auch untersucht, was beim Impfen mit Lebendviren passiert: die werden nämlich im Stall ausgeschieden und infizieren so andere Tiere! Mahlzeit. Wer da noch von Einzelfällen und Unglück spricht… nach Ihrem Blogbeitrag habe ich sogar überlegt, ob nicht auch die Hirnhautentzündung meines inzwischen verstorbenen Bruders eine Folge von Impfungen sein kann. Erkrankt ist er im Kindesalter, mit Folgen wie einseitiger Taubheit, angeblich, weil er zeitgleich eine Mittelohrentzündung bekam. Gut, vor 70 Jahren fing der Impfwahn gerade an, ohne Aufklärung, es ist aber ein trauriges Beispiel dafür, dass Wundermittel wie Penicillin eben heute auch keine Wundermittel mehr sind…

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