Statine

Statine – wenig Wirkung, viel Nebenwirkung

Millionen Menschen nehmen Medikamente, die einen erhöhten Cholesterinspiegel senken sollen. Die meisten davon gehören in die Klasse der Statine (zum Beispiel Simvastatin). Ursache dieser Verschreibungswelle ist die inzwischen eigentlich überholte Ansicht, dass ein zu hoher Cholesterinspiegel zu Herzerkrankungen (namentlich einem Herzinfarkt) führen kann.

Das Problem ist, dass diese Statine auch Patienten verschrieben werden, für die sie überhaupt keine Wirksamkeit haben. Die einzige Gruppe, für die eine gewisse – wenn auch sehr geringe – Wirksamkeit in Studien nachgewiesen werden konnte, sind Männer zwischen 40 und 50 Jahren, die bereits einen Herzinfarkt gehabt haben (also als sogenannte Sekundärprävention). In der Primärprävention (also bei Personen, die noch keinen Herzinfarkt gehabt haben) versagen sie vollkommen (1). Vor allem bei Patienten über 70 Jahre führen sie zu einer erhöhten Gesamtmortalität (Tod jeglicher Ursache).

Ich sehe täglich Patienten, die über 70 Jahre alt sind, und die definitiv keinen Herzinfarkt gehabt haben, an die diese Tabletten ausgegeben werden wie Lutschbonbons. Besonders ärgerlich werde ich, wenn es sich dann auch noch um Frauen handelt. Für Frauen gibt es nicht eine einzige Studie, die eine Wirksamkeit der Statine belegen würde.

Tatsächlich ist die sogenannte Wirksamkeit der Statine nur auf einen statistischen Trick zurückzuführen. Eine im Expert Review of Clinical Pharmacology veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Verfechter einer Statintherapie ein statistisches Mittel namens relatives Risiko verwendet haben, um die geringe Wirksamkeit dieser Medikamente in ein deutlich besseres Licht zu setzen (2).

Sieht man sich das absolute Risiko an, so profitiert nur 1 % der Bevölkerung vom Einsatz der Statine. Das bedeutet genau, wenn Sie 100 Personen mit Statinen behandeln, so wird gerade mal ein Herzinfarkt vermieden. In 99 % der Fälle haben die Patienten nur die Nebenwirkungen, aber keinen Vorteil. Da diese Zahlen nicht besonders eindrucksvoll sind (beziehungsweise auf Seiten der Nebenwirkungen schon), verwenden die Befürworter einfach das relative Risiko und kommen so auf eine Erfolgsrate von 36 – 50 %. Wie STATS von der George Mason Universität erklärt:

„Ein wichtiger Faktor beim relativen Risiko ist, dass es überhaupt nichts über das aktuelle Risiko aussagt.“

Dieser Trick wird übrigens nicht nur bei Statinen angewendet, sondern auch bei anderen Medikamenten, die – wenn man das absolute Risiko heranzieht – nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit haben. Dummerweise lassen sich aber viele Ärzte durch diesen Zahlentrick beeindrucken und sind überzeugt, dass sie ihren Patienten tatsächlich etwas Gutes tun.

Wie funktionieren Statine?

Statine blockieren ein Enzym, die sogenannte HMGCoA-Reduktase. Dieses Enzym wird für die Cholesterinsynthese in der Leber benötigt. Durch die Blockade wird das Gesamtcholesterin gesenkt. Ich habe schon in einem anderen Post darüber geschrieben, warum das Gesamtcholesterin kein Marker für das Herzinfarktrisiko ist, und welche Laborwerte besser geeignet sind.

Nun schauen wir uns doch mal an, was Statine im Körper anrichten.

Statine blockieren Coenzym Q10

Die Blockierung der HMGCoA-Reduktase führt nicht nur zu einem reduzierten Gesamtcholesterin, sondern auch zu einem CoQ10 Mangel. Laut Meinung vieler Wissenschaftler ist es genau dieser Mechanismus, der zu den gravierenden Nebenwirkungen der Statine führt.

CoQ10 (Ubiquinon) wird von jeder einzelnen Körperzelle benötigt und ist lebensnotwendig für Ihre Gesundheit und ausreichende Energie. Die reduzierte Form des CoQ10 (Ubiquinol) ist ein extrem wichtiger Bestandteil der Atmungskette und für die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat), eines Energielieferanten für die Körperzellen (mit der dazugehörigen Biochemie möchte ich Sie jetzt nicht langweilen).

Wir halten fest: CoQ10 Mangel führt zu einem Energiemangel. Wenn Sie sich jetzt noch überlegen, dass Ihr Herz, als ständig pumpender Muskel, dasjenige Organ im Körper mit dem höchsten Energiebedarf ist, dann ist es leicht vorstellbar, dass Statine absolut verheerende Nebenwirkungen haben können.

Und während von den Unterstützern ins Feld geführt wird, dass Statine Herzinfarkte vermeiden helfen (wie gesagt mit Unterstützung eines statistischen Tricks), so führt der Einsatz dieser Medikamente tatsächlich in vielen Fällen zum Auftreten einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) (3). UUUPS!

Wenn Sie also unbedingt ein Statin nehmen müssen (und das ist eine Frage, die Sie auf jeden Fall mit Ihrem behandelnden Arzt klären sollten), so ist es unumgänglich, dass Sie zusätzlich CoQ10 einnehmen. Und da Ubiquinol deutlich besser vom Körper aufgenommen wird, würde ich Ihnen dieses als Nahrungsergänzungsmittel empfehlen. Die Dosierung beträgt 100 – 200 mg täglich.

Eine Studie im European Journal of Pharmacology hat aufgezeigt, dass Ubiquinol die Zellschäden, die durch den Gebrauch von Simvastatin auftreten, reparieren und so bei Muskelzellen die Ausbildung einer Myopathie (Muskelerkrankung) verhindern konnte (4).

Übrigens, nur mal angemerkt: CoQ10 und Ubiquinol sind fettlösliche Substanzen. Der Träger, an den sie gebunden werden, ist Cholesterin, also diese wahnsinnig schädliche Substanz, vor der uns alle warnen. Was ist die Natur doch für ein Witzbold (oder haben wir einfach etwas nicht richtig verstanden?).

Tatsächlich sorgt Ubiquinol als sehr starkes Antioxidans dafür, dass Ihr LDL (das sogenannte „schlechte“ Cholesterin) in reduziertem Zustand bleibt (im Gegensatz zu dem tatsächlich schädlichen oxidierten LDL). Wenn Sie also durch Statine Ihre CoQ10 Konzentration senken, dann kann es mangels Antioxidans zur Bildung von oxidiertem LDL kommen. Und dann haben Sie tatsächlich ein Problem.

Es kommt aber noch besser.

Statine führen zu einem Vitamin K2 Mangel

Im März 2015 wurde eine neue Studie im Expert Review of Clinical Pharmacology veröffentlicht, die aufdeckte, dass im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung – dass der Einsatz von Statinen die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) vermindern kann- es sein kann, dass die Medikamente tatsächlich zu vermehrter Arteriosklerose und Herzversagen führen (5).

In der Studie werden mehrere physiologische Mechanismen diskutiert, wie es zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz kommen kann. Einer davon liegt in der Hemmung der Synthese von Vitamin K2 durch die Statine.

Vitamin K2 beugt einer Arterienverkalkung vor, indem es Calcium aus den Gefäßen entfernt und stattdessen in Knochen und Zähnen einlagert (wo wir es auch haben wollen). Laut einer holländischen Studie aus dem Jahr 2009 besteht ein Zusammenhang zwischen reduzierter Kalkablagerung in Gefäßen und mit der Nahrung zugeführtem Vitamin K2 (6).

Da Statine die Funktion von Vitamin K2 im Körper hemmen, können folgende Mangelerscheinungen auftreten:

  • Osteoporose
  • Herzerkrankungen
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Kalzifizierungen an ungewollten Stellen (Fersensporn, Nierensteine)
  • Hirnerkrankungen
  • Krebs.

Statine könnnen neuromuskuläre Erkrankungen hervorrufen

Eine sehr häufige Nebenwirkung von Statinen sind Muskelschmerzen und -schwäche. Was weniger bekannt ist, ist dass eine Verbindung zwischen Statinen und einem progressiven Muskelschwund namens Amyotrope Lateralsklerose (ALS) bestehen kann. Im Uppsala Monitoring Center (Center for International Drug Monitoring), einer Organisation, die mit der WHO zusammenarbeitet, wurde eine große Anzahl von Patienten mit Schädigung des oberen Motoneurons gemeldet, die Statine einnahmen (7).

Obwohl dieser Zusammenhang vielen Wissenschaftlern bekannt ist, raten sie meistens trotzdem dazu, die Statine einzunehmen, da sie der weit verbreiteten Meinung anhängen, dass diese Medikamente zig Tausende Leben retten.

Erhöhtes Krebsrisiko durch Statine

Frauen, die mehr als 10 Jahre lang ein Statin einnehmen, haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko an Brustkrebs zu erkranken (8). Es handelt sich dabei um Invasive Ductale Karzinome und Invasive Lobuläre Karzinome.

Auch das Risiko für das Auftreten von Prostatakarzinomen ist erhöht (9). Dieses Risiko stieg mit einer höheren kumulativen Dosis noch weiter an.

Hinzu kommt, dass man schon seit langer Zeit weiß, dass niedrige Cholesterinwerte mit dem Auftreten von Krebserkrankung in Verbindung stehen (10).

 

Statine erhöhen das Risiko an einem Typ II Diabetes zu erkranken

Eine finnische Studie kam 2015 zu dem Schluss, dass die Einnahme von Statinen das Auftreten eines Typ II Diabetes deutlich erhöhen kann (11). Untersucht wurden 8749 Männer ohne Diabetes über einen Zeitraum von 5,9 Jahren. Während dieser Zeit kam es bei 625 Probanden zur Diagnose eines neu aufgetretenen Typ II Diabetes.

Probanden, die ein Statin einnahmen hatten ein 46 % höheres Risiko an einem Typ II Diabetes zu erkranken. Das Risiko war für Simvastatin und Atorvastatin dosisabhängig. Die Statintherapie erhöhte die 2 Stunden Glucose Werte eines oralen Glucose Toleranztestes (OGTT) signifikant. Die Insulinsensitivität war um 24 % und die Insulinsekretion um 12 % erniedrigt.

 

Statine verhindern die Zellreparatur, rufen Nervenerkrankungen hervor und führen zu Gedächtnisschwund

Als ob das alles noch nicht genug wäre, berichtet eine Studie aus dem American Journal of Physiology, dass „die Wirkung von Statinen auf andere biologische Eigenschaften von Stammzellen eine neue Erklärung für die klinischen Nebenwirkungen gibt“ (12).

In der Studie wird ausgeführt, dass diese Nebenwirkungen zu einer schnelleren Alterung führen und die „Langzeitanwendung von Statinen mit Nebenwirkungen wie Myopathie, neurologischen Symptomen und einem erhöhten Diabetesrisiko in Zusammenhang gebracht wird (also wie oben schon angeführt).

Die Wissenschaftler der Studie gehen davon aus, dass die Gesundheitsprobleme, die durch die Statintherapie hervorgerufen werden können, heruntergespielt wurden. Tatsächlich traten bei Patienten, die diese Cholesterinsenker einnahmen, folgende Symptome auf:

  • Katarakt (Grauer Star)
  • Müdigkeit (Fatigue)
  • Leberprobleme
  • Muskelschmerzen
  • Gedächtnisschwund

Ganz einfach ausgedrückt, verhindern Statine die normale Zellfunktion derart, dass die Zellerneuerung und Reparaturleistungen vereitelt werden. Zusätzlich kommt es zu neu auftretenden Gesundheitsproblemen oder einer Verschlimmerung bereits bestehender Probleme.

Stammzellforscher und Hauptautor der Studie, Professor Reza Izadpanah, kommt zu dem Schluss, dass „die Studie aufzeigt, dass Statine den Alterungsprozess beschleunigen. Individuen, die Statine zur Vorbeugung nehmen, sollten dies überdenken, da sie gravierende unerwünschte Nebenwirkungen auf den Körper haben können.“

Schnellere Alterung? Wenn Sie mich fragen, klingt das nicht nach einem Medikament, das ich einnehmen möchte.

 

Und noch einige weitere Nebenwirkungen

Auch eine Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine kommt zu dem Schluss, dass Forschungsergebnisse für Statine selktiert werden, damit sie möglichst gut für die Pharmafirmen aussehen. Laut Pacific Standard werden „negative Nebenwirkungen von Statinen heruntergespielt und Resultate durch die begrenzten Parameter der Studien verzerrt“ (13).

Wie bereits angemerkt, treten die Nebenwirkungen dosisabhängig auf und können durch eine Reihe von Faktoren verstärkt werden, zum Beispiel die Einnahme weiterer Medikamente, eine Schilddrüsenerkrankung oder das Vorhandensein eines metabolischen Syndroms (und was beinhaltet das metabolische Syndrom? Eine Fettstoffwechselstörung – genau!).

Zusätzlich zu den bereits angemerkten, werden noch folgende Nebenwirkungen berichtet:

  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • Bluthochdruck
  • Atembeschwerden
  • Anämie (Blutarmut)
  • gestörte Sexualfunktion (durch gestörte Synthese von Sexualhormonen)
  • Immunschwäche

Wie bereits angemerkt gibt es nur eine Gruppe, für die Statine einen Vorteil zeigen, und das sind Männer mittleren Alters, die eine kardiovaskuläre Erkrankung haben. Für die Vorbeugung eines Herzinfarkts und in der Wirkung auf die Gesamtmortalität schneiden sie sehr schlecht ab (14, 15).

Die Idee der Amerikaner, Statine auch Kindern zu verschreiben (deren Hirnentwicklung auf Cholesterin angewiesen ist), ist absolut verantwortungslos. Genauso verantwortungslos ist es aber, Medikamente, die zu einem Gedächtnisverlust und Muskelschwund führen können, älteren Patienten zu verschreiben, ohne dass für diesen Personenkreis eine Wirksamkeit belegt wäre. Und genau das ist bei uns tägliche Praxis.

 

(1) http://www.arznei-telegramm.de/html/2004_06/0406056_02.html

(2) How statistical deception created the appearance that statins are safe and effective in primary and secondary prevention of cardiovascular disease.   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25672965

(3) http://www.express.co.uk/life-style/health/633160/Cholesterol-drug-statins-cause-heart-disease-experts

(4) Ubiquinol rescues simvastatin-suppression of mitochondrial content, function and metabolism: Implications for statin-induced rhabdomyolysis. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014299913003026

(5) Statins stimulate atherosclerosis and heart failure: pharmacological mechanisms.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25655639

(6) A high menaquinone intake reduces the incidence of coronary heart disease. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19179058

(7) Statins, Neuromuscular Degenerative Disease and an Amyotrophic Lateral Sclerosis-Like Syndrome. http://link.springer.com/article/10.2165%2F00002018-200730060-00005

(8) Long-term statin use and risk of ductal and lobular breast cancer among women 55 to 74 years of age. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23833125

(9) Statins increase the risk of prostate cancer: a population-based case-control study. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21480313

(10) The statin-low cholesterol-cancer conundrum. https://academic.oup.com/qjmed/article-lookup/doi/10.1093/qjmed/hcr243

(11) Increased risk of diabetes with statin treatment is associated with impaired insulin sensitivity and insulin secretion: a 6 year follow-up study of the METSIM cohort. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25754552

(12) The Impact of Statins on Biological Characteristics of Stem Cells Provides a Novel Explanation for Their Pleotropic Beneficial and Adverse Clinical Effects. http://ajpcell.physiology.org/content/early/2015/07/23/ajpcell.00406.2014

(13) Statins, Lou Gehrig and Big Questions.  https://psmag.com/statins-lou-gehrig-and-big-questions-1b8a86c39783#.1zowc4cgu

(14) Statins are not associated with a decrease in all cause mortality in a high-risk primary prevention setting. http://ebm.bmj.com/content/16/1/8.full?keytype=ref&siteid=bmjjournals&ijkey=2O5HDIwLeaWMI

(15) Cholesterol confusion and statin controversy.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4513492/

47 Gedanken zu „Statine – wenig Wirkung, viel Nebenwirkung“

  1. Statine sind nur gut für die Laborwerte !Ich nehme seit ca.10 Jahren 5mg Atorvastatin wegen maessig erhöhter Cholesterinwerte. Trotz guter Laborwerte( Gesamtcholesterin ca.200, LDL um 100 und HDL immer über 80, Triglyceride um 50,rasanter Anstieg des Coronarkalks lt.Herzkalk CT von 2004 ,2014u.2017 von 50 auf 2040 (Agatston Score), allein in den letzten 3 Jahren von 1030 auf2040!Ich bin 83, sehr sportlich,BMI 23, gesunde Ernährung.Vielleicht finde ich in Ihren Newslettern eine Anregung, wie ich meine Kalkbilanz verbessern kann.

    1. Ist bei Ihnen schon einmal der Homocystein Wert bestimmt worden? Erhöhte Homocysteinkonzentrationen führen zur Plaquebildung. Sollte dieser Fall bei Ihnen vorliegen, so kann durch die Gabe von Vitamin B6, B12 und Folsäure eine Normalisierung des Wertes herbeigeführt werden.

  2. Kam jetzt durch Zufall auf die Seite, nachdem ich den Film “ Cholestrein, der große Bluff “ gesehen habe.
    Ich nehme auch viele Jahre Simvastatin und überlege, ob ich das Mittel absetzen kann oder soll.Mein vater ist 1985 mit einen Herzinfakt gestorben. Ich war schon 7 mal im Krankenhaus und habe einen Stent mit den Ballonkathetern jeweils geweitet bekommen.
    Bin jetzt leider total verunsichert………….
    Liebe Grüße

    1. Lieber Herr Pohl,
      bitte haben Sie dafür Verständnis dafür, dass ich Ihnen ohne nähere Kenntnisse Ihrer Umstände dazu keine Empfehlung geben kann. Sehen Sie sich Ihre Lebensumstände (Ernährung, Stress, Schlaf, Bewegung) an. Gibt es dort Verbesserungsbedarf? Auch Ihr Alter ist für diese Entscheidung interessant. Wie in dem Post angemerkt, zeigen Statine nur eine gewisse Wirkung zur Vorbeugung eines zweiten Herzinfarktes bei Männern im Alter von 40 – 50 Jahren.

  3. Hallo Frau Dr. Bendig,

    ich (m, 47) nehme seit fünf Jahren Statine nach Herzinfarkt in 01/2013 aufgrund Hypercholesterinämie. Die Probleme sind nicht unerheblich: unter Simvastatin ging es los mit wirklich starkem Juckreiz an den unmöglichsten Körperregionen. Dann würde gewechselt auf Atorvastatin, welches mich mit einer Bauspeicheldrüsenentzündung ins Krankenhaus brachte. Meine Recherche brachte die Ärzte überhaupt erst auf den Gedanken, dasss es sich um eine Nebenwirkung handeln könnte. Bis dahin wurde mir Alkoholismus unterstellt, da auch die Leberwerte erhöht waren. Erst das Absetzen für 4 Wochen belegte meine Vermutung – alle Werte waren wieder top. Bis auf das Cholesterin. Es wurde gewechselt auf Inegy 10/10 seit 05/2015. Hiernach stellten sich Probleme ein, die ich zunächst gar nicht in Verbindung brachte mit Inegy. Schmerzende Ellenbogen waren als Tennisarme diagnostiziert, was bei einem leidenschaftlichen Golfspieler nicht abwegig erscheint. Nach Korthisonspritzen folgte Besserung. In 01/2016 kamen starke Fersenschmerzen hinzu – mit Zeitverzug beidseitig. Ich konnte kaum noch schmerzfrei gehen, wobei ich wirklich nicht überempfindlich bin. Das dauerte rund 4 Monate an und verschwand wieder. Massagen mit Entzündungshemmender Creme waren hilfreich. Auch dies führte ich auf mein Hobby zurück, da ich 3-4 mal wöchentlich auf dem Platz war. In 11/2017 folgten dann sehr schmerzhafte Knieprobleme. Ein MRT lieferte keinerlei Diagnostik – es sah alles normal aus. Der Orthopäde empfahl einige Tage zu warten, ob sich der Zustand wieder verbessert, was auch der Fall war. Nach 14 Tagen ging es dann wieder urplötzlich und sehr schmerzhaft los und zeigte sich auch wieder mit einer Schwellung des Knies. Das ging soweit, dass ich nachts aufgrund der Schmerzen nicht schlafen konnte. Wieder begann ich zu recherchieren und stieß auf zahlreiche Patientenberichte zu Nebenwirkungen mit Statinen. Ich beschloss in 12/2017 die Statine kurzweilig abzusetzen, um zu prüfen was geschieht. Ergebnis: das Knie ist zu 95% wieder bewegbar, Schmerz nahezu bei 0%. Meine Augenleistung nimmt wieder zu (seit Statingabe auf -2,5 Dioptrin). Wobei letzteres auch mit dem Alter anteilig zusammenhängen kann. Mitte 01/2018 werden nun die Blutwerte erneut geprüft und bis dahin möchte ich konzeptionell weiter sein. Mein Heißhunger auf Schokolade ist komplett weg, mein Drang nach kulinarischer Befriedigung ist bei Null. Ergo: ich habe mich wieder im Griff. Und das Gewicht geht ebenfalls zurück. Von 102,3 kg Mitte 12/2017 auf 100,4 kg Anfang 01/2018 trotz Weihnachtstage- und essen.

    Q10 wird ebenso wie Aminosäuren häufig erwähnt. Ebenso ein Gentest, der ggf. weitere Anhaltspunkte liefern kann.

    Mein Kardiologe bot mir an, mir Cholesterinsenker intravenös 14-tägig zu geben, was die Kassen aber ungern tun aufgrund der hohen Kosten (500€/Spritze). Diese sollen frei von Nebenwirkungen sein. Fragt sich nur, warum die Kassen dann so eine „Karriere“ zulassen!?

    Mein Bedarf an Experimenten ist jedenfalls überschaubar, weshalb ich aktuell verstärkt auf die Ernährung achte. Ich ergänze dies täglich mit Agenin und L-Karnetin sowie viel Vitamin-C. Fraglich ist, ob die abspritzen wirklich so frei an Nebenwirkungen sind.

    Statine geraten für mich immer mehr in den Fokus fragwürdiger Strategien. Oder liege ich mit meinen Erfahrungen und Schlussfolgerungen vielleicht doch nicht ganz richtig? Ich möchte mich ungern auf dünnes Eis begeben und wäre an Ihrer Meinung interessiert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alexander F.

    1. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig,

      ich habe nach dem TV-Beitrag “ Cholesterin, der große Bluff“ die Einnahme von Simva Basics 40 mg abgesetzt. Können sich eventuell entstandene Nebenwirkungen wieder abbauen. Kann eine Muskelschwäche wieder aufgebaut werden. Ich fühle mich auch oft müde. Möglicherweise hängt das aber mit meinen 79 Jahren zusammen.
      Für eine entsprechende Mitteilung danke ich Ihnen.

      Mit frendlichen Grüßen,

      Gisbert Ultes

      1. Sehr geehrter Herr Ultes,
        ja, prinzipiell können Nebenwirkungen der Statine sich nach dem Absetzen wieder zurückbilden. Dies kann allerdings einige Monate dauern. Hilfreich wäre ein Muskelaufbautraining, für das Sie auch mit 79 Jahren noch nicht zu alt sind (lassen Sie sich nichts Gegenteiliges erzählen!). Falls Sie es noch nicht tun, sollten Sie unbedingt Coenzym Q10 als Nahrungsergänzung einnehmen. Dies ist ein extrem wichtiges Enzym für den Energiestoffwechsel des Körpers, dessen Synthese durch die Statine verhindert wird (das bedeutet, Sie haben mit ziemlicher Sicherheit einen Mangel).
        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. Simone Bendig

        1. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig,

          vielen Dank, dass Sie sich Zeit für mein Problem nahmen. In welcher Form und wie viel und lange soll das Coenzym Q10
          eingenommen werden?
          Ich danke Ihnen, falls Sie noch Zeit zur Stellungnahme meiner Frage haben.

          Mit freundlichen Grüßen,

          Gisbert ultes

          1. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig
            Mein Mann Ist 80 Jahre alt. Seit 20 Jahre nimmt er Statine Atovastatin 20 mg tägl. Grund: 1) Herzinfarkt 2.erhöhte Cholesterin werte ( damals Allg Chol. 300) Trygl. 250.
            Seit einem Jahr klagt er über brennende schmerzen in den Beinen. Labor Werte haben Wit D und Vit B12 zu niedrig.
            Mein Mann hat Vit. D3 50 st. genommen. Er ist aber nicht schmerzfrei.

            Die schmerzen kommen und gehen.
            Jetzt nach Ordnung des Arztes bekommt 1 wochentlich Vit. B12 s.c. und Liryka 50 mg. !!

            Meine Frage:
            Neuropathische Beschwerde nach 20 jahre durch Statine?

    2. Hallo Frau Dr. Bending,
      ich habe viele Jahre Simvastatin, danach Atorvastatin 10mg eingenommen. Ich habe so schlimme Schmerzen, eigentlich kam es mir vor, wie im ganzen Körper gehabt. Mit meinen 54 Jahren habe ich mich wie eine 100jährige aus dem Bett gequält. Nach dem Absetzen , nach Rücksprache mit meiner Ärztin, ging es mir immer besser. Letztendlich waren alles Schmerzen nach ein paar Wochen weg. Nun ist mein Gesamtcholesterin leider wieder auf 310 gestiegen. Da ich Adipositas sowie einen LZZ von 7,5 habe, sollte ich nun meine Statine wieder nehmen. Was soll ich sagen….Schmerzen kommen wieder und meine bestehenden Ohrgeräusche wurden noch viel schlimmer. Ich habe nun doch Angst bekommen,möchte aber lieber die Tablette absetzen und es über die konsequente Ernährung versuchen. Was würden Sie mir raten. Bin echt verzweifelt , hauptsächlich wegen meiner Ohren.

      1. Hallo Frau Kern,
        Sie sind mit einer Ernährungsumstellung sicherlich besser beraten. Im Hinblick auf den Zucker sollten Sie Kohlenhydrate meiden und mehr nicht stärkehaltige Gemüse (im Wesentlichen alles, was über dem Boden wächst) und wenig Obst essen (und hier vor allem Beeren, da sie wenig Zucker enthalten). Dazu gesunde Fette (Butter, Kokosöl, Olivenöl etc.). Das wird sich auch in Ihrem Gewicht bemerkbar machen (mit der richtigen Ernährung ist Abnehmen nämlich eigentlich ganz einfach).

  4. Hallo!

    Interessanter Artikel, vielen Dank.
    Bei meinem Kind (schlank, sportlich, gesunde Ernährung) wurde auch ein zu hoher Wert festgestellt (gesamt 250, LDL ca 155, es wurde bereits 2x bestimmt), es hieß das könne nur die familiäre Hypercholesterinämie sein. Jedoch haben wir Eltern beide ganz normale Werte, auch ist aus der Familie nichts auffällig, es gab keine frühen Herzinfarkte (wenn, dann >70). Im Netz steht es ist autosomal-doninant vererbbar. Irgendwas passt da also nicht. Die Ärzte würden am liebsten ab 8 o. 10 Jahren ein Statin verschreiben. Aber nach allem was ich dazu gelesen habe, frage ich mich wirklich ob das Cholesterin dabei nicht das geringere Übel ist…

    Was wäre ihr Rat?

  5. Wo sind die Segnungen der modernen Medizin ??
    Hab einen komplikationsreichen Herzkatheter mit Perforation, Hämatoperikard, iatrogener Leberverletzung und anschließendem Dressler Syndrom knapp lebend über – standen. Erhielt Cortison, Voltaren, Statine, Mirtazapin, ß-Blocker über Jahre, bis ich nicht mehr aus den Augen sehen konnte-wegen medikamentöser Adipositas– und die Niere kaputt war .. ? Das nannte man dann metabolisches Syndrom !Sollte musste daraufhin Statine nehmen in Höchstdosis ! Bis ich muskelschwach bis zur Gehunfähigkeit wurde ! „Nein das sind alles keine Neben wirkungen“, wurde mir chefärztlich versichert ?? Auch die einsetzenden Gedächtnisstörungen nicht ?? Schießlich machte ich auf eigenes Risiko Auslassversuche, die zur erfreulichen Rückbildung der kognitivden & muskulären Störungen führten ! Sagen Sie mal : können die Kollegen nicht lesen, nicht denken–sind die in der Unschuld Sklaven der Farma- Indoktrination- oder Repzeptur-Vieh der Leitlinien-Strategen ??
    Auf jeden Fall bin ich nach den gehäuften Fehlentscheidungen erfolgreich zum Krüppel geworden. C’est la vie !
    Resumee: Trau keinem mehr in weißem Kittel– auch wenn Du selber Arzt bist ! Und Kardiologe dazu ! JEG Febr.2018

  6. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig,

    aufgrund erhöhter Cholesterinwerte hat meine Schwiegermutter im Alter von 76 Jahren von Ihrem Hausarzt Atorvasstatin verschrieben bekommen und diese 3 Jahre lange genommen.

    Schon Monate nach der Einnahme spürte sie eine Schwäche und auch Schmerzen in den Beinen, welches sich schleichend verschlechtert hat. Erst nach 3 Jahren sind wir zufällig darauf gestoßen, dass dies von den Statinen kommen kann. Inzwischen kann meine Schwiegermutter nicht mehr laufen, sie sagt sie habe Muskelkrämpfe, bei Berührung würde es sich anfühlen wie wenn Strom durch die Muskeln fließt, sie ist absolut kraftlos.

    Können Sie mir sagen, ob es eine Möglichkeit gibt die Situation zu verbessern bzw. wo wir und hinwenden können?

    Viele Grüße
    Peter Müller

    1. Sehr geehrter Herr Müller,
      ich hoffe, Ihre Schwiegermutter hat das Statin inzwischen abgesetzt. Falls nicht, wird es höchste Zeit.
      Ein amerikanischer Kollege behandelt die Statin Nebenwirkungen mit einer Kombination von Nahrungsergänzungsmitteln. Sein Regime sieht folgendermaßen aus:
      200 mg Coenzym Q10 1x tgl.
      200-600 mg Magnesium 1x tgl.
      2-3 g L-Carnitin 1x tgl.
      5 g D-Ribose 2 – 3x tgl.
      Und für die Polyneuropathie, denn darum handelt es sich bei den brennenden Schmerzen
      100 – 300 mg Alpha-Liponsäure.
      Ich hoffe, damit kann ich Ihnen weiterhelfen.

    2. Sehr geehrter Herr Müller,
      Ich hatte vor 3 Jahren im Alter von 51 Jahren einen Schlaganfall.
      Nun hatte ich auch warscheinlich einiges dazu beigetragen. Ich habe jeden Tag 14 bis 16 Std gearbeitet , der Schornstein musste immer rauche und von Ernährung kann man nicht wirklich reden.
      Zu meinem Schlaganfall gesellte sich noch Hashimoto.
      Wie man mir sagte , hat der Schlaganfall in der stattgefunden .
      Ich habe meine komplette Ernährung umgestellt aufgehört zu rauchen und trotz allem habe ich in einem Zeitraum von 3 Monaten 50 kg zugenommen . Ich dachte davon kommen meine Schmerzen in den Beinen . Aber als ich meiner Schwiegertochter meine Medi gezeigt habe sagte sie mir direkt das die Schmerzen von den Cholesterinsenkern kommt.. nun ich konnte kaum noch laufen und ich setzte die Senker ab.
      Bei einer Physitherapeutin lies ich meine Triggerpunkt e lösen und ich kann wieder laufen auch Schmerzfrei.
      Vielleicht hilft es ja etwas.

  7. Liebe Frau Dr. Bendig,
    bin heute auf erst auf Ihre Seite aufmerksam geworden. War gestern bei Kardiologen, der mir Statine empfohlen hat, weil das Cholesterin zu hoch ist (um 300). Dort bin ich nur gelandet, weil ich seit fast 3 Jahren Rückenschmerzen haben und keiner was findet. Rücken, Beine, echt übel. Soll jetzt Östrogen nehmen, weil die Schmerzen evtl. vom Östrogenmangel kommen. Hormone ohne Wechseljahrsbeschwerden?? Auch irgendwie seltsam und will ich im Grunde nicht.
    Aber das ist ein anderes Thema. Bis jetzt ist bei meinem Ärztemarathon wegen der Schmerzen nur eine Osteopenie herausgekommen. Nehme jetzt Vit D, Vit K2 und Calcium. Alle anderen Ärzte zucken die Schultern (und ich bin es einfach leid).
    Zum Cholesterin: ich bin 52, 160 cm, 48 kg, sportlich, ernähre mich gesund, koche frisch, nur bisschen viel Süßkram. Keine Herzinfarkte in der Familie. Aber meine Mutter hatte eine zugesetzte Halsschlagader, auch sie hat hohe Cholesterinwerte.
    Könnten Sie mir bitte eine Einschätzung zu meinen Werten geben? Ich möchte sehr, sehr ungern Statine nehmen.
    Cholesterin: um 300.
    Triglyceride: 50
    HDL-Cholesterin: 81
    LDL-Cholesterin: 197
    LDL/HDL-Quotient
    Diese Werte sind leider schon 1 1/2 Jahre alt, aber da wurden sie letztmalig aufgeschlüsselt.
    Dazu ein Wert vom Rheumatologen von Frühjahr 2017, bei dem ich wegen der Rückenschmerzen auch war (kein Rheuma):
    hsCRP: 0.0
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung und Antwort!

    Ihren Migräneartikel finde ich auch äußerst interessant. Habe Migräne, seit ich 18 bin und ohne mein Sumatriptan-Doping geht beim Anfall gar nichts. 100mg nehme ich oder auch Imigran-Spritzen, meistens kommen die Schmerzen 3 oder 4 Nächte lang wieder. Die Migräne habe ich übrigens auch von meiner Mama.

    Freue mich auf Ihre Antwort!
    Herzliche Grüße
    Susanne Eichel

    1. Ganz generell, denn ohne eine wirklich ausführliche Anamnese sind konkrete Empfehlungen nicht möglich, kann ich nur folgendes sagen: Das Gesamtcholesterin als Risikomarker ist überbewertet. Gut ist, dass Ihre Triglyzeride niedrig sind. Diese sind für die Einschätzung eines Infarktrisikos wichtig. Bei einem hsCRP von 0,0 braucht man wohl nichts mehr zu sagen – besser geht’s nicht.
      Sowohl Ihre Osteopenie als auch die Migräne lassen viel eher die Frage aufkommen, ob Sie nicht unter einer Nicht-Zöliakie Glutensensitivität leiden. Vielleicht lesen Sie sich zu diesem Thema einmal meine Posts durch.
      Viele Grüße

      1. Liebe Frau Dr. Bendig,
        herzlichen Dank für Ihre Antwort! Ihre Einschätzung bestärkt mich darin, sehr vorsichtig mit den leider sehr allgemeinen und viel zu gängigen Statine-Empfehlungen zu sein. Ich werde versuchen, mich dahingehend noch besser zu informieren.
        Was ich übrigens vergessen hatte hinzuschreiben, war der LDL/HDL-Quotient. Der lag bei 2,43.
        Vielen Dank auch für den Gluten-Hinweis. Sehr gerne lese ich mir Ihre Posts dazu durch!
        Viele Grüße
        Susanne Eichel

  8. Hallo,
    Ich war wegen einer Abklärung von Bluthochdruck beim Kardiologen. Außerdem bin ich übergewichtig 183cm und wiege 113 Kilo. Ich habe eine Gerinnungsstörung Faktor V Leiden heterozygot keine Aktivierungszeichen. Ich bin 40. Mein Vater hatte in den 90ern einen Herzinfarkt. Ich bin nicht unfit und treibe Sport. Mein Cholesterin Gesamt liegt bei 227 und LDL bei 127. Nach Langzeitblutdruckmessung und Bel. EKG wurde meine Blutdruckmedikation angepasst. Bisoprolol plus morgens 5/12,5mg und Abends 10mg Amlodipin. Außerdem empfielt der Kardiologe 20mg Simvastatin abends einzunehmen um meinen LDL Cholesterin unter 100 zu bekommen als Vorbeugung einer Gefäßverstopfung und Reduzierung des Herzinfarkt oder Schlaganfallrisikos. Simvastatin vertrage ich nicht ich leide unter Muskelschmerzen und krämpfen sowie Schwindel und ein Benommenheitsgefühl. Habe diese abgesetzt nach dem Absetzen waren die Beschwerden innerhalb einer Wicje verschwunden jetzt wurde ich auf Fluvastatin umgestellt habe innerhalb kürzesterZeit die selben Beschwerden ich habe das Medikament abgesetzt. Keine Beschwerden mehr. Ich kann als Feuerwehrmann meine Tätigkeit mit diesen Beschwerden nur schwer ausführen.

  9. Liebe Frau Dr. Bendig,
    ich nehme Marcoumar wegen APS und Valsartan und Simvastatin 40 mg, weil Cholesterin zu hoch ist. Bin aber normalgewichtig, ernähre mich recht gesund und mache 2 – 3 Stunden Bewegung pro Woche. Chol=385, HDL 115, Triglyceride 90, daher LDL 252. Auch ich habe immerwieder Muskelschmerzen oder Krämpfe. Habe sehr viel über Statine und auch die negativen Folgen und über die Fragwürdigkeit gelesen und möchte Simvastatin absetzen. Ich hatte auch nie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Kann ich sofort absetzen oder ausschleichen? Kann der Cholesterinwert auf 500, 700 oder darüber ansteigen? Wann muss man wirklich Statine nehmen? Ihre Infos finde ich sensationell toll, danke.
    Freundliche Grüße
    Eva D.

    1. Wann muss man wirklich Statine nehmen? Das ist eine gute Frage. Untersuchungen zeigen uns immer wieder, dass Statine nur einen sehr eingeschränkten Nutzen haben und zwar für Männer mittleren Alters, die bereits einen Herzinfarkt gehabt haben. Für Frauen ist bisher überhaupt kein Nutzen nachgewiesen worden. Übrigens haben ca. 50 Prozent der Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, völlig normale Cholesterinspiegel, was ein weiterer Hinweis darauf ist, dass wir dem falschen Pferd hinterherlaufen. Auf der anderen Seite gibt es genug Untersuchungen, die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen niedrigen Cholesterinwerten mit Demenzen und Krebserkrankungen geben. Ich kann nur sagen – jede einzelne Zelle unseres Körpers ist in der Lage, Cholesterin herzustellen. Glauben Sie wirklich, dass die Natur dafür gesorgt hätte, dass unserem Körper jederzeit Cholesterin zur Verfügung steht, wenn es denn so schädlich wäre? Solche Fehler machen nur Menschen!

  10. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig, ich hätte gern Ihre Meinung zur Einnahme von ArmoLIPID statt Silvester in erfahren. Mit frdl. Grüssen! Hj. Hoffmann

    1. Die Idee, den Cholesterinspiegel diätetisch zu senken, finde ich zunächst mal gut. Allerdings scheint mir ArmoLIPID da nicht das richtige Mittel zu sein. Es enthält eine synthetische Folsäure, die von unserem Körper nicht als Folsäure erkannt wird (im Gegensatz zur Folsäure aus z.B. grünem Blattgemüse) und das allseits beliebte Magnesiumstearat als Trennmittel, das dafür sorgt, dass Ihr Darm Nährstoffe nicht mehr so gut aufnehmen kann. Auch Siliciumdioxid hat einen eher schlechten Ruf. Mein Rat: Senken Sie Ihren Cholesterinspiegel mit einer gesunden Ernährung (wenn er denn überhaupt gesenkt werden muss).

      1. Hallo Frau Dr. Bendig,

        vor ca. 2 Jahren wurden bei mir erstmalig mit 48 Jahren eine Plaque in der Bauchaorta von ca. 1,5 cm Länge und 0,5 cm Höhe diagnostiziert; nach 1, 5 Jahren war dieses Plaque unverändert – nun ist es in der Länge um 0,5 cm gewachsen. Als Risikofaktor habe ich „lediglich“ Bluthochdruck, der jedoch seit vielen Jahren mit Ramipril eigentlich gut eingestellt ist. Karotiden und Herz sind völlig unauffällig. Mein LDL-Wert liegt aktuell bei 114, Tryglyceride bei 73 und der Gesamtcholesterin bei 193. Eine belastende Familienanamnese gibt es hierzu nicht. Ärztlicherseits wird vorgeschlagen, den Cholesterinwert durch Statine zu senken – angesichts der aufgezeigten Nebenwirkungen bin ich da natürlich wenig begeistert und würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Vorgehensweise in einem solchen Fall mitteilen könnten. Ganz herzlichen Dank im voraus!

        1. Ich kann Ihnen versichern, dass ich einem Patienten mit Ihrer Konstellation kein Statin vorschlagen würde. Stattdessen empfehle ich Ihnen, in Ihren Speiseplan Nahrungsmittel aufzunehmen, die natürlicherweise Plaque reduzieren, z. B. Kurkuma, Granatapfel, Fischöl, Grüner Tee.

          1. Hallo Frau Dr. Bendig,

            vielen Dank für Ihre eindeutige Antwort. Genau wie Sie bin ich von der vorgeschlagenen Statin-Therapie wenig begeistert – andererseits möchte ich natürlich auch nicht riskieren, ohne Behandlung ein Aneurysma an der Stelle zu bekommen. Sie sprechen von Plaquereduzierung durch die von Ihnen genannten Nahrungsmittel – hier würde mich noch interessieren, ob diese Wirkung durch Studien belegt ist. Können Sie mir ggf. spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Arzneimittel hierzu empfehlen?
            Bislang wurden bei mir weder der Lipoprotein-a-Werte noch der CRP und Homocystein-Wert ermittelt – sollte das für ein umfassende Beurteilung nicht sinnvollerweise durch meinen Arzt erfolgen?
            Für eine ergänzende Antwort bedanke ich mich im voraus ganz herzlich – vielen lieben Dank!

  11. Nachdem ich viel über Wirkungen und Nebenwirkungen von Statinen gelesen habe überlege ich dieses Medikament wieder abzusetzen ( Atorvastatin, 10 mg ) – nach Rücksprache mit meinem Hausarzt. Hintergrund : vor 9 Wochen hatte ich einen cerebralen Krampfanfall ( epileptisch ?) mit Bewustseins-Verlust – wahrscheinlich ausgelöst durch eine plötzliche Hypoglykämie. In verschiedenen Medien erfuhr ich dass Statine diesen Zustand auslösen könnten. Gibt es dafür wirklich belegte Anzeichen ? Eigentlich benötige ich dieses Medikament ( noch ) nicht da meine LPL-Werte nur geringfügig über 200 liegen.

    1. Es gibt Fallberichte über Hypoglykämien nach Statinéinnahme. Allerdings scheinen Statine deutlich häufiger Verursacher eines Typ II Diabetes zu sein (also den genau entgegengesetzten Effekt zu haben).

  12. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig,
    Bei einer Untersuchung der Halsgefäße vor 7 Jahren wurde Plaque Ablagerung festgestellt. Seitdem muss ich Atorvastatin (30 mg) einnehmen. Der Status wir jährlich kontrolliert und ist seit 3 Jahren unverändert. Der Befund zurzeit: „Gemischte Plaques im Karotis Bulbus und der proximalen Acl bds. links noch geringgradige Stenose (1,9 m/s) rechts keine relevante Stenose.“
    Ich habe Normalgewicht und meine Cholesterinwerte, die ebenfalls jährlich kontrolliert werden, sind alle im Normalbereich.
    Trotzdem soll ich weiter Atorvastatin 30 mg nehmen, damit die Plaque Bildung nicht weiter fortschreitet. Da ich 71 Jahre alt bin und die Statine absetzen möchte, suche
    ich nach einer Alternative.
    Ich habe vom „Roten Reismehl“ gehört – was halten Sie davon?
    Für einen Rat von Ihnen wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hans-Peter-Mätzke

    1. Sehr geehrter Herr Mätzke,
      leider habe ich keine Erfahrung mit rotem Reismehl. Mir persönlich gefällt an Reis die Arsenbelastung nicht. Allerdings kann ich Ihre Bedenken den Statinen gegenüber absolut verstehen. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass Granatapfelsaft durch seine hohe antioxidative Wirkung in der Lage ist, arterielle Plaques sowie auch die Oxidation von LDL zu verringern. Auch über Ihre Ernährung können Sie natürlich viel dazu beitragen, dass sich keine weiteren Plaquauflagerungen bilden (Verzicht auf entzündungsauslösende Nahrungsmittel wie Getreide und Milchprodukte, dafür erhöhter Konsum von Gemüse und Gewürzen wie Kurkuma).

  13. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig,
    darf ich fragen, ob Sie bezüglich Ihres Berichtes über Cholesterinsenker von einer Firma gesponsert werden, die Ubiquinol vertreibt ?
    Bitte um eine ehrliche Antwort.

    Vielen Dank,
    E. Binder

  14. Sehr geehrte Frau Dr. Bending,
    Ende März 2018 hatte ich mit 42 Jahren einen Herzinfarkt (Hinterwandinfarkt mit einem Stent). Ich hatte normale Cholesterinwerte, bin Nichtraucher, kaum Alkohol, viel Sport, aber familiäre Vorbelastungen… Ich bin 197cm groß und wiege 97 kg.

    Seitdem „muss“ ich folgende Medikation nehmen:
    ASS 100 1x morgens
    Ticagrelor p.o 90mg 1x morgens und 1x abends
    Atorvastatin 40mg 1x abends
    Ramipril 2,5mg 1x morgens
    Metoprolol 47,5mg 1,5x morgens und 1x abends

    Ich lese viel über Statine im Internet und bin so auf Ihre Internetseite aufmerksam geworden.
    Ich möchte gerne, nach Studium ihres Beitrags zu CoQ10, dieses als „Gegengewicht“ zum Statin einnehmen.
    Ich weiß aber nicht, ob sich das Q10 mit den anderen Medis verträgt (insbesondere die „Blutverdünner“ sollen angeblich problematisch sein).
    Mein Kardiologe meinte, ich würde doch schon genug Tabletten einnehmen…. Gegen meine leichten Muskelschmerzen hat er mir eine Elektrotherapie verschrieben…
    Wie soll ich mich Verhalten? Kann ich Q10 „einfach“ dazunehmen???
    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
    L. D.

    1. Das CoQ10 sollten Sie auf jeden Fall einnehmen, denn wie gesagt, wird die Bildung dieses Enzyms durch die Statine gehemmt. Eine Wechselwirkung mit Ticagrelor ist nicht zu befürchten. Sie schreiben „viel Sport“, sollte es sich dabei um Ausdauertraining handeln, sollten Sie das vielleicht noch mal überdenken.

      1. Beim Sport handelt es sich um Radfahren und joggen. Zur Zeit „krankheitsbedingt“ nicht so intensiv und viel wie vor dem Infarkt. Da waren es sechs Tage die Woche.
        Was meinen Sie mit über denken?
        Vielen lieben Dank und mit freundlichen Grüßen
        L. D.

  15. Hallo Frau Dr. Bendig,
    bei mir wurden im vergangenen Oktober zwei Tias festgestellt, dazu kam hoher Blutdruck, es wurde bei der Herzkathederuntersuchung ein Stent im ungeschützten Hauptstamm gesetzt. Mittlerweile ist der Blutdruck durch Medikamente eingestellt und ich nehme auch präventiv 40 mg Symvastatin. Ca. 5 Wochen nach den Tias stellten sich folgende Probleme ein. MIn Bein fühlt sich immer geschwollen an, obwohl es norrmal ist. Der Brustkorb fühlt sich an, als ob ich eine Rüstung trage, die mich einengt. Von ärztlicher Seite wurde mir gesagt, dass es Paräthesien sind, die vielleicht wieder zurückgehen. Haben Sie einen Rat?

    1. Ich nehme an, dass Ihre Ärzte glauben, dass die Parästhesien durch die TIAs verursacht wurden. Nervenschädigungen können eventuell durch Omega-3 Fettsäuren günstig beeinflusst werden – also durch Fischöl bzw. auch durch den Konsum von fettigen Fischsorten wie zum Beispiel Wildlachs. Sollten die Beschwerden allerdings erst aufgetreten sein, nachdem Sie mit der Statintherapie begonnen haben, so könnte es sich selbstverständlich auch um eine Nebenwirkung der Medikamente handeln.

  16. Sehr geehrte Frau Dr. Bendig,
    vielen Dank für die Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu kommen. Ich bin jetzt 71 Jahre alt.
    Auf Grund einer beim MRT nebenbei festgestellten Verengung
    am Herzkranzgefäß erhielt ich am 5.4.2016 2 Stents eingesetzt. Bis dahin hatte ich nie schlechte Cholesterin-Werte bei Blutuntersuchungen.
    In Folge des Eingriffs bekam ich lebenslang Atorvastatin 40mg täglich verschrieben.
    Im Oktober 2017 stellten sich die ersten rheumatischen Beschwerden ein. Rechts beginnend, dann über den ganzen Körper, von der Leiste, Oberarme,Schulter, Nacken, Knie, Hände, Füße. Ständige Müdigkeit, tränende Augen, bitterer Geschmack, Magen-Reflux,beim MRT festgestellte Nasennebenhöhlen-Entzündung. Im Dezember 2017 14-tägige Einweisung als Notfall in neurologische Klinik. 3-wöchige Behandlung mit Kortison 100 mg, danach Reduktion bis Ende Februar. Alle Beschwerden verschwunden. Mitte April bereits wieder erste Muskelbeschwerden.
    Durch Urologen erhielt ich einen Hinweis auf evtl. Unverträglichkeit des Atorvastatins. Daraufhin wechselte der Kardiologe vor einer Woche auf Rosuvastatin 5 mg. Die Beschwerden werden aber immer stärker. Ich kann kaum noch die Hände benutzen.
    Werde jetzt mal versuchweise das von Ihnen enpfohlene Q10 von der Apotheke holen und abwarten, ob sich eine Besserung einstellt. Ansonsten habe ich Anfang Mai schon wieder den nächsten stationären Einweisungstermin in eine Rheumaklinik.
    Und dann geht u.U. alles wieder von vorn los….

    Mit freundlichen Grüßen

    K. Foth

    1. Lieber Herr Foth,
      ich lehne mich hier jetzt sehr weit aus dem Fenster – aber vielleicht sollten Sie einfach das Statin absetzen. Wenn etwas aussieht wie ein Stinktier, sich benimmt wie ein Stinktier und stinkt wie ein Stinktier, dann ist es womöglich auch ein Stinktier. Wenn bei Ihnen Muskelschmerzen nach Statingabe auftreten, dann handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Nebenwirkungen des Statins und nicht um Rheuma. Ich weiß, dass ich mir bei Kollegen damit keine Freunde schaffe, aber wie gesagt, Statine haben eine nur sehr geringe Wirksamkeit. Ich persönlich wäre nicht bereit, für einen minimalen Nutzen diese Nebenwirkungen auf mich zu nehmen.
      Viele Grüße
      Dr. Simone Bendig

      1. Hallo Frau Dr. Bendig,
        danke für Ihre Antwort. Ich nehme nun das Q10 (tgl. 200 mg) seit dem 23.4.18. Bisher stelle ich aber noch keine Änderung meines Zustands fest, eher noch eine Verschlechterung.
        Evtl. bin ich da aber auch etwas zu ungeduldig.
        Sie bestärken mich in meiner Absicht, das Mittel mal auf eigenes Risiko völlig abzusetzen und dann zu sehen, was wird.
        Morgen früh werde ich trotzdem nochmal den Kardiologen aufsuchen und ihm diesen Vorschlag machen (natürlich ohne Hinweis darauf, dass ich mich bei Ihnen erkundigt habe). Mal sehen, ob er mitmacht.
        Auch er war bisher eigentlich immer bestrebt, Medikamente weitmöglichst zu reduzieren.

        Schöne Grüße und erst mal vielen Dank für Ihre Mühe und die schnelle und erfrischende Art der Kommunikation.

        Ich melde mich wieder.

        Klaus Foth

  17. Hallo Frau Dr. Bendig,
    mich (w., 45 J.) hat vor gut einer Woche leider ein Herzinfarkt ereilt, nachdem ich seit 3 Wochen unter Kurzatmigkeit nach Belastung und typischen kurzzeitigen ausstrahlenden Brustschmerzen litt. Ich bin deswegen auch ins Krankenhaus gegangen, aber alle Untersuchungen ergaben keinen Befund. „Gehen Sie mal zum Orthopäden….“ 3 Tage nach Entlassung erlitt ich den Infarkt – na Bravo!
    Nun muss ich diese vielen Medikamente nehmen und bin natürlich sehr beunruhigt wegen den Nebenwirkungen. Mein Cholesterinspiegel war und ist immer ok gewesen, nur die Triglyceride sind mit 161 leider (noch) erhöht. Trotzdem soll ich die Statine nehmen, wobei sich mir der Sinn nicht zeigt, da die Werte in Ordnung sind. Ich bin leicht übergewichtig, habe kaum Sport getrieben und erst vor 5 Wochen meine (zuvor nicht gesunde) Ernährung umgestellt, aber bereits 5kg abgenommen. Ich gehe in eine AHB und werde nun definitiv viel mehr Bewegung in mein Leben einbauen, wodurch sich die Cholesterin- und Triglycerinwerte ja auch noch mal verbessern. Gibt es sonst noch Möglichkeiten die Triglycerine weiter zu senken?
    Viele Grüße
    Yhona

    1. Die einfachste Art, die Triglyzeride zu senken, ist, den Konsum von Kohlenhydraten einzuschränken. Ein zu hoher Triglyzeridspiegel ist in aller Regel ein Anzeichen eines zu hohen Kohlenhydratanteils in der Nahrung. Besonders gefährlich sind natürlich Zucker und andere schnell verfügbare Kohlenhydrate (raffinierte Mehle), aber letztendlich ist die Empfehlung der DGE in ihrer Lebensmittelpyramide 30 Prozent der Kalorien aus Getreideprodukten und Kartoffeln zu beziehen sicher zu hoch. Halten Sie sich an nicht-stärkehaltige Gemüse, gesunde Fette (auf keinen Fall Margarine und Pflanzenöle mit hohen Mengen an Omega-6 Fettsäuren) und tierische Produkte von gesunden Tieren.

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