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EMF – völlig harmlos oder eine unterschätzte Gesundheitsgefahr?

Wir alle leben heute in einem Meer von Radiofrequenzen, die von allen möglichen WiFi Geräten ausgesendet werden – da sind die Router, Tablets, Babyphones, Fernbediehnungen, Laptops etc, etc.

Schon lange weisen Experten darauf hin, dass Menschen, die sich ständig elektromagnetischen Feldern (EMFs) aussetzen, damit schwere Auswirkungen auf  ihre Gesundheit und die ihrer Kinder auf sich nehmen.  Ich finde es immer wieder erschreckend (und auch zugegebenermaßen zunehmend nervig), dass man ständig Menschen begegnet, die nur noch auf ihr Handy starren und dabei ihre Umgebung überhaupt nicht mehr auf dem Radar haben.

Und selbst kleine Kinder sind ständig am Handy oder Tablet – offensichtlich weil ihre Eltern der Meinung sind, dass diese Geräte einen sehr günstigen Babysitter abgeben. Devra Davis, eine Epidemiologin, schreibt in ihrem Buch „Disconnect: The Truth About Cell Phone Radiation„, dass Kinder heutzutage einem bisher unbekannten Ausmaß an gepulster Strahlung ausgesetzt sind. Es ist noch zu früh, um die Spätfolgen dieser Exposition abzuschätzen, aber es wäre einfach dumm zu glauben, dass wir keine Spätfolgen sehen werden.

 

Externe Störungen können die natürlichen bioelektrischen Signale des Körpers unterbrechen

Den schlimmsten Effekt auf den Körper üben natürlich diejenigen Geräte aus, die dicht am Körper getragen werden. Hauptverdächtiger Nummer 1 – das Handy. Meine Söhne tragen ihres ständig in der Jeans und sind da nicht die Einzigen. Mein Hinweis, dass das zu Gesundheitsschäden führen kann, stößt auf absolut taube Ohren.

Smartphones haben wegen den auf ihnen geladenen Apps dummerweise die Angewohnheit, ständig gepulste elektromagnetische Signale auszusenden und zu empfangen. Der menschliche Körper besitzt ein natürliches elektromagnetisches Feld (EMF), da viele Körperprozesse durch elektrische Signale gesteuert werden (ich erinnere hier nur an Ionenkanäle und das Aktionspotential von Muskeln). Die externen Störungen durch Smartphones und andere Geräte können zu einer Unterbrechung der Signalübertragung führen.

Das kann so weit gehen, dass es zur Entstehung von Krebserkrankungen kommt. Den Effekt erklärt der Biochemiker Jerry Phillips folgendermaßen:

„Das Signal koppelt mit Zellen. Effekte dieser Reaktion können die Bewegung von Calciumionen über Membranen sein, die Bildung freier Radikale oder Änderungen in der Expression von Genen.

Auf einmal werden wichtige Proteine zu Zeiten und an Orten gebildet, wo das eigentlich nicht vorkommen sollte, und das hat einen dramatischen Effekt auf die Zellfunktion. Einige dieser Veränderungen stimmen mit dem überein, was wir sehen, wenn aus gutartigen Zellen bösartige Zellen (also Krebszellen) werden.“ (1)

In den letzten Jahren hat sich immer mehr die Erkenntnis durchgesetzt, dass Schäden an den Mitochondrien (das sind die Kraftwerke unserer Zellen, die für die Energiegewinnung zuständig sind) die Grundlage für viele chronische Erkrankungen darstellen. Und genau diese Mitochondrien werden durch EMFs geschädigt (2).  Das heißt, dass die Effekte einer ständigen EMF Einwirkung womöglich völlig unterschätzt werden. Möglicherweise rollt auf uns nicht nur eine Welle von Hirntumoren zu, sondern auch Herzerkrankungen, neurologische Erkrankungen und ungewollte Kinderlosigkeit.

Herz und Gehirn werden besonders durch EMFs geschädigt

Warum ist das so? Nun, diese beiden Organe haben die größte Anzahl von spannungsgesteuerten Calcium-Kanälen. Diese werden wahrscheinlich durch die niedrigfrequenten EMFs  von Handys aktiviert. Dies führt zu einem überhöhten Calciumeinstrom in die Zellen (3). Dieser scheint für die meisten Auswirkungen der EMFs ursächlich zu sein.

Zwei kürzlich erschienene Studien an Mäusen und Ratten kamen zu dem Ergebnis, dass EMFs womöglich eine Ursache für die Entwicklung von Tumoren des Herzens und Schäden am Gehirn und der DNA (des Erbguts) sind (4, 5).  Die Ergebnisse sind etwas gemischt, aber insgesamt wird angenommen, dass ein Gesundheitsrisiko besteht. Tatsächlich stellen wir inzwischen fest, dass Hirntumore öfter bei jüngeren Menschen auftreten und häufig auf der Seite, auf der das Handy an den Kopf gehalten wird. Massive Steigerungen bei Hirntumoren sehen wir jedoch noch nicht. Nicht etwa, weil Handys sicher sind, sondern weil diese Tumore häufig erst nach Jahrzehnten auftreten (bei Überlebenden von Hiroshima zum Beispiel erst nach 40 Jahren).

Eine frühere Studie von Allan Frey kam ebenfalls zu dem Schluss, dass die Strahlung von Smartphones Zellwände schwächen kann. Zu den betroffenen Zellwänden gehören auch diejenigen der Blut-Hirn-Schranke (6). Eine Öffnung der Blut-Hirn-Schranke führt dazu, dass Giftstoffe aus dem Körper in das Gehirn gelangen können. Ein Szenario, das so nicht gedacht war.

Männliche Infertilität – eine Folge der EMFs?

Die Hoden sind eine weitere Region mit vielen spannungs-gesteuerten Calciumkanälen, und so überrascht es nicht, dass Studien zu dem Ergebnis kommen, dass EMFs Auswirkungen auf die Zeugungsfähigkeit von Männern haben. Die Handystrahlung wird für eine Abnahme der Beweglichkeit und Überlebensfähigkeit von Spermien verantwortlich gemacht (7), und WiFi Laptops wurden mit einer Zersplitterung der DNA von Spermienzellen in Zusammenhang gebracht (8) – und das schon nach einer Nutzung von nur 4 Stunden. Ich persönlich muss mir zwar offensichtlich über das Überleben von Spermien keine Gedanken machen, ziehe es aber trotzdem vor, meinen Laptop nicht auf dem Schoß zu halten, sondern benutze immer einen Laptopständer zum Arbeiten.

Wenn man diese Fakten kennt, dann ist es schon besorgniserregend, dass die meisten Menschen ihre Smartphones am Körper tragen – entweder in der Brusttasche oder in der Hosentasche – und damit super effektiv genau die Partien der Strahlung aussetzen, die besonders empfindlich darauf reagieren. Und beim Telefonieren halten immer noch viele Menschen das Handy ans Ohr, womit dann auch das Gehirn eine ordentliche Strahlendosis abbekommt.

Auch Schwangere sollten den Gebrauch von Handys eher einschränken. Tragen sie das Gerät am Körper, so setzen sie ihr ungeborenes Kind der Strahlung aus. Neuere Studien kommen zu dem Schluss, dass die pränatale Exposition gegenüber EMFs das Risiko für eine Fehlgeburt fast um das Dreifache erhöht (9).

Stoffwechselprozesse, die durch EMFs geschädigt werden

Inzwischen gibt es Hinweise darauf, dass EMFs auch Auswirkungen auf unser Darmmikrobiom (die sogenannte Darmflora bestehend aus Bakterien, Pilzen und Viren) haben können und in der Lage sind eigentlich nützliche Mikroben in schädliche umzuwandeln. Das kann natürlich weitreichende Gesundheitsfolgen haben, denn heute wissen wir, dass unser Darmmikrobiom für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden absolut lebenswichtig ist. Schädigungen treten in zwei Prozessen auf:

  • EMFs erhöhen den oxidativen Stress. Dies kann zu einer Schädigung der Zellwände und Proteine führen sowie zu einem Bruch der Verbindungen unserer DNA Doppelhelix.
  • Sie vermindern die Menge an Adenosintriphosphat (ATP). ATP  stellt die Energie für unseren Körper her. Bei einem ATP Mangel können die Zellen nicht richtig funktionieren.

Die meisten Menschen ignorieren die Sicherheitsbestimmungen ihrer Smartphones

Wenn Sie Ihr Handy am Körper tragen, ohne dass es in den Flugmodus geschaltet ist, dann halten Sie sich nicht an die Sicherheitsbestimmungen. In den rechtlichen Bestimmungen für den Gebrauch Ihres Handys versteckt sich der Begriff der spezifischen Absorptionsrate (SAR). Die SAR gibt an, in welchem Abstand von Ihrem Körper Sie das Handy halten müssen, damit keine Schädigungen auftreten. Den SAR-Wert Ihres Handys finden Sie beim Bundesamt für Strahlenschutz.

Sie müssen sich klar machen, dass  Sie bei den meisten Handys gegen diese Sicherheitsbestimmungen verstoßen, wenn Sie das Gerät in die Hosentasche – oder noch besser – in den BH stecken. Auch gilt es zu bedenken, dass die ermittelten SAR Werte nicht für Kinder – und schon gar nicht für Kleinkinder – gelten. Bei ihnen ist die thermische Wirkung deutlich höher, denn ihr Schädel und ihre Haut sind wesentlich dünner als die eines Erwachsenen. Wir wissen bisher nicht, ob diese höhere thermische Wirkung zu gesundheitlichen Folgen bei den Kindern führt, aber wollen Sie wirklich Ihr Kind als Versuchskaninchen missbrauchen?

ABC hat 2016 eine sehr interessante Kurzdokumentation mit dem Titel „Wi-fried“ herausgebracht, die man sich auf Vimeo ansehen kann. Ich kann diesen Film nur empfehlen!

 

 

Fluorid – unverzichtbare Kariesprophylaxe oder Gift?

Wir alle wissen, dass Fluorid unverzichtbar für gesunde Zähne ist. Gehen Sie nur zu irgendeinem Zahnarzt und fast jeder wird Ihnen erzählen, dass Sie unbedingt zweimal täglich Ihre Zähne mit einer fluoridierten Zahncreme putzen sollten. Nur dadurch wird sichergestellt, dass Ihre Zähne gesund bleiben.

Merkwürdig ist nur, dass die amerikanische FDA vor 20 Jahren gefordert hat, dass Zahnpasta einen Warnhinweis enthalten muss, wenn sie Fluorid enthält (1). Dieser Warnhinweis rät dazu, einen Arzt oder die Giftnotrufzentrale zu kontaktieren, wenn Zahnpasta verschluckt wird. Auf deutschen Zahnpastatuben sucht man diesen Hinweis übrigens vergeblich.

Aufgrund ihrer durchschlagenden Giftigkeit wurden Fluoride lange Zeit als Rattengift und als Bestandteil von Pestiziden eingesetzt. Und genau diese Form der Fluorverbindungen werden eingesetzt, wenn Substanzen mit Fluor versetzt werden.

Auch hörte man aufgrund dieser Toxizität immer wieder von Vergiftungsunfällen (vereinzelt sogar mit Todesfolge), die auf die versehentliche Überdosierung von Fluoriden mit beispielsweise Fluorid-Zahngels oder fluoridiertem Wasser zurückzuführen waren. In diesem Zusammenhang schadet es auch nicht, sich das Leid der vielen Millionen Chinesen und Inder in Erinnerung zu rufen, die an Knochenleiden erkrankt sind, weil sie regelmässig fluoridreiches Wasser (ca. 1 – 4 mg Fluorid pro Liter) zu sich genommen hatten.

In Deutschland kommen wir mit Fluorid vor allem in Form von fluoridierten Zahnpflegeprodukten oder fluoridiertem Speisesalz in Kontakt (und überlegen Sie mal kurz, wie viel Salz in Fertiggerichten steckt!). Die Wasserfluoridierung ist hierzulande zum Glück verboten (ganz anders in den USA). In der ehemaligen DDR  wie auch in Teilen der Schweiz wurde das Wasser fluoridiert. Da Spätfolgen auch nach 30 Jahren auftreten können, haben wir immer noch ein großes Kollektiv an Menschen, die betroffen sein können.

Fluorid reichert sich im Körper an, und so machen sich inzwischen viele Wissenschaftler  Gedanken darüber, welche Auswirkungen diese Tatsache auf unsere Gesundheit hat.

Fluoride stecken nicht nur in der Zahnpasta

Das extrem giftige Element Fluor kommt in der Natur nicht elementar, sondern praktisch immer nur gebunden vor, und zwar in Form verschiedenster Fluorverbindungen, die meisten davon als (anorganische) Fluoride (Salze der Fluorwasserstoffsäure). Einige Fluorverbindungen, zum Beispiel Natriumfluorid, Kaliumfluorid, Aluminiumfluorid oder Aminfluorid, begegnen uns täglich. Man kommt heute so gut wie gar nicht mehr um Fluoride herum:

Fluoride stecken nicht nur in den meisten Zahncremes, sondern inzwischen auch in den meisten Speisesalzen. Als natürlicher Bestandteil sind sie in vielen Lebensmitteln sowie in schwarzem und grünem Tee, im Mineralwasser und im Leitungswasser enthalten. Aber auch in Nahrungsergänzungsmitteln, Psychopharmaka, Beruhigungsmitteln und Antibiotika (z. B. Ciprofloxazin) sowie in manchen Cortison-Abkömmlingen findet sich Fluor (an Kohlenstoff gebunden). Nicht zu vergessen die Fluoridtabletten für Kinder oder Fluoridzahnversiegelungen beim Zahnarzt!

Das Problem ist also offensichtlich: Wir haben die „Dosierung“ überhaupt nicht im Griff!

Wissenschaftler warnen vor fluoridiertem Trinkwasser

Schon vor 16 Jahren haben Wissenschaftler der EPA darauf hingewiesen, dass die Fluoridierung des Trinkwassers ein unangemessenes Risiko darstellt.

Als sichere tägliche Höchstmenge gilt für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene 7 mg Fluorid pro Tag. Dieser Wert ist ebenso für Schwangere und Stillende gültig und gilt für Fluorid aus allen Quellen (Trinkwasser, Getränke, Lebensmittel inkl. fluoridiertem Salz, Zahnpflegemittel sowie Supplemente).

Für Kinder gelten aufgrund des geringeren Körpergewichtes andere Höchstmengen. Die sichere tägliche Höchstmenge wurde für 1- bis 3-Jährige auf 1,5 mg, für 4- bis 8-Jährige auf 2,5 mg und für 9- bis 14-Jährige auf 5 mg Fluorid pro Tag festgesetzt

Welche Auswirkungen hat nun eine erhöhte Fluoridaufnahme?

Fluorid wird mit Wahrnehmungsstörungen und einem verminerten IQ in Zusammenhang gebracht

Über 300 Studien belegen, dass Fluorid ein Neurotoxin (Nervengift) ist. Weitere Studien zeigen auf, dass eine moderate Fluoridaufnahme zu einem geringeren IQ führt (2, 3).

In anderen Studien finden sich Hinweise auf Störungen der Hirnentwicklung in der Fetalperiode. Viele Tierversuche, die aufzeigen, dass die Fluoridexposition zu Hirnschäden, kognitiven und Gedächtnisstörungen führt, weisen ebenfalls darauf hin.

Fluorid schädigt die Schilddrüse

Es liegen mehr als genug Hinweise vor, dass eine übermäßige Fluoridaufnahme zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen kann. Tatsächlich wurde noch bis in die 60-ger Jahre die Schilddrüsenüberfunktion mit Fluortyrosin behandelt (4). Das Fluorid führt dazu, dass die Aktivität der Schilddrüse gebremst und die Konzentrationen der Schilddrüsenhormone T3 und T4 vermindert werden. Und man braucht für diesen Effekt noch nicht einmal große Dosen – 2 – 5 mg Fluorid pro Tag reichen schon aus (und erst recht die Höchstdosis von 7 mg, die als sicher angesehen wird).

Einige Menschen haben dann die klassischen Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion: Konzentrationsschwierigkeiten, Muskel- und Gelenkschmerzen, Depression und Gewichtszunahme. Und wenn sie richtig Pech haben, bekommen sie dann ein Label wie Fibromyalgie aufgeklebt und werden als Psycho abgetan.

Diabetiker sind durch Fluorid besonders gefährdet

Wie gesagt, wird in Deutschland das Wasser nicht fluoridiert. In Amerika werden allerdings Diabetiker als „empfindliche Subpopulation“ betrachtet, was den vermehrten Konsum von Fluorid angeht. Es wurde nachgewiesen, dass Fluorid den Blutzuckerspiegel anhebt, die Produktion von Insulin verhindert und die Glucosetoleranz verschlechtert (5).

Die Entwicklung einer Insulinresistenz, die dem Typ-2-Diabetes vorangeht, konnte offenbar bei Menschen beobachtet werden, die gerade einmal Fluoridmengen in Höhe von nur 0,07 bis 0,4 mg pro Kilogramm und Tag zu sich genommen haben.

Wer also reichlich fluoridiertes Salz verwendet und evtl. noch ein fluoridreiches Mineralwasser trinkt, kann diese Dosis gut erreichen.

Das Problem wird dadurch verschlimmert, dass Diabetiker eine verminderte Fluoridausscheidung haben.

Fluorid erhöht das Risiko für Herzerkrankungen

Da die Aorta mehr Fluorid speichert als jedes andere Gewebe im Körper, ist das Herz von hohen Fluoridspiegeln besonders betroffen. Fluorid kann oxidativen Stress und Entzündungsreaktionen hervorrufen und damit zu Arterienverkalkung und Schäden am Herzmuskel führen.

Forscher haben eine Verbindung zwischen erhöhten Fluoridspiegeln im Grundwasser und dem Auftreten von Bluthochdruck gefunden. Dieser erhöht wiederum das Risiko für einen Herzinfarkt (6). Und sogar eine geringgradige Fluoridtoxizität kann zu einer verminderten Elastizität der Aorta führen.

Fluoride schwächen die Knochen

Ganz im Gegensatz zu der Annahme, dass Fluorid „die Knochen stärkt“, haben Versuche mit hohen Dosen Fluorid der Osteoporose entgegen zu wirken dazu geführt, dass vermehrt Knochenbrüche auftraten.

Das Fluoride Action Network berichtet, dass inzwischen Studien am Menschen vorliegen, die aufzeigen, dass es bei einer Fluoridbelastung des Trinkwassers von 4 mg/l zu einer höheren Frakturrate kommt (7). In Tiermodellen war dieser Effekt schon lange bekannt.

Fluoride schädigen die DNA und tragen zur Entstehung von Krebserkrankungen bei

Das National Toxicology Program stuft Fluorid als mutagene Substanz ein – dies bedeutet, dass sie genetische Schäden hervorruft, die zur Entstehung von Krebs beitragen können (8). Eine bahnbrechende Studie der Harvard University zeigte auf, dass Jungen, die in ihrer Kindheit fluoridiertes Wasser tranken, im Jugendalter ein höheres Risiko aufwiesen, ein Osteosarkom (Knochenkrebs) zu entwickeln (9).

Wissenschaftler erklären diesen Zusammenhang damit, dass Fluorid die Proliferation von knochenbildenden Zellen stimuliert und damit das Risiko erhöht, dass diese sich zu Tumorzellen entwickeln.

Auch zwischen Fluoridexposition und Blasen- und Lungenkrebs finden sich Verbindungen.

Hoher Fluoridkonsum führt zur Skelettfluorose

Man weiß seit langem, dass eine langanhaltende, überhöhte Aufnahme von Fluorid zur Skelettfluorose führt (so auch in China und Indien). Sie geht mit einer Erhöhung des Knochenfluoridgehaltes und Anstieg der Knochendichte einher. Im fortgeschrittenen Stadium mit Osteosklerosen (Verdichtung des Knochengewebes mit erhöhter Brüchigkeit infolge verminderter Elastizität), Exostosen (auf der Knochenoberfläche aufsitzende Knochenneubildungen), Muskelschwund und neurologischen Störungen.

Dabei muss man nicht so weit gehen wie eine Engländerin, die täglich einen Tee aus 100 – 150 Teebeuteln zubereitete (10), sondern laut Fluoride Action Network sind Dosierungen von 6 mg pro Tag ausreichend, leichte Formen dieser Erkrankung hervorzurufen. Diese werden aber häufig nicht als Fluorose diagnostiziert, da die Symptome – Schmerzen und Gelenksteife – Knochenerkrankungen wie zum Beispiel einer Gelenkentzündung (Arthritis) sehr ähneln.

 

Fluorid verursacht Magen-Darm Beschwerden

Jährlich gibt es hunderte Anfragen bei den Giftnotrufzentralen, die auf das Verschlucken von Zahnpasta zurückzuführen sind. Es kommt dann zu Symptomen wie Magen-Darm Beschwerden, Übelkeit, Bauchkrämpfe und Erbrechen.

In klinischen Studien hat die Aufnahme von nur 3 mg Fluorid bei Erwachsenen zu einer Schädigung der Magenschleimhaut geführt. 6,8 mg Fluorid reichten aus, um innerhalb von 30 Minuten Erbrechen auszulösen (7 mg täglich sind völlig unbedenklich??) (11).

Fluorid ist ein endokriner Disruptor (hormoneller Schadstoff)

Zusätzlich zu den oben genannten schädlichen Wirkungen ist Fluorid auch ein endokriner Disruptor. Das National Research Council berichtet, dass Fluoride direkt die Hormonsekretion von Insulin (Blutzucker), T3 und T4 (Schilddrüse) und Melatonin (Schlaf/Wach-Zyklus) beeinflussen (12).

Durch diese hormonellen Auswirkungen kommt es in Untersuchungen sowohl beim Menschen als auch beim Tier zu einer Schilddrüsenunterfunktion, verstärkter Calcitonin- und Parathormon-Aktivität, sekundärem Hyperparathyreodismus (u. a. Magen-Darm Beschwerden, Muskelschwäche, Bluthochdruck), gestörter Glucosetoleranz und möglichen Effekten auf den Zeitpunkt der Geschlechtsreife.

Patienten mit Nierenerkrankungen sind durch die Toxizität von Fluoriden besonders gefährdet

Der Grund dafür liegt darin, dass die Nieren normalerweise dafür verantwortlich sind, Fluorid aus dem Körper auszuschwemmen. Bei Personen mit einer Niereninsuffizienz passiert dies nicht, sodass sich die Fluoride in ihren Knochen und anderen Körpergeweben anreichern. Studien zeigen, dass Patienten unter Dialyse ein erhöhtes Rikiso haben an Skelettfluorose und Osteomalazie – einer Krankheit, die die Knochen schwächt -zu erkranken (13).

Fluorid-Toxizität und Gelenkentzündungen

Beunruhigend ist auch die Verbindung zwischen Fluorid und Gelenkentzündungen. Eine geringgradige Vergiftung mit Fluorid kann durch die auftretenden Symptome – Schmerzen und Steifheit – einer Arthritis sehr ähnlich sehen und dadurch zu einer falschen Diagnose führen. Erschwerend kommt noch die Tatsache hinzu, dass Studien aufzeigen, dass Fluorid ein direkter Verursacher der Osteoarthritis sein kann (14).

Fluorid kann bei Männern zur Infertilität (Zeugungsunfähigkeit) führen

Mehr als 60 Tierversuchsstudien legen dar, dass Fluorid negative Auswirkungen auf das männliche Reproduktionssystem hat indem es zu einem verminderten Testosteronspiegel beiträgt, die Spermienanzahl und deren Beweglichkeit herabsetzt und oxidativen Stress verursacht (15).

Auch in einer US amerikanischen Studie an Menschen, die einer Trinkwasserfluoridierung von mehr als 3 ppm Fluorid ausgesetzt waren – einer Konzentration, die von der EPA anfänglich als sicher eingestuft wurde – zeigte sich, dass in diesen Populationen die Fertilitätsraten geringer waren als in Populationen, die weniger Fluorid aufnahmen.

 

Was bedeutet das für Sie?

Sie fragen sich wahrscheinlich (hoffentlich): Wie soll ich jetzt mit diesem Problem umgehen. Es gibt einige ganz einfach umzusetztende Möglichkeiten, Fluorid aus Ihrem Alltag zu verbannen:

  • Benutzen Sie Zahnpasta, die kein Fluorid enthält. Man muss ein bisschen suchen, aber es gibt inzwischen tatsächlich einige Marken, die auf die Zugabe dieses Gifts verzichten.
  • Sagen Sie Ihrem Zahnarzt, dass Sie nicht mit Fluorid behandelt werden möchten. Häufig wird nach der Zahnreinigung zur Kariesprophylaxe ein Fluoridgel auf die Zähne aufgetragen. Lehnen Sie dies auf jeden Fall ab. Es ist nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich!
  • Tauschen Sie fluoridiertes Speisesalz aus. Am günstigsten ist es, wenn sie auf Speisesalz ganz verzichten und stattdessen Alternativen wie Meersalz oder Himalaya Salz benutzen. Diese enthalten natürliches Fluorid und wesentlich gesünder als Tafelsalz.
  • Und vor allen Dingen – vergiften Sie Ihre Kinder nicht mit Fluoridtabletten!

Es ist erschreckend wie hoch die Ignoranz (oder Gleichgültigkeit) mancher Eltern ist. Solange Kinder weiterhin mit Zuckerwasser in Nuckelflaschen bombardiert werden (sei es Fruchtsaft, Limonade oder der mit Vitaminen angereicherte Kindertee), sie mit Süßigkeiten vollgestopft werden und Eltern das Zähneputzen selbst bei Dreijährigen den Kindern selbst überlassen, müssen wir uns über verfaulte Zähne sicher nicht wundern. Und glauben Sie mir, ich arbeite häufiger bei Kinderzahnärzten und sehe diese Fälle zu Hunderten.

Und ganz ehrlich, eine ordentliche Zahnhygiene hilft bei der Vorbeugung gegen Karies viel mehr als Fluorid wie ein gerade erschienener Artikel im Journal of the American Dental Association bestätigt (16).

Übrigens:

Die Fluoride (Hexafluorokieselsäure), die in der Industrie dem Trinkwasser, der Zahnpasta oder dem Raffinade-Salz zugesetzt werden, sind Abfallprodukte aus der Herstellung von Phosphatdüngern – künstliche und toxische Fluoride.

Die natürlich vorkommenden Formen von Fluorid sind sogar wichtig für die Schilddrüse, Zähne und den Körper insgesamt. Die meisten natürlichen Fluoride kommen in Form der Mineralien Kryolith (Natriumfluorid) und Flussspat (Calciumfluorid) vor.

Diese zuvor genannten natürlichen Mineralien kommen in kleinen Mengen in vielen Nahrungsmitteln, in unbehandelten Wasserquellen und auch in unraffinierten Salzen, wie dem Himalaya-Salz und Meersalz vor. Diese Fluoride sind dafür bestimmt, Leben zu erhalten und nicht zu zerstören.

 

(1) Sec. 355.50 Labeling of anticaries drug products. https://www.accessdata.fda.gov/scripts/cdrh/cfdocs/cfcfr/CFRSearch.cfm?fr=355.50

(2) Effect of fluoridated water on intelligence in 10-12-year-old school children.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28217543

(3) Developmental Fluoride Neurotoxicity: A Systematic Review and Meta-Analysis   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3491930/

(4)Die experimentellen Grundlagen der Behandlung des Morbus Basedow und der Hyperthyreose mittels Fluortyrosin.  https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0028-1121625.pdf

(5) Inhibitory effect of fluoride on the secretion of insulin. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2110856

(6) Sodium fluoride induces hypertension and cardiac complications through generation of reactive oxygen species and activation of nuclear factor kappa beta. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27378751

(7) http://fluoridealert.org/issues/health/bone-fracture/

(8) TOXICOLOGY AND CARCINOGENESIS
STUDIES OF SODIUM FLUORIDE https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/htdocs/lt_rpts/tr393.pdf

(9) Age-specific fluoride exposure in drinking water and osteosarcoma (United States). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16596294

(10) Skelettfluorose nach exzessivem
Teekonsum https://master-toxikologie.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/studiengaenge/master-toxikologie/Toxikologie_Aktuell/2013/mobil/ToxikologieAktuell042013_mobil.pdf

(11) http://fluoridealert.org/issues/health/gastrointestinal/

(12) https://www.nap.edu/read/11571/chapter/2#8

(13)Fluoridation of drinking water and chronic kidney disease: absence of evidence is not evidence of absence. https://academic.oup.com/ndt/article/23/1/411/1927240/Fluoridation-of-drinking-water-and-chronic-kidney

(14) Endemic fluorosis in Turkish patients: relationship with knee osteoarthritis. https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs002960100132?LI=true

(15) http://fluoridealert.org/studies/fertility03/

(16) Regular oral health education is effective in reducing caries incidence whereas fluoride varnish seems to have no added benefit. http://jada.ada.org/article/S0002-8177(17)30150-2/fulltext

Soja – ein gar nicht mal so gesundes Lebensmittel

Wer auf seine Gesundheit achtet trinkt keine Milch, sondern wechselt zu Sojamilch. Und wer noch nicht mitgekriegt hat, dass Fleischkonsum zu Krebserkrankungen führt (sagt die WHO, und die muss es ja wissen…), dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Ein gewisser Sarkasmus wird Ihnen jetzt sicher nicht entgangen sein, und das ist auch gut so. Wenn Sie mich fragen, werden wir in absehbarer Zeit feststellen, dass Sojaprodukte unserer Gesundheit schaden. Immerhin liegen ja schon etliche Untersuchungen vor, werden aber bisher von der Hype um den ach so gesunden Tofuburger noch ziemlich in den Hintergrund gedrängt. Soja – ein gar nicht mal so gesundes Lebensmittel weiterlesen

Transfette – die heimlichen Killer

Jeder hat den Begriff schon mal gehört, und die meisten wissen, dass Transfette wohl nicht so gesund sind. In Amerika sind sie inzwischen sogar verboten. Das wäre doch mal eine Maßnahme, die wir uns von den Amerikanern abgucken könnten!

Transfettsäuren entstehen in einem Prozess, den man partielle Hydrierung nennt. Dabei wird ein Wasserstoffatom in einer flüssigen ungesättigten Fettsäure (FS) an eine andere Stelle „verrückt“, sodass eine FS mit mindestens einer trans-konfigurierten Kohlenstoff-Doppelbindung entsteht. Durch die Einbringung von Wasserstoffatomen werden aus flüssigen Pflanzenölen gehärtete streichfähige Fette. Natürliche ungesättigte FS wie beispielsweise die Ölsäure (Oleinsäure) sind bei Raumtemperatur flüssig. Ihnen fehlen an der Stelle, wo die Kohlenstoffatome durch eine Doppelbindung verbunden sind zwei Wasserstoffatome. Die Wassermoleküle an der Doppelbindung befinden sich auf der gleichen Seite (also in cis-Konfiguration). Durch die partielle Hydrierung wird ein Wasserstoffatom auf die andere Seite der Doppelbindung verschoben, und es entsteht die trans-Konfiguration. Zur Bildung von Transfettsäuren kommt es übrigens auch, wenn man Pflanzenöle auf über 130° C erhitzt. Transfette – die heimlichen Killer weiterlesen