Ghee – Lebensmittel und Medizin

Bei Ghee handelt es sich um geklärte Butter, das bedeutet reines Butterfett, dem alle Milchproteine entzogen wurden. Es wird auch als gereinigte Butter oder Butterschmalz bezeichnet. Ghee wird in Indien seit Jahrtausenden nicht nur zum Kochen benutzt sondern findet auch in der ayurvedischen Medizin breite Verwendung.

Hier wird es für nahezu alles eingesetzt. Ein Auszug der Anwendungsgebiete beinhaltet:

  • Zur Verjüngung der Haut
  • Zur Regeneration der Verdauungsfunktionen: Ghee kann das Verdauungsfeuer anheizen. Das Ergebnis ist eine bessere Verdauung und ein schnellerer Stoffwechsel.
  • Zur Stärkung der Abwehrkräfte
  • Zur Reinigung des Blutes
  • Zur Besserung des Schlafs: Abends auf die Fußsohlen aufgetragen soll Ghee einen ruhigen und gesunden Schlaf fördern
  • Zur Harmonisierung des Hormonhaushalts
  • Zur Verbesserung des Erinnerungsvermögens und zur Förderung der Intelligenz
  • Zur Regeneration des Magens bei Magengeschwüren und bei Darmentzündungen
  • Letztendlich sogar zur Verlängerung der Lebenszeit

Das Tolle an Ghee ist, dass es alle Vorzüge der Butter hat, aber auch von Menschen konsumiert werden kann, die eine Allergie gegen Milchproteine und Lactose haben. Ghee ist ohne Kühlung haltbar und damit ein unverzichtbarer Begleiter auf Reisen.

Zudem hat Ghee einen höheren Rauchpunkt als Butter. Durch die Reinheit des Fettes liegt er bei 205° C während er bei Butter bei 170° C liegt. Wollen Sie also etwas bei sehr hoher Temperatur anbraten, rate ich Ihnen, hierfür eher Ghee zu verwenden. Mal ganz abgesehen vom wirklich leckeren Geschmack.

Gesundheitliche Vorteile von Ghee:

  • Ghee wirkt entzündungshemmend, pflegend und verstärkt die Wirkung von Heilkräutern. In einer Studie wurde gezeigt, dass die äußerliche Anwendung bei Psoriasis zu einer deutlichen Besserung führte. Die innere Aufnahme kann die Entzündungsmarker senken.
  • Bei einer Colitis und beim Morbus Crohn führt Ghee ebenfalls zu einer Entzündungshemmung. Außerdem macht es den Darm geschmeidig.
  • Ghee ist leicht verdaulich und wird vollständig aufgenommen. In den Körperzellen werden durch das Butterfett freie Radikale gebunden, also die Stoffe, die für den Alterungsprozess sowie Krankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose und Krebs verantwortlich sind.
  • Menschen mit Leber- und Gallenerkrankungen können Ghee meist besser vertragen als andere Fette und Öle. Zudem hilft die Fähigkeit des Butterfettes zur Toxinbindung dabei, diese Organe zu entlasten.
  • Ghee bindet fettlösliche Schadstoffe, die durch die Nahrung oder durch Umwelteinflüsse in den Körper gelangen. So können Schwermetalle wie Cadmium und Blei, aber auch chemische Stoffe wie PCB und DDT aus dem Körper entfernt werden.
  • Verzehr von Ghee senkt den Cholesterinspiegel. In einer amerikanischen Studie aßen Probanden täglich 60 g Ghee. Entgegen den Erwartungen der Forscher stieg ihr Cholesterinspiegel nicht an (so wie Ancel Keys es uns weismachen wollte), sondern fiel sogar ab, während das „gute“ HDL anstieg.
  • Ghee enthält eine große Menge Buttersäure. Buttersäure ist eine kurzkettige FS, die eine antikanzerogene Wirkung hat. Es wurde gezeigt, dass Buttersäure das Wachstum von Brusttumoren unterbinden kann. Buttersäure unterstützt das Immunsystem in der Abwehr von Innfekten und hat eine heilende Wirkung auf eine geschädigte Darmschleimhaut. Einige unserer „guten“ Darm-bakterien produzieren Buttersäure, und Studien zeigen, dass dieser Stoff möglicherweise zur Behandlung des Reizdarmsyndroms eingesetzt werden kann.

Brauchen Sie noch mehr Gründe, warum Sie unbedingt Ghee verwenden sollten? Der wichtigste von allen ist: Ghee schmeckt unglaublich gut!

Ghee ganz einfach selber herstellen:

Natürlich können Sie Ghee inzwischen in vielen Reformhäusern und Supermärkten kaufen. Es hat aber einen – wie ich finde – unverschämten Preis. Das ist der Grund, warum ich mein Ghee grundsätzlich selber mache. Das Verfahren ist ganz einfach.

Ich nehme zur Herstellung von Ghee meinen Crockpot. Ich kann die Butter dann einfach vor sich hinköcheln lassen und brauche mich nicht darum zu kümmern, dass sie anbrennen könnte.

Wichtig ist natürlich, dass Sie Butter von Weidetieren nehmen (also zum Beispiel Kerrygold). Da sich Schadstoffe vor allem im Fett anreichern, enthält Butter aus Massentierhaltung viele Antibiotika und künstliche Hormone.

 

Die Butter wird einfach in den Crockpot gestapelt. Dann den Deckel draufsetzen und die Temperatur auf Low stellen. Die Butter muss nun 7 Stunden kochen. Während dieser Zeit setzt sich das Milchprotein als Schaum oben auf dem Fett ab. Sie können es immer mal wieder abschöpfen oder es bis zum Schluss drauf lassen.

Das sieht dann so aus.

Das fertige Ghee wird nun durch ein Sieb gegossen, dass Sie vorher noch mit einem Küchentuch ausgelegt haben, damit auch kleine Proteinmoleküle abgefangen werden. Füllen Sie es in Gläser ab, und verschließen Sie diese gut. Heißes Ghee ist eine klare, goldene Flüssigkeit.

Drehen Sie die Gläser einmal auf den Kopf, dadurch entsteht ein Vakuum, dass die Haltbarkeit deutlich erhöht. Ich lagere mein Ghee einfach in einem Kellerregal (es muss nicht extra gekühlt werden).

Auf diese Weise zahle ich pro kg Ghee nur 4,40 Euro im Gegensatz zu den durchschnittlich 25,00 Euro, die ich im Laden dafür bezahlen müsste. Das ist doch ein glattes 1 : 0 für’s Selbermachen.

Verwenden können Sie Ghee zum Kochen, Backen, als Brotaufstrich oder zum Beispiel in Bulletproof Coffee. Guten Appetit!

Super einfache Schokoladen-Mandelbutter Cups

Ich liebe Schokolade und Mandelbutter, und da ist dieses Rezept einfach großartig. Machen Sie es sich mit einem Kaffee und den Butter Cups auf dem Sofa gemütlich, und lassen Sie den Winter einfach vor der Tür stehen.

Zutaten:

1 Becher feine Mandelbutter

1/2 Becher Kokosraspel

1 EL Kokosöl

1 EL kaltgeschleuderter Honig

Prise Salz

1 Becher Schokodrops (mindestens 70 % Kakao)

            1 Becher (amerikanische Maßeinheit) ≈ 240 ml

 

Zubereitung:
  • Mandelbutter, Kokosraspel, Kokosöl, Honig und Salz in einem Mixer (oder mit einem Stabmixer) gut verrühren bis Sie eine glatte Masse erhalten.
  • Geben Sie die Mischung in kleine Muffinförmchen. Füllen Sie diese etwa ein Drittel (pro Förmchen ein gut gehäufter EL).
  • Die Schokodrops schmelzen und auf die Teigmasse in den Muffinförmchen verteilen.
  • Die Butter Cups für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben, damit sie fest werden.
  • Bewahren Sie die Butter Cups im Kühlschrank auf, und nehmen Sie sie 5 Minuten vor dem Essen heraus, damit die Schokolade leicht schmelzen kann.

Ich nehme übrigens Muffinformen aus Silikon, weil sich der Teig aus ihnen gut lösen lässt.

Knusprige Grünkohl Chips – der ultimative Fast-Food Snack

Jeder liebt Chips, und wie die Pringle Werbung verspricht „Wetten, dass Sie nicht nur einen essen können“. Bei herkömmlichen Chips ist das keine gute Idee. Aber zum Glück gibt es zu den wirklich ungesunden Chips, die Sie im Supermarkt kaufen können, und die voll mit Transfetten und anderen unappetitlichen Dingen sind, eine tatsächlich gesunde Alternative, die schnell gemacht ist, und die sie nach Herzenslust genießen können (auch gerne mehr als einen).

Grünkohl Chips ist das Zauberwort.

Nicht nur, dass sie mit einigen einfachen Zutaten richtig lecker schmecken, grünes Blattgemüse ist auch so ziemlich das Gesündeste, das Sie Ihrem Körper antun können. Und Grünkohl ist, was Ihre Gesundheit angeht, ein wahres Powergemüse.

Schauen wir uns diese Chips mal genauer an.

Grünkohl

Ein Becher voll Grünkohl (also 240 ml) beinhaltet 684 % der empfohlenen Tagesdosis für Vitamin K, 206 % für Vitamin A und 134 % für Vitamin C. Desweiteren enthält Grünkohl Mineralien wie Eisen und Calcium und Proteine. Auch wichtige Omega-3-Fettsäuren sind in Grünkohl vorhanden, die für den Zellmembranaufbau im Gehirn benötigt werden und  vor Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Autoimmunerkrankungen schützen.

Von den Antioxidantien, die im Grünkohl enthalten sind, sind drei besonders bemerkenswert:

  • Indol-3-Carbinol. I3C kann, toxische und krebsauslösende Substanzen (Karzinogene) wie Dioxine,  Aflatoxine und Amine unschädlich machen und damit die DNA, die zelluläre Erbsubstanz, vor bösartigen Zellveränderungen schützen. Diese Phytochemikalie soll die Fähigkeit haben, Krebs, vor allem hormonbedingten, zu verhindern.
  • Sulforaphan. Sulforaphan wirkt vorbeugend und therapeutisch gegen Hautkrebs (Melanome) und Blutkrebs (Leukämien). Außerdem ist es bei arthritischen Gelenkerkrankungen hilfreich, und es schützt vor Atemwegserkrankungen, weil es freie Radikale abbaut.
  • Lutein und Zeaxanthin. Die beiden Carotinoide Lutein und Zeaxanthin gewinnen in letzter Zeit zunehmend an Interesse, da sie möglicherweise bei bestimmten Formen von retinalen Degenerationen, und hier insbesondere bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), eine protektive Wirkung besitzen könnten. Die AMD kann zur Erblindung führen.
Kokosöl

Es sind zwei Substanzen in Kokosöl, die es so gesund machen.

  • Laurinsäure. Dieses ist die Hauptfettsäure des Kokosöls. Tatsächlich ist Kokosöl die größte Quelle von Laurinsäure auf der Erde. Diese Säure hat die Eigenschaft, die schützende Lipidmembran von Bakterien und Viren zu durchdringen und somit die Schädlinge von innen heraus zu zerstören. Somit stärkt Laurinsäure das Immunsystem und hilft dem Körper, sich gegen Krankheiten und Schädlinge zu wehren. Laurinsäure wird im Körper in das Monoglycerid Monolaurin umgewandelt. In Studien zeigte sich dies effektiv gegen Antibiotika-resistente Bakterienstämme. Außerdem hat Monolaurin antimykotische (gegen Pilze gerichtete) und antivirale Effekte.
  • Mittelkettige Triglyceride (MCTs). Im Gegensatz zu langkettigen Triglyceriden, die in Pflanzenölen vorkommen, sind diese MCTs leicht verdaulich und können schnell Zellmembranen durchdringen. In der Leber werden sie in Ketonkörper umgewandelt, die dann dem Körper als schnelle Energie zur Verfügung stehen. Sie werden nicht als Fett gespeichert. Außerdem haben sie noch folgende Wirkungen:
Herzgesundheit Verbessern die Hirnfunktion, auch bei Alzheimer-Demenz
Steigern das Immunsystem Unterstützen die Schilddrüse
Sorgen für gesunde, jung-aussehende Haut Können zur Gewichtsreduktion beitragen
Helfen beim Erhalt der Muskelmasse Verzögern den Glykogenabbau in den Muskeln

 

Nun aber endlich zum Rezept:

Zutaten:
  • 6 Becher zerkleinerter krauser Grühnkohl ohne Stämme (je krauser der Grünkohl desto besser werden die Chips)
  • 2TL Kokosöl, Weidebutter oder Ghee
  • 1/4 TL Himalaya Salz
  • Optional: Kümmel, Paprika, Knoblauch, Chili oder ein anderes Gewürz Ihrer Wahl
Zubereitung:
  1. Grünkohl waschen und gut trocknen. Vor dem Backen muss der Kohl komplett trocken sein!
  2. In einer großen Schüssel den Grünkohl mit dem Kokosöl gut mischen. Benutzen Sie dazu am besten Ihre Hände, und massieren Sie das Öl in den Kohl ein bis alle Blätter komplett bedeckt sind.
  3. Fügen Sie das Salz und die Gewürze hinzu und mischen Sie nochmals gut.
  4. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und verteilen Sie den Grünkohl in einer Schicht darauf, so dass nichts überlappt.
  5. Bei 150° C ca. 12 – 15 Minuten im Ofen backen bis die Blätter grün und knusprig sind.
  6. Lassen Sie die Chips vor dem Essen komplett abkühlen, dadurch werden sie noch knuspriger.

Ich mache meine Chips übrigens gerne im Dörrgerät, aber das hat ja nicht jeder zuhause. Sollten Sie sich doch in dieser Lage befinden, dann befüllen Sie das Gerät mit dem Grünkohl, schalten es auf 70° C an und trocknen die Chips für ca. 7 Stunden. Auf diese Weise werden sie super kross, ohne dass Sie sich Sorgen machen müssen, dass etwas verkohlen könnte.

 

Wetten, Sie können nicht nur einen essen?

Schokoladen-Kaffee-Kuchen

img_20161113_145815Wir hatten mal wieder einen Geburtstag zu feiern, und da durfte ein Kuchen natürlich nicht fehlen. Dieser Kuchen ist schön saftig und kam bei meinem Sohn so gut an, dass er gleich angeregt hat, diesen doch öfter mal zu machen.

Es handelt sich dabei um einen einfachen Rührkuchen.

Sie brauchen:

  • 4 Eier (von glücklichen Hühnern)
  • 1/2 Becher (120 ml) Kokosmilch ohne Zusätze (20 % Fett)
  • 1/4 Becher natives Kokosöl
  • 120 ml gebrühter Kaffee oder Espresso
  • 1 EL Imkerhonig
  • 1 TL Vanillextrakt
  • 1/2 Becher Mandelmehl
  • 1/2 Becher + 1 EL Kokosmehl)
  • 1/2 TL Backnatron
  • 1 Prise Meersalz oder Himalayasalz
  • 1 Becher dunkle Schokotropfen (mindestens 70 % Kakao)
  • 1/2 Becher Kokosraspel

Heizen Sie den Ofen auf 180° C auf.

Geben Sie die Eier, Kokosmilch, Kokosöl, Kaffee, Honig und Vanille in eine Schüssel und rühren Sie sie gut durch. Ich benutze dafür meinen Stabmixer.

Geben Sie dann nach und nach Mandel- und Kokosmehl, Backnatron, Salz und die Schokolade hinzu und verrühren Sie alles.

Den Teig geben Sie in eine gefettete Springform (20 cm Durchmesser) und verteilen Sie ihn gleichmäßig. Verteilen Sie die Kokosraspel auf dem Teig.

Backen Sie den Kuchen 40 Minuten und lassen Sie ihn danach abkühlen (wenn Sie können). Guten Appetit!

Getreidefreies Shortbread

img_20161113_121716Lieben Sie auch Butterkekse? Ich kann mich noch erinnern, dass meine Uroma immer extra Butter auf Leibnitz Butterkekse geschmiert hat. Sooo lecker!

Aber wer Shortbread kennt, weiß, dass dieses Butterkeksen mit extra Butter in nichts nachsteht. Und noch dazu ist es ganz einfach und schnell herzustellen.

Zutaten:

  • 300 g Mandelmehl
  • 250 g Butter von Weidetieren
  • 2 EL Xylitol oder alternativ 2 EL Imkerhonig
  • Prise Salz.

Die Butter sollte einige Zeit bei Raumtemperatur gestanden haben, damit sie schon etwas weich wird. Sie können sie aber auch schmelzen (aber bitte nicht in der Mikrowelle).

Xylitol ist Birkenzucker. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich tatsächlich um original Birkenzucker handelt. Es gibt auch Xylitol, das aus Mais hergestellt wird. Dieses sollten sie auf gar keinen Fall verwenden.

Zubereitung:

Sie verrühren die Zutaten entweder mit einem Stabmixer oder in der Küchenmaschine, formen aus dem Teig eine Kugel und rollen diese auf einem mit Backpapier belegten Backblech etwa 1 cm dick aus. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sie können Kekse ausstechen, den Teig zu Shortbread Fingern verarbeiten oder einfach  einen großen oder mehrere kleine Kreise aus dem Teig formen. Wichtig ist, dass Sie den Teig einschneiden, bevor Sie ihn in den Ofen tun, damit Sie hinterher das Shortbread besser schneiden können. Außerdem sollten Sie den Teig mit einer Gabel einpieksen, damit sich beim Backen keine Blasen bilden.

Nun kommt das Shortbread bei 140° C für ca. 45 Minuten in den Ofen.

 

Gebratene Süßkartoffel mit Spiegeleiern und Räucherlachs

fruehstueck2

Wenn sie auf Getreide verzichten, haben die meisten Leute keine Idee, was sie morgens zum Frühstück essen sollen. Jetzt, wo die Tage wieder kälter werden, mache ich mir gerne ein warmes Frühstück.

Dieses Frühstück enthält viel gutes Fett und gesundes Protein. Der Lachs ist reich an Omega-3 FS, die antientzündlich wirken. Bitte kaufen Sie keinen Lachs aus Aquakultur. Dies entspricht einer Massentierhaltung von Fischen, die um nichts besser ist als die Massentierhaltung anderer Tiere. Auch Bio-Lachs kann mit einem Wildlachs nicht mithalten.

Kokosöl enthält viele MCTs (mittelkettige Triglyceride), die vom Körper schnell in Energie umgewandelt werden können, und Eier enthalten ebenfalls leicht verdauliches Fett, die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K und Lecithin.

Die Süßkartoffeln sind sehr reich an Antioxidantien. Sie wirken im Körper vorbeugend gegen Entzündungen. Außerdem sind sie eine exzellente Quelle für Kohlenhydrate insbesondere für Menschen, die Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben. Sie können den Blutzuckerspiegel regulieren und auf diese Weise der Entstehung einer Insulinresistenz vorbeugen Normalerweise esse ich morgens wenig Kohlenhydrate, aber bei Süßkartoffeln mache ich eine Ausnahme.

Ich persönlich brate gerne mit Ghee, weil es einfach super lecker schmeckt. Sie können aber natürlich auch Butter oder Kokosöl verwenden.

Achten Sie darauf, dass Sie die Eier nicht total „zerbraten“. Das Eigelb sollte im wesentlichen fast roh sein, damit das in ihm vorhandene Cholesterin nicht oxidiert. Wie Sie sich vorstellen können, sind Eier aus Massentierhaltung hierfür vielleicht nicht ganz so geeignet, weil sie Bakterien enthalten können.

Nun zu den Zutaten:

1 große Süßkartoffel

2 Eier

80 g Lachs

Ghee (Butter oder Kokosöl)

Prise Salz

optional Zimt

 

Zuerst die Süßkartoffeln schälen, klein schneiden und ca. 15 Minuten im Fett Ihrer Wahl braten. Dann die beiden Eier mit in die Pfanne geben und bei geringer Hitze braten bis das Eiweiß fest, das Eigelb aber noch flüssig ist.

fruehstueck

Süßkartoffeln und Spiegeleier auf den Teller tun und den Räucherlachs dazugeben. Fertig!

Wenn Sie mögen können Sie eine Prise Zimt über die Süßkartoffeln streuen. Auch Zimt ist extrem gut dafür geeignet, dem Insulin hilfreich unter die Arme zu greifen.

 

 

Tigernuss Kekse

p1080845Tigernüsse sind in Deutschland unter diesem Namen eigentlich wenig bekannt. Ich muss zugeben, ich musste mich auch erstmal belesen. Tigernüsse werden auch Erdmandeln oder im Spanischen Chufa genannt und gehören zur Familie der Sauergrasgewächse. Sie wachsen weltweit, haben aber ihren Ursprung im Mittelmeerbereich.

Was macht Tigernüsse so gesund?

  1. Sie enthalten viel resistente Stärke (unlösliche Stärke). Dies ist eine Stärkeart, die unser Körper nicht verdauen kann (womit sie auch nicht den Blutzuckerspiegel erhöht). Sie wird als Präbiotikum eingesetzt, also als Nahrungsquelle für unsere guten Darmbakterien. Und glauben Sie mir, wenn es Ihren Darmbakterien gut geht, dann geht es Ihnen auch gut.
  2. Tigernüsse enthalten viele Ballaststoffe (ganze 26 g/100g), wodurch sie für eine gute Verdauung sorgen. Sollten Sie über ein Müsli nachdenken, so tun Sie einfach 1 – 2 EL Tigernüsse mit hinein.
  3. Tigernüsse sind zwar Knollengewächse, enthalten aber viele gute Fette. Die Fettzusammensetzung der Tigernuss entspricht ungefähr der von Olivenöl (73 % einfach ungesättigtes Fett, 18 % gesättigtes Fett, 9 % mehrfach ungesättigtes Fett).

Nun aber zum Rezept:

Zutaten:

3 – 4 entkernte Medjoul Datteln

1/4 Becher natives Kokosöl

1 großes Ei

1 TL Vanilleextrakt

1 Becher Tigernussmehl (eng gepackt)

1 1/2 TL Zimt

1/2 TL geriebener Ingwer (oder Pulver)

1/2 TL Backnatron

1/4 TL Meersalz

 

Ofen auf ca. 180° C vorheizen.

Die ersten 4 Zutaten in einen Mixer geben und mixen bis sie gut püriert sind. Danach die übrigen Zutaten dazugeben und gut mischen.

Verteilen Sie den Teig esslöffelweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drücken Sie die einzelnen Teighaufen leicht mit der Hand platt.

Backen Sie die Kekse ungefähr 10 Minuten, lassen Sie sie 5 – 10 Minuten abkühlen und passen Sie auf, dass sie nicht in den nächsten 10 Minuten alle weg sind.

 

Ergibt 10 – 12 Kekse

 

Apfel-Fenchel Salat

IMG_20160825_183713

 

Am Besten ist es, wenn man diesen Salat schon am Vortag vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lässt. Die Chiasamen quellen auf und verleihen der Kokosmilch dann mehr die Konsistenz von Joghurt.

 

Zutaten:

  • 1 Fenchelknolle
  • 1 – 2 Äpfel
  • ca. 50 ml Kokosmilch
  • 2 EL Chiasamen
  • Pfeffer und Salz nach Geschmack
  • Nüsse zum Garnieren

Zubereitung

Äpfel und die Fenchelknolle würfeln. Die Kokosmilch mit den Chiasamen verrühren und darübergießen. Dann alles mit Pfeffer und Salz abschmecken. Für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann mit Nüssen garnieren und servieren.

 

 

Butterkaffee – Volle Power für den Morgen

 

IMG_20160828_092302

Wenn es morgens mal wieder schnell gehen muss, ist ein Kaffee mit Butter und MCT-Öl, der nicht nur stundenlang satt macht, sondern auch noch die Konzentration fördert und Energie verleiht, einfach eine schon fast magische Sache.

Erfinder dieses Kaffeerezeptes ist Dave Asprey, ein Biohacker aus Amerika, der dieses Getränk unter dem Namen Bulletproof Coffee unter die Leute bringt.

Für Bulletproof Coffee benötigt man

Kaffeebohnen (selbstverständlich). Es ist darauf zu achten, dass Biokaffee verwendet wird, der möglichst frei von Schimmelpilzen sein sollte. Schimmelpilzbefall ist bei Kaffeebohnen weit verbreitet und nicht nur unappetitlich sondern auch gesundheitsschädlich (1).

Butter von Weidetieren. Bitte nicht die Billigbutter aus Massentierhaltung kaufen, da diese neben den Hormonen und Antibiotika, mit denen die Tiere häufig gefüttert werden, auch deutlich mehr Omega-6-Fettsäuren enthält (durch die nicht artgerechte Fütterung von Mais und Getreide). Weidebutter enthält sehr viel mehr Omega-3-Fettsäuren, die im Körper antientzündlich wirken (2).

MCT-Öl. Ein Öl, das aus mittelkettigen Fettsäuren (Medium-Chain-Triglycerides) besteht und aus Kokosöl oder Palmöl gewonnen wird. Das MCT-Öl wird in der Leber bevorzugt in Ketonkörper umgewandelt, die vom Körper und vom Gehirn verstoffwechselt werden können ⇒ erhöhte Energie und Konzentrationsfähigkeit.

Zimt (optional). Bei mir gehört Zimt zum Kaffee einfach dazu. Aber Zimt schmeckt nicht nur gut, sondern er hat auch einen sehr günstigen Effekt auf den Blutzuckerspiegel. In diversen Studien wurde nachgewiesen, dass Zimt positive Auswirkungen auf den Kohlenhydratstoffwechsel hat und den Blutzuckerspiegel stabilisiert (3).

So, nun kommen wir aber zum Rezept.

Zutaten:

  • 300 ml Kaffee
  • 2 EL Weidebutter (Kerrygold)
  • 1 EL MCT-Öl

Alle Zutaten in den Mixer geben und für ca. 30 Sekunden mixen. Dadurch wird der Kaffee schön cremig. Nur noch in eine Tasse gießen und genießen.

 

(1)http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0956713515002583$

(2)http://www.worldsoffood.de/gesundes-und-bio/item/634-butterstudie-der-universit%C3%A4t-gie%C3%9Fen-butter-aus-weidemilch-am-besten.html

(3)http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1587

Kokos-Latte

 

IMG_20160822_162607

Wer wie ich nichts mehr liebt als sich mit einem schönen Latte Macchiato auf’s Sofa zu setzen, der hat im ersten Moment mit einer strikten Paleo-Diät, die ja Milch ausschließt, ein Problem. Dieses ist aber zum Glück schnell lösbar.

Auftritt: Kokosmilch (man kann auch ungesüßte Mandelmilch nehmen), aber Vorsicht Sie wollen eine Milch, die keine zweifelhaften Zutaten wie Verdickungsmittel und Emulgatoren hat. In Kokosmilch gehören nur Kokos und Wasser. Ich persönlich verwende Aroy D Kokosmilch.

Zutaten:
  • 250 ml Kokosmilch (oder 200 ml Kokosmilch + 50 ml Wasser für diejenigen, denen Kokosmilch zu fettig ist)
  • Espresso
  • Zimt und/oder Vanille

Ich bereite die Kokosmilch in einem Milchaufschäumer zu, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass sie nicht so schäumt wie Tiermilch. Das Kokosmilch/Wasser-Gemisch schäumt ein bisschen mehr. Dann noch den Espresso hinzugeben, das Ganze mit Zimt und/oder Vanille garnieren und ab auf’s Sofa.