Gebratene Süßkartoffel mit Spiegeleiern und Räucherlachs

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Wenn sie auf Getreide verzichten, haben die meisten Leute keine Idee, was sie morgens zum Frühstück essen sollen. Jetzt, wo die Tage wieder kälter werden, mache ich mir gerne ein warmes Frühstück.

Dieses Frühstück enthält viel gutes Fett und gesundes Protein. Der Lachs ist reich an Omega-3 FS, die antientzündlich wirken. Bitte kaufen Sie keinen Lachs aus Aquakultur. Dies entspricht einer Massentierhaltung von Fischen, die um nichts besser ist als die Massentierhaltung anderer Tiere. Auch Bio-Lachs kann mit einem Wildlachs nicht mithalten.

Kokosöl enthält viele MCTs (mittelkettige Triglyceride), die vom Körper schnell in Energie umgewandelt werden können, und Eier enthalten ebenfalls leicht verdauliches Fett, die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K und Lecithin.

Die Süßkartoffeln sind sehr reich an Antioxidantien. Sie wirken im Körper vorbeugend gegen Entzündungen. Außerdem sind sie eine exzellente Quelle für Kohlenhydrate insbesondere für Menschen, die Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben. Sie können den Blutzuckerspiegel regulieren und auf diese Weise der Entstehung einer Insulinresistenz vorbeugen Normalerweise esse ich morgens wenig Kohlenhydrate, aber bei Süßkartoffeln mache ich eine Ausnahme.

Ich persönlich brate gerne mit Ghee, weil es einfach super lecker schmeckt. Sie können aber natürlich auch Butter oder Kokosöl verwenden.

Achten Sie darauf, dass Sie die Eier nicht total „zerbraten“. Das Eigelb sollte im wesentlichen fast roh sein, damit das in ihm vorhandene Cholesterin nicht oxidiert. Wie Sie sich vorstellen können, sind Eier aus Massentierhaltung hierfür vielleicht nicht ganz so geeignet, weil sie Bakterien enthalten können.

Nun zu den Zutaten:

1 große Süßkartoffel

2 Eier

80 g Lachs

Ghee (Butter oder Kokosöl)

Prise Salz

optional Zimt

 

Zuerst die Süßkartoffeln schälen, klein schneiden und ca. 15 Minuten im Fett Ihrer Wahl braten. Dann die beiden Eier mit in die Pfanne geben und bei geringer Hitze braten bis das Eiweiß fest, das Eigelb aber noch flüssig ist.

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Süßkartoffeln und Spiegeleier auf den Teller tun und den Räucherlachs dazugeben. Fertig!

Wenn Sie mögen können Sie eine Prise Zimt über die Süßkartoffeln streuen. Auch Zimt ist extrem gut dafür geeignet, dem Insulin hilfreich unter die Arme zu greifen.

 

 

Tigernuss Kekse

p1080845Tigernüsse sind in Deutschland unter diesem Namen eigentlich wenig bekannt. Ich muss zugeben, ich musste mich auch erstmal belesen. Tigernüsse werden auch Erdmandeln oder im Spanischen Chufa genannt und gehören zur Familie der Sauergrasgewächse. Sie wachsen weltweit, haben aber ihren Ursprung im Mittelmeerbereich.

Was macht Tigernüsse so gesund?

  1. Sie enthalten viel resistente Stärke (unlösliche Stärke). Dies ist eine Stärkeart, die unser Körper nicht verdauen kann (womit sie auch nicht den Blutzuckerspiegel erhöht). Sie wird als Präbiotikum eingesetzt, also als Nahrungsquelle für unsere guten Darmbakterien. Und glauben Sie mir, wenn es Ihren Darmbakterien gut geht, dann geht es Ihnen auch gut.
  2. Tigernüsse enthalten viele Ballaststoffe (ganze 26 g/100g), wodurch sie für eine gute Verdauung sorgen. Sollten Sie über ein Müsli nachdenken, so tun Sie einfach 1 – 2 EL Tigernüsse mit hinein.
  3. Tigernüsse sind zwar Knollengewächse, enthalten aber viele gute Fette. Die Fettzusammensetzung der Tigernuss entspricht ungefähr der von Olivenöl (73 % einfach ungesättigtes Fett, 18 % gesättigtes Fett, 9 % mehrfach ungesättigtes Fett).

Nun aber zum Rezept:

Zutaten:

3 – 4 entkernte Medjoul Datteln

1/4 Becher natives Kokosöl

1 großes Ei

1 TL Vanilleextrakt

1 Becher Tigernussmehl (eng gepackt)

1 1/2 TL Zimt

1/2 TL geriebener Ingwer (oder Pulver)

1/2 TL Backnatron

1/4 TL Meersalz

 

Ofen auf ca. 180° C vorheizen.

Die ersten 4 Zutaten in einen Mixer geben und mixen bis sie gut püriert sind. Danach die übrigen Zutaten dazugeben und gut mischen.

Verteilen Sie den Teig esslöffelweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drücken Sie die einzelnen Teighaufen leicht mit der Hand platt.

Backen Sie die Kekse ungefähr 10 Minuten, lassen Sie sie 5 – 10 Minuten abkühlen und passen Sie auf, dass sie nicht in den nächsten 10 Minuten alle weg sind.

 

Ergibt 10 – 12 Kekse

 

Apfel-Fenchel Salat

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Am Besten ist es, wenn man diesen Salat schon am Vortag vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lässt. Die Chiasamen quellen auf und verleihen der Kokosmilch dann mehr die Konsistenz von Joghurt.

 

Zutaten:

  • 1 Fenchelknolle
  • 1 – 2 Äpfel
  • ca. 50 ml Kokosmilch
  • 2 EL Chiasamen
  • Pfeffer und Salz nach Geschmack
  • Nüsse zum Garnieren

Zubereitung

Äpfel und die Fenchelknolle würfeln. Die Kokosmilch mit den Chiasamen verrühren und darübergießen. Dann alles mit Pfeffer und Salz abschmecken. Für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann mit Nüssen garnieren und servieren.

 

 

Butterkaffee – Volle Power für den Morgen

 

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Wenn es morgens mal wieder schnell gehen muss, ist ein Kaffee mit Butter und MCT-Öl, der nicht nur stundenlang satt macht, sondern auch noch die Konzentration fördert und Energie verleiht, einfach eine schon fast magische Sache.

Erfinder dieses Kaffeerezeptes ist Dave Asprey, ein Biohacker aus Amerika, der dieses Getränk unter dem Namen Bulletproof Coffee unter die Leute bringt.

Für Bulletproof Coffee benötigt man

Kaffeebohnen (selbstverständlich). Es ist darauf zu achten, dass Biokaffee verwendet wird, der möglichst frei von Schimmelpilzen sein sollte. Schimmelpilzbefall ist bei Kaffeebohnen weit verbreitet und nicht nur unappetitlich sondern auch gesundheitsschädlich (1).

Butter von Weidetieren. Bitte nicht die Billigbutter aus Massentierhaltung kaufen, da diese neben den Hormonen und Antibiotika, mit denen die Tiere häufig gefüttert werden, auch deutlich mehr Omega-6-Fettsäuren enthält (durch die nicht artgerechte Fütterung von Mais und Getreide). Weidebutter enthält sehr viel mehr Omega-3-Fettsäuren, die im Körper antientzündlich wirken (2).

MCT-Öl. Ein Öl, das aus mittelkettigen Fettsäuren (Medium-Chain-Triglycerides) besteht und aus Kokosöl oder Palmöl gewonnen wird. Das MCT-Öl wird in der Leber bevorzugt in Ketonkörper umgewandelt, die vom Körper und vom Gehirn verstoffwechselt werden können ⇒ erhöhte Energie und Konzentrationsfähigkeit.

Zimt (optional). Bei mir gehört Zimt zum Kaffee einfach dazu. Aber Zimt schmeckt nicht nur gut, sondern er hat auch einen sehr günstigen Effekt auf den Blutzuckerspiegel. In diversen Studien wurde nachgewiesen, dass Zimt positive Auswirkungen auf den Kohlenhydratstoffwechsel hat und den Blutzuckerspiegel stabilisiert (3).

So, nun kommen wir aber zum Rezept.

Zutaten:

  • 300 ml Kaffee
  • 2 EL Weidebutter (Kerrygold)
  • 1 EL MCT-Öl

Alle Zutaten in den Mixer geben und für ca. 30 Sekunden mixen. Dadurch wird der Kaffee schön cremig. Nur noch in eine Tasse gießen und genießen.

 

(1)http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0956713515002583$

(2)http://www.worldsoffood.de/gesundes-und-bio/item/634-butterstudie-der-universit%C3%A4t-gie%C3%9Fen-butter-aus-weidemilch-am-besten.html

(3)http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1587

Kokos-Latte

 

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Wer wie ich nichts mehr liebt als sich mit einem schönen Latte Macchiato auf’s Sofa zu setzen, der hat im ersten Moment mit einer strikten Paleo-Diät, die ja Milch ausschließt, ein Problem. Dieses ist aber zum Glück schnell lösbar.

Auftritt: Kokosmilch (man kann auch ungesüßte Mandelmilch nehmen), aber Vorsicht Sie wollen eine Milch, die keine zweifelhaften Zutaten wie Verdickungsmittel und Emulgatoren hat. In Kokosmilch gehören nur Kokos und Wasser. Ich persönlich verwende Aroy D Kokosmilch.

Zutaten:
  • 250 ml Kokosmilch (oder 200 ml Kokosmilch + 50 ml Wasser für diejenigen, denen Kokosmilch zu fettig ist)
  • Espresso
  • Zimt und/oder Vanille

Ich bereite die Kokosmilch in einem Milchaufschäumer zu, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass sie nicht so schäumt wie Tiermilch. Das Kokosmilch/Wasser-Gemisch schäumt ein bisschen mehr. Dann noch den Espresso hinzugeben, das Ganze mit Zimt und/oder Vanille garnieren und ab auf’s Sofa.

 

Kürbispommes

 

p1080832Alle lieben Pommes. Leider sind die normalen aus Kartoffeln aufgrund ihres hohen Kohlenhydratanteils nicht besonders gesund. Eine sehr viel bessere Alternative bieten da z. B. Pommes aus Kürbis.

 

Zutaten:

  • 1 Butternut oder Hokkaido Kürbis
  • 1 EL Ghee oder Kokosöl
  • Salz
  • Gewürze nach Geschmack, z. B. Kümmel, Curry, Paprika, Knoblauch
  • Oregano (optional)

Den Kürbis schälen und in Streifen schneiden. Man kann diese Kürbisse auch mit Schale essen, ich mag sie aber ohne lieber. Die Kerne lassen sich übrigens sehr gut rösten und dann als Salatzutat oder auch als Snack zwischendurch verwerten. Die Kürbisstreifen in eine Schüssel tun und die übrigen Zutaten hinzugeben. Jetzt kommt der spaßige Teil. Alles mit den Händen gut verrühren, sodass auch jedes Teil gut eingefettet und mit Gewürzen versorgt ist.

Dann kommt der Kürbis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und wird im Ofen bei 180° C ca. 30 Minuten gebacken. Da jeder Ofen doch eine unterschiedliche Hitze entwickelt, zwischendurch einfach mal kontrollieren und die Kürbisstreifen gegebenenfalls wenden, damit sie von allen Seiten schön braun werden.

Getreidefreies „Porridge“ mit Früchten

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Gerade jetzt, wo es morgens wieder kälter wird, ist dieses Porridge ein leckeres, warmes Frühstück. Traditionell wird Porridge aus Haferflocken gemacht, hier eine getreidefreie Variante, die stattdessen Nüsse und Leinsamen verwendet.

 

Zutaten:

  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Pekannüsse
  • 2 EL geschrotete Leinsamen
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1/4 TL Muskat
  • 1 TL Mandelbutter
  • 1 Banane
  • 3 Eier
  • ca. 60 ml Kokosmilch (je nach angestrebter Konsistenz auch etwas mehr)
  • Beeren zum Garnieren

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Alle Zutaten (bis auf die Beeren) in einen Mixer geben und gut durchmischen. Den Teig in einen Topf umfüllen und auf dem Herd bei mittlerer Hitze unter häufigem Umrühren kochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Früchten garnieren und warm servieren.

Roter Smoothie

Zutaten:

250 ml Kokosmilch und 250 ml WasserIMG_20160825_081355

alternativ 500 ml Kokoswasser

1/2 Blattsalat

1 kleine Gurke

1 kleine Rote Bete

2 EL Mandelbutter

1 EL MCT Öl

20 g Proteinpulver

1 TL Zimt

etwas Vanille

1/2 TL Chlorellapulver (optional)

2 EL Chiasamen (optional)

 

Für ein superschnelles Frühstück, das lange satt macht. Alle Zutaten einfach in den Mixer tun und gut durchmixen. Bei einem Hochleistungsmixer wird das ganze eher flüssig, bei einem „normalen“ Mixer werden sich noch feine Gemüseteile finden (diese dann gut kauen).

Der Smoothie steckt voller Antioxidantien und Mikronährstoffen. Die Kokosmilch enthält gesunde Fette, das Kokoswasser viele Mineralien. Durch das MCT-Öl wird die Ketonkörperbildung unterstützt (darüber freut sich das Gehirn). Wer Chiasamen mit dazu tut, bekommt gesunde Omega-3 Fette und viele Ballaststoffe.  Über die Nährstoffe aus der Roten Bete freut sich das Herz, u. a. wirkt sie blutdrucksenkend. Der Zimt wiederum hält den Blutzuckerspiegel niedrig. Dieser Smoothie ist ein wahres Energiewunder!

Leinsamenbrot

 

Zutaten:

200 g Mandelmehl

240 g geschrotete LeinsamenIMG_20160824_182900

1/2 TL Salz

2 TL Backpulver

1/4 TL Anis

Kümmel (optional)

6 Eier

4 EL Olivenöl (alternativ Butter oder Ghee)

120 ml Wasser

 

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten gut vermengen. In einer zweiten Schüssel die feuchten Zutaten mischen. Dann die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und gut miteinander vermischen. Den Teig in eine Brotform füllen (ich nehme eine aus Silikon, weil sich das Brot da gut wieder rauslösen lässt). Wenn man mag, kann man oben auf den Teig Sonnenblumen- oder Kürbiskerne verteilen. Im Backofen bei 180° C 50 – 55 Minuten backen (Holzstabprobe machen).

Das Brot eignet sich sowohl für herzhafte als auch für süße Beläge. Da es keine Konservierungsstoffe enthält, sollte es im Kühlschrank aufbewahrt werden, da es sonst nach wenigen Tagen verschimmelt. Im Kühlschrank hält es sich 2 – 3 Wochen.

Schoko-Avocado-Pudding

 

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Zutaten:

1 Avocado

1 Banane

2 TL rohes Kakaopulver (ungesüßt)

ca. 50 ml Kokosmilch

 

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer zu einer glatten Masse verrühren. Ergibt 2 Portionen.

Die Avocado ist eine wahre Powerfrucht was gesundes Fett und Ballaststoffe angeht (pro 100 g 12,4 g bzw 4,6 g). Wie auch die Banane liefert sie eine ordentliche Menge Kalium. Aufgrund des hohen Fettgehalts ist der Pudding sehr sättigend.